Börek


Ey, is das hier wirklich ne Hauptverkehrsstrasse?
Hauptverkehrsstrasse!!!! Hauptverkehrsstrasse!!!
Ja, es ist wirklich ne Hauptverkehrsstrasse und die Crew der Superperle ist mittlerweile sowas von entschleunigt und geniesst nur noch den Ausblick. Der 5. Gang wurde seit gefuehlten 2 Wochen nicht mehr eingelegt und wenn es mal ueber 40 Km/h geht, ueberpruefe ich sofort den Sitz des Sicherheitsgurtes.
So und dann wurde es lustig in der Perle. Der erste Tramper nahm platz auf unserer Couch.
Martin aus Kanada, der wie sich spaeter rausstellte der festen ueberzeugung war, dass wir alle die Schoepfung von Ausserirdischen sind. Herrlich, ich mag solche Typen. Echt. Und was soll ich sagen, ne halbe Stunde spaeter standen die naechsten 3 Traemper wild gestekulierend an der Strasse, fertig war die Reisegruppe.
Nach viel bla bli blub haben wir dann an einem der spektakulaersten Plaetze unserer Reise gehalten, gebadet, gekocht, getrunken, gesungen, tief geschlafen.
Weitergefahren………….
Am nächsten Morgen haben alle recht sparsam aus den Augen geguckt aber irgendwie wollten wir trotzem alle weiter. Wir haben die Reisegruppe dann also wieder eingeladen und Sie bis vor die Tore der nächsten Stadt mitgenommen wo sich unsere Wege wieder getrennt haben. Lustig wars.
Nikola, die beste Beifahrerin der Welt, hatte noch ein Reiseziel der besonderen Art destilliert. Warme Quellen am Fluss mit Schlucht. Klang jetzt nicht so grandios, entpuppte sich aber als einer der spektakulärsten Orte unserer gesamten Tour. Den Flusslauf konnten wir ca. 3 Km abwandern und wäre nicht der Abend gekommen, wären wir noch weiter gewandert, Großartig.
Auf dem Bergigen Weg zurück zur Küste nahm der Erlebnissfaktor wie erwartet stetig ab, wurde aber durch eine abartig Blaue Quelle in den Bergen noch mal deutlich abgefedert. Wir haben Steine in das blaue Loch geschmissen und die Strömung der Quelle war tatsächlich so stark, das Sie wieder an die Oberfläche gespült wurden.
Nach ein, zwei steilen Bergpässen war es dann wieder soweit und wir waren am Meer.
Fazit : Das Meer in süden Albaniens ist sauberer als das im Norden. Glasklares Wasser und viel weniger Müll. Dafür aber überall Strandbars und gestreifte geometrische Sonnenschirm Arrangements, die unseren Vorstellungen von relaxten Urlaubslocations am Meer leicht widersprechen. Um so glücklicher waren wir dann auch, als wir das beschauliche Porto Palermo entdeckt hatten. Gut, das luschige Kanonenboot der albanischen Armee hat ein bisschen die Optik vermöbelt, aber das wars dann auch. Ansonnsten war der Platz ein Träumachen. Eine Halbinsel mit einer Alten Festung drauf, rund herum felsig mit Stellplatz direkt am Wasser, so solls sein. Was nicht ganz so sein sollte war der Zustand eines extrem tollen Hundes der dort eines Abends den Kopf auf meinen Schoss gelegt hat. Der Gute hatte so verschwollene Augen, dass er praktisch nix mehr sehen konnte und sein Fell war voller Asphalt, der teilweise direkt auf seiner Haut gesessen hatte und dort miese Wunden verursacht hatte. Autsch. Naja da is er jedenfalls bei den richtigen gelandet. Wir haben ” Börek” kurz ” Börre” sofort geliebt und hätten wir auf unserem Weg nach Hause nicht 7 Grenzen passieren müssen, oder hätten wir ihn irgendwie legal nach HH bekommen hätten wir ihn wohl mitgenommen. Andererseits ging es ihm nach gefühlten 200 Würstchen, er wollte nix anderes, viel Antibiotika vom Tierarzt 5 Dörfer weiter und massiven Streicheleinheiten wieder ganz gut. Ausserdem haben wir gemerkt dass er ein wirklicher Rocker war und dort hin gehört hat wo wir ihn getroffen haben…… Naja, jedenfalls wollen wir das jetzt mal so hindrehen. Börre du alter Haudegen mach dir das leben wies dir gefällt und schnorr die Camper weiter so genial an wie du es mit uns gemacht hast.
2 Bier und 2 Sprite auf Dich.

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Auf dem Weg nach Leskovik, der 1.400 m hohe Mali i Melesit und im Hintergrund zieht immer wieder das 2.400 m hohe Nemeckes Gebirgsmassiv alle Blicke auf sich..

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Die Route dieses Blogs..

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Mal kurz aussteigen und einen Blick in die Tiefe riskieren.. Wunderschoen schlaengelt sich ein Fluss da unten rum..

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Hauptverkehrsstrasse

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Mittlerweile fast unten im grandiosen Tal der Vjosa.. So nah wie es nur geht am Nemeckes Gebirgsmassiv entlang..

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Hier bleiben wir mit unserer Reisegruppe und stuerzen uns in den kuehlen Strom der Vjosa. Bei 40 Grad ganz angenehm!

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Schoen vor dem Nemereck Gebirge abgeparkt..

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Blick von der Bruecke in die eine Richtung...

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..und in die andere Richtung.

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Ein wunderschoener Tag geht zu Ende, wir gehen erschoepft und gluecklich nach Hause..

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Am naechsten Tag ein Blick aus dem Fenster...

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Maeh!

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Die ganze Herde Schafe, angefuehrt von fuenf Ziegen quert die Bruecke. Tschuess!

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Zurueck auf der Strasse entlang der schoenen Vjosa,....

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...wagen wir in Petran einen Abstecher nach rechts in die Lengarica Schlucht, zu einer alten Steinbogenbruecke aus osmanischer Zeit..

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Hinter der Bruecke staut sich das schwefelhaltige Wasser des Flusses in mehreren steinernen, ca 25 Grad warmen Badebecken, die von den locals als Freibad genutzt werden. Dementsprechend ist auch die Stimmung!

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Man kann die Schlucht an der Rueckseite der Bruecke etliche Kilometer weit erwandern. Viele Hoehlen und Grotten liegen an den Felswaenden. Die erste Hoehle nehmen wir noch mit...

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..ein Abstieg mit meinen Klettermaeusen...

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..dann halten wir uns aber doch eher an das Flussbett der eindrucksvollen, immer enger werdenen Schlucht.

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Die Kids erkunden die Grotte, aber was macht der Kapitaen da?

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Wir wundern uns ein wenig der Akrobatik, die der Kapitaen da hinlegt.

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Ich muss allerdings sagen, dass es wirklich nicht einfach ist das Flussbett zu durchwandern. Das Wasser ist wegen des Schwefels so trueb, dass man den Grund nicht sehen kann und so stolpert man unbeholfen langsam, gefuehlt blind, durch das sehr unebene Bett. Mitunter versinkt man auch mal huefttief.. Es gibt viel zu lachen ;-)

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Blick nach vorn.

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Blick zurueck.

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Blick nach oben.

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Pause

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...und wieder zurueck!

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Wir haben mal wieder eine kleine Perle versteckt..

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Mittlerweile ist es abend und das "Freibad" eher leer...

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Ein warmes Abendbad und schon wieder geht ein grandioser Tag zu Ende.

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Ein letztes Mal halten wir an der Vjosa..

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Schlammbad

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Am Ende des Gebirgsmassivs wollen wir links ab durch die Schlucht von Kelcyre, also da hinten wo es den Einschnitt gibt..

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In Kelcyre geht es nun als links. Kurz vor dem Schluchtdurchbruch kann man rechts, hoch oben auf dem berg die Reste einer tuerkischen Festung sehen..

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Wir folgen weiter der Vjosa..

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...bis zur Eisenbruecke von Dragot, die im 2. Weltkrieg von Deutschen und Schweizern entworfen wurde. Es darf jeweils nur ein Auto die Bruecke ueberqueren. Unsere 8 Tonnen habens locker geschafft..

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Unterwegs ein Autofriedhof. Sehr effizient "abgeparkt".

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Es geht wieder suedlich auf einer der wenigen Schnellstrassen Richtung Gjirokaster, aber auch hier kann man nicht wirklich schnell fahren...

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Es sieht zwar so aus als wuerden wir vor dem Gjere noch rechts rueber an die Kueste kommen, aber dem ist nicht so. Wir fahren links am Berg vorbei und nehmen dann den 570 m hohen Muzine-Pass..

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Und schwupp sind wir auch schon beim Muzine-Pass, der die Ebenen um Gjirokaster (hier zu sehen) und Sarande teilt.

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Wir schrauben uns hoeher...

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..und hoeher..

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Ahh mal wieder eine Strasse nah am Hang gebastelt..

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Uffz.. Geschafft und die andere Seite voll gruen!

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Inmitten dieses Gruens liegt die Karstquelle Syri i Kalter oder auch Blue Eye genannt. Sie ist bisher 50 m tief erforscht. Das glasklare tuerkisgruene Wasser sprudelt mit 7,3 qm/sek bei konstanten 10 Grad.

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Von der Plattform kann man wunderbar in die Tiefe blicken.

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Genau hier schwirrt eine blaue Libelle durch die Luft.

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Wow sehr beeindruckend!

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Dann wirds erstmal wieder etwas karg,...

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..bis wir an der Albanischen Rivierekueste sind!

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Porto Palermo. Im Mittelalter befand sich hier ein Hafen, der auch von grossen Schiffen angelaufen werden konnte. Strategisch nah an Italien ist das Kanonenboot der Albaner immer noch hier. Ich hab gelesen, dass es Albanern verboten ist, ein Boot zu Wasser zu lassen. Schmuggel steht wohl noch hoch im Kurs..

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Eingebettet in die Bucht Porto Palermo liegt die kleine Halbinsel, mit der Festung des Herrschers Ali Pascha. Um 1800 liess er auf den Resten einer venezianischen Ruine, die Verteidigungsanlage bauen. Wir gehen rein!

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Uiuiui monster gut erhalten!

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Wir erkunden die Katakomben na klar mit Taschenlampen ausgeruestet!

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Ok, dieses Mal kann man die Perle zwischen den anderen Fahrzeugen nicht wirklich erkennen.. Aber soo schoen hier und friedlich!

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Auf dem Dach der Festung steht eine kleine Kapelle...

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...mit traumhaften Blick ueber die Bucht!

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So schoen die Farbe der alten Baracken auch ist, vom Dach tropft ekeliger Teer herab..

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Boerek.

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Er tut uns leid..

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und er kuehlt sich in unserem Bad ab..

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Mittlerweile sieht er und sein Fell und seine Augen auch schon viel besser aus..

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Wir sind bestimmt ne Woche hier an diesem schoenen Platz..

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Boerek die super coole Pfanne!

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Am liebsten, glaub ich, sitzt er hier in seinem Meer und ueberblickt seine Bucht.

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Hier bei der Wuerstchenuebergabe..

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Route bis jetzt..

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Boereks Bucht bei Porto Palermo beim Sonnenuntergang.

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An alle


Zwischenbericht der interstellaren Aussenstelle.
Tschuss Mazedonien, hi beloved Albania!
Kleiner Hinweiss an euch Alle. Kombi schlaefer, Endurofahrer, Busfahrer, Zeltexperten, Tramper, Camper, Outdoor Freaks, Albanien RRROULES.
Endlose, schmale Strassen in brutalem Zustand aber praktisch ohne Verkehr. Wir kommen uns in Sued Albanien vor, als wuerden wir im Bus spazieren fahren. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit liegt unter 30 Km/h und wir koennten noch langsamer fahren denn hinter uns draengelt keiner. Wir fahren teilweise Stunden durch abgefahrene Natur ohne Autos zu begegnen.
Gnadenlos geil.
Nicht so geil war unser letzter Besuch auf einem Campingplatz an der albanischen Seite des Ohrid Sees. Ordentlich geregnet hatte es und ich wollte den Bus auf der Wiese parken. Fuer mich sah das alles oke aus, denn unter der Grasnarbe hatte ich Schotter ausgemacht. Nikola fand das alles unheimlich aber ich wusste es mal wieder besser. Naja, danach mussten schon 4 betrunkene Tschechen und ein reudiger Kleinlaster kommen um uns wieder aus dem Loch rauszuziehen.
Puh, jetzt weiss ich aber auch wie sich 7.5 Tonnen in ne Wiese druecken koennen…..
Wir dann sofort weiter, an nen malerischen Stausee und dort in sicherem Fahrwasser den Anker geschmissen.

Nach einer eher unspektakulaeren Ausgrabungsstelle haben wir mal wieder nen entlegenen Campingplatz angesteuert, weil in unserem Reisefuehrer beschrieben war, das die Kinder dort Pony reiten koennten. So ist es dann auch gleich gekommen und ein freundlicher Waldarbeiter hat die Kinder auf sein Pferd gesetzt und wir sind zusammen ueber Trampelpfade zu seinem Dorf gelaufen. Dort angekommen hat er uns die Zuegel in die Hand gegeben und meinte wir sollten alleine zurueck gehen, er wuerde das Pferd morgen frueh wieder abholen. So sind Albaner, kohle wollte er nicht, die musste ich ihm aufnoetigen. Er kannte auch 3 deutsche Woerter :
IFA, Mercedes und Stihl. Da passte es ganz gut, das ich mir vor unserer Abfahrt im affekt ne Stihl Schirmmuetze gekauft hatte. Die ist jetzt seine und er war natuerlich voll ausm haeusschen.

An naechsten Tag ist uns dann aufgefallen, das wir garnicht auf dem Campingplatz waren zu dem wir eigentlich wollten. Der war genau 2 Km weiter an der Strasse. Da hatte doch glatt einfach son Typ n Campingschild aufgestellt und n paar ahnungslose Freaks auf seine Wiese gelockt.
Wer es nicht checkt ist selber schuld…..war trotzdem cool.
Oke wir dann auf den naechsten Campingplatz wieder angehalten und die Kinder sind gleich wieder aufs Poni drauf. Auch schoen.

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Route vom Lake Ohrid in die Albanischen Berge

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Wir retten mal wieder eine Schildkroete

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Der erste Regen.. Ahhh! Unsere Dachfenster sind schwer undicht! Marcus bastelt eine Uebergangsloesung um das Regenwasser aufzufangen...

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Das Wasser wird umgeleitet, damit es nicht mehr in die Innenverkleidung laeuft und dabei wird zum Glueck klar, dass nur die Dichtmasse poroes geworden ist.

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Der Regen laesst nach und schwupps ist der Kapitaen auf dem Dach und dichtet ab. Und na klar macht er seine Sache perfekt. Es ist und bleibt dicht!

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Am Ohridsee erstehen wir noch eine sogenannte Ohridperle, die sich aus den Fischschuppen bildet. Na klar haengt sie jetzt in unserer Super Perle

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Festgesetzt. Hinten zieht der kleine Laster...

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Vorne druecken die netten Tschechen! Ohne die haetts nicht geklappt!

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Wir hinterlassen ein kleines Schlachtfeld..

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Zurueck auf der Strasse hoeren wir dann auch noch so ein merkwuerdiges Qietschen am Vorderrad. Mit Anleitung der Aussenstelle Kony testen wir das Radlager, aber da ist alles in Ordnung. Mit mulmigen Gefuehl fahren wir weiter. Zum Glueck unbegruendet, das Geraeusch verschwindet einfach wieder. So moegen wir das!

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Und wo wir schon mal dabei sind, wollen wir das Problem mit den zu kurzen Ventilen am Vorderrad loesen. Mit Haenden und Fuessen versuchen wir den netten Albanern das Problem zu erklaeren. Leider erfolglos. Immerhin nehmen sie das Rad mal ab und testen den Reifendruck, auch schoen!

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Die unspektakulaere Ausgrabungsstaette ist immerhin das groesste Huegelgrab Suedosteuropas, ca 5000 Jahre alt. Ueber 400 ringfoermig angelegte Graeber wurden ausgebuddelt. Ein grosser Teil ist aber noch gar nicht bearbeitet worden. Es ist auch fraglich, wann das passieren wird. Zur Zeit ist jedenfalls alles auf Eis gelegt..

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Die Albaner reiten im Damensitz los..

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..und kommen oft zu Fuss wieder zurueck.

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Blick aus unserem Fenster.. Hier bleiben wir eine Nacht, weils so schoen ruhig ist.

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Ankuft am Stausee am naechsten Tag.. Erstmal von der Strasse runter...

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Riesen Pusteblumen gibts hier. In den Eichen und Buchenwaeldern leben noch Baeren, Woelfe, Fuechse etc.. sehr natuerlich halt.

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Da kommt auch schon das erste wilde Tier vorbeigeflattert.

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Ahh!!

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Auf zur Expedition der naeheren Umgebung!

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Naklar ist die Mannschaft sofort im kuehlen Nass..

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Der kleine darf jetzt Macheten und bekommt direkt den Job des Kleinholzmachers aufgebrummt.

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Kurze Zeit spaeter.. Siesta!

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Ich sag doch "wilde Tiere"!

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Alles einsteigen! Wir fahren wieder los, obwohl is hier wirklich schoen war, zieht es uns am naechsten Tag weiter..

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Bauarbeiten! Aber wo gehts lang? Irrefuehrende Beschilderung..

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Es wird wohl eine neue Strasse gebaut!!

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Wir naehern uns dem gewaltigen Nemeckes-Gebirgsmassiv, mit dem 2.400 hohen Mali i Drites, auf dem noch ein bissi Schnee liegt!

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Aber erstmal Verproviantieren wir uns in Erseke. Auf 1.000 Metern Hoehe ist sie die am hoechsten gelegene Stadt Albaniens. Oestlilch erstereckt sich das Gramoz-Massiv mit dem hoechsten Grensberg Maja i Cukapecit, der 2.500 Meter misst.

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Wir bestaunen die Kaffeemuehle..

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Der Besitzer ist wie alle Albaner super freundlich und moechte unbedingt, dass wir ein Foto von ihm machen. Das halbe Dorf schaut uns dabei zu ;-)

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Kurz vor dem naechsten Pass mit 1100 Metern Hoehe durchqueren wir das Dorf Borova. Hier liegt ein spiralfoermig angelegter Friedhof. 1943 haben deutsche Soldaten 116 Maenner, Frauen und Kinder hingerichtet.

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Blick wieder nach vorn! Huegel runter und da ganz hinten gehts dann wieder rauf..

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Fast unten im Tal..

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Blick wieder zurueck. Da ganz hinten sind wir runter gekommen..

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Uiuiuiuiuiiii

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Oben!

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Der nette Albaner Piedro.. Noch mit seiner alten Muetze..

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Er geht noch ein Stueck mit uns..

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Sein total braves Pferd Kerre.

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..mit neuer Muetze..

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und dann zockeln wir alleine weiter..

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Voll schoen hier!

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Am naechsten Tag beim naechsten Camp ziehen wir mit "Beatle" los!

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Hier gibts sogar einen Pool und freilaufende Pferde ziehen vobei!

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Jupp das wars fuer heut!

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Last call Supermolli


Hallo Aussenwelt,
als erstes kommen wir mal mit einer erstklassigen Nachricht:
Das schoenste Schiff der Welt, die hinreissende, unvergleichliche SY Supermolli ist verkauft!
Sie war fuer fast 3 Jahre unser Zuhause und hat uns praktisch im Alleingang, mitunter durch brutalste See, zu unserem Traumziel dem Pazifik gebracht. Fuer uns haette es kein besseres Schiff gegeben, es gab nix aber auch garnix was wir Ihr auf unserer Reise nicht zugetraut haetten.
Supermolli, du hast uns die geilste Zeit unseres Lebens spendiert, wir werden dich nicht vergessen.
Gut, wir haben umgesattelt und natuerlich haben wir die Perle auch lieben gelernt. Sie soll jetzt bitte nicht traurig sein.

Mit unserer frisch gewuerfelten Reisegruppe haben wir uns schliesslich auf den Weg Richtung Norden gemacht und haben dabei die albanischen Voralpen auf einer 60 km langen Schotterpiste durchquert. Dabei waren wir bis auf 1400 m Hoehe unterwegs und unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag zeitweise unter 10 Km/h. Eigentlich sollte wohl schon vor 3 Jahren damit begonnen worden sein die Strasse zu teeren, aber bisher ist nix passiert. Zum Glueck muessen wir sagen, denn uns sind an 2 Tagen Fahrt so um die 10 Autos begegnet und das ganze war Abenteuer pur in atemberaubender Landschaft. So moegen es die Carps. Jaron und Lina haben sich waehrend der Passage bestens mit ihren neuen Freunden amuesiert, na und wir Erwachsenen hatten auch meachtig Spass. Nach 4 Tagen haben sich unsere Wege dann wieder getrennt und wir sind in Richtung Mazedonien abgedreht. An der Grenze wurde es dann auch gleich lustig. Weil wir seinerzeit in Deutschland etwas ueberstuerzt aufgebrochen sind, haben wir die recht wichtige, gruene Versicherungskarte nicht dabei. Ohne die kann man aber nicht nach Mazedonien einreisen. Normalerweise kann man das mit etwas Geld regeln und einen befristeten Versicherungsschutz kaufen, nicht aber an einem Grenzuebergang an dem eher Eselskarren die Grenze passieren. Der Grenzbeamte und seine gluecklicherweise englisch sprechende Assistentin, wollten uns anfangs einen Umweg von ca. 300 km (kein Scheiss) fahren lassen um an einem grossen Grenzuebergang nach Mazedonien einzureisen. Dort haetten wir dann auch den Versicherungsschutz kaufen koennen. Pfffff…..
Naja und dann ist doch glatt das unglaubliche passiert und sie haben uns nach langem Gezeter und mit dem Versprechen, dass wir sehr vorsichtig fahren und nicht lange in Mazedonien bleiben, einreisen lassen. Grenzer die Regeln brechen, sowas haben wir noch nie erlebt.
Ok, wir dann schnell und mit hohem Risiko die Bergstrassen zum Ohridsee gejagt und da sind wir nun. Noch am gleichen Tag hab ich meinen Freund Sven angerufen, bei dem die bloede gruene Karte liegt, damit er sie uns mit DHL Express hier her schickt. Immer noch billiger und stressfreier als an der Grenze dicke Backen zu machen. Auf das Teil warten wir jetzt und nebenbei machen wir uns ne prima Zeit am Ohridsee. Wenn alles klappt, ist das Kaertchen am Montag hier und wir machen uns wieder auf nach Albanien.
Mittlerweile schnurrrrrt die Perle auch wieder wie ein Kaetzchen. Die ganzen bekloppten Probleme mit dem Keilriemen sind auch final erledigt, weil Nikola einfach mal ganz locker festgestellt hat, das die 12V Lichtmaschine wegen eines bloeden Montagefehlers nicht richtig fluchtet. Ich weiss nicht wie lange ich auf das Ding gestarrt hab, mir ist es einfach nicht aufgefallen.
Was fuer ein Glueck, das meine Frau so pfiffig ist und auch technisch immer den Ueberblick behaellt. Sahne.
PS: Gerade haben wir erfahren, dass Supermolli naechstes Jahr wieder in den Pacific geht, um unter anderem die Gewaesser der Solomon Islands zu entdecken! Yeah!! Good Luck!! Das Foto oben ist aktuell!!

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Hopp Hopp alles einsteigen! Familie in Blau: Wolfi, Nina, Amelie und Johanna, Familie in Silber: Carsten, Sarah, Emil und Selma

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Die Strecke dieses Blogs: von Librazhd bis hoch nach Peshkopia, dann wieder runter ueber die Grenze nach Mazedonien. Am Lake Debar vorbei, den Drim entlang, ueber Struga und Ohrid bis ganz runter nach Sv Naum (im Sueden des Ohrid Sees)

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Blick in den Aussenspiegel, ne?

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Die Fahrt bis Peshkopia fuehrt am Shebenik Gebirge entlang, an den Auslaeufern des Jablanica vorbei und schliesslich am Goloborde bis zur Ueberquerung des Drin. Dann folgen wir der weitaus haeufiger befahrenen Strasse, der SH6 nach Peshkopia

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Wahlwerbung im totalen OFF.. ;-)

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Wir versuchen jede Pfuetze und jedes Schlagloch zu umfahren, damit die Perle nicht aufsetzt. Manchmal allerdings etwas schwierig! Trotz allem sind wir sehr positiv ueberrascht, die Perle ist um einiges gelaendegaengiger, als wir dachten!

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Hier gefaellts uns so gut, dass wir ueber Nacht bleiben. Wolfi und Marcus liegen erstmal synchron unter der Perle *Kicher* (pic by Sarah)

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Platz inklusive Flussanbindung..

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Aber leider muckt ja unser Keilriemen.. Marcus baut die Keilriemen-Spannrolle vom Kompressor (also der BREMSE) aus und ihhh im Lager fehlt so einiges an Kueglechen!!!!

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Und das Gewinde sieht auch schrecklich aus. Toll und das hier mitten im Off. Ein Tag Autofahrt in jegliche Richtung bis zur Zivilisation.. Hmmm.. Die Mutter geht gar nicht mehr, nun geht die Suche nach einer 22 Mutter los. Leider vollkommen erfolglos an, in und um unseren Bus herum, aber warte mal.....

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... DA bei Wolfis Blauem findet sich doch eine 22er! Netterweise duerfen wir sie abschrauben! Jippieh!!!

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Jetzt noch das Gewinde mit Wolfis Eisensaege nach "geschnitten" und schon brummt die Perle wieder und bremst auch schoen ordentlich! Hip hip hurrahh!!

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Den Kleinen ists schnurz, sie geniessen die Idylle..

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Und sowieso gibts jetzt erst mal Abendessen.. (pic by Sarah)

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Die Pferde hier tragen selbst gebastelten Holzsattel...

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Superperle on the road again..

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Das ungefaehr einZIEGE, was uns stoppen kann.. Na gut es sind Schafe, aber das passte grad so gut..

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brummibrumm

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Hui da kommen wir!!! (pic by Sarah)

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Wir schrauben uns die Berge hoch (pic by Sarah und Carsten, danke nochmal!)

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Man ist das schoen hier!

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Naechster Picknickstopp links ab, ganz rauf auf den Berg.. Machts die Perle??

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... locker nimmt sie den ersten Huegel...

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..kaempft sich tapfer berauf...

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..und kommt tatsaechlich locker flockig oben an!

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Wir werden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt!

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Blick auf den Lake Debar in Mazedonien, an dem wir in den naechsten Tagen entlang zum Ohrid See fahren werden..

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Wir sind sehr stolz auf unsere Superperle!

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Exkursion ins Gebuesch..

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Der Kleine versucht mit der Lupe ein Feuer zu entzuenden. Es klappt auch fast, wenn da die Wolken nicht gewesen waeren..

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Happy Kidz

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<3 Den find ich cool <3

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Jaron faehrt im grossen Blauen mit!

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Blick nach hinten..

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Wir queren den Schwarzen Drin

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..und sind wieder in der Zivilisation, wo man halt mit seinen Kuehen spazieren geht..

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Cool! Wolfi und Carsten tun einen Stellplatz kurz vor Peshkopia bei einem Restaurant mit Pool auf! Wir stehen mit der Perle bei einem lieben Albaner Namens Toni, der eine kleine Autowaescherei betreibt. Er laesst uns fuer ein paar Leke dort stehen, geht mit den Kleinen in seinen Garten saftige Mikro-Erdbeeren sammeln und hilft uns bei der Suche nach einer Autowerkstatt, die promt ein Neues Lager in die Spannrolle presst...

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Peshkopia liegt in einem Tal des Dibra Gebirgegs auf 650 m an den Auslaeufern des 2700 m hohen Korab Massivs. Die abgelegene, sympathische Kleinstadt hat im Zentrum ein Fussgaengerzone gesaeumt von wunderschoenen Linden. Hier trotten auch an einem Montag Mittag die Albaner auf und ab und lassen sich durch nix stoeren.. Wir trotten eine Weile mit..

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In einer Seitenstrasse entdecken wir dieses von Hand angeschubste Karussell, es handelt sich um Bobbycars und aehnliche Gefaerte, die auf der Scheibe festgespackt wurden. Tolle Geschaeftsidee finde ich!

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Auch mitten in der Stadt sieht man noch die Pferdekutschen, die einen sofort in eine andere Zeit versetzen koennen..

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Und dazu passende Hufeisen, die hier ganz anders aussehen..

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Ein letztes Mal ausgiebig spielen und dann trennen sich unsere Wege leider wieder. Es hat echt Spass gemacht im Konvoi durch die Berge zu fahren - vor allem, weil ich es uns und der Perle niemals zugetraut haette, aber gemeinsam fuehlt man sich ja gleich viel staerker (und mutiger).

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Ein letztes Foto mit Toni und seinem Sohn, der stundenlang mit Jaron Fussbal gespielt hat, vor ihrer Waschanlage. In Albanien gibts mal wieder Waschanlangen wie Sand am Meer! Warum bloss?

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Kurz vor der mazedonischen Grenze geht dann gar nix mehr mit den Keilriemen.. Aber wir haben ja nun alles passend geflext und jetzt passiert garantiert nix mehr mit den Dingern..

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Der Diplomat Herr Carp an der Mazedonischen Grenze, ich konnte mir das foto nicht verkneifen..

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Yeah Mazedonien! Oder Republika Makedonija oder lieber die offizielle Bezeichnung Europas? FYROM = Former Yogoslav Republic of Macedonia

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Egal, auf jeden Fall ists hier am Lake Debar und dem Drin saftig gruen und das gefaellt uns sehr!

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Wir duesen erstmal durch Ohrid durch, auf dem Boulevard Touristischka..

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Auf dem Weg nach Sv. Naum, kurz ausgebremst..

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Der Nationalpark Galicica am Ohridsee gelegen

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Hier im Sueden des Ohridsees parken wir uns fuer die naechsten Tage ab..

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Am Fusse des Klosters Sv. Naum.

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Lake Sv Naum

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Mit einem kleinen Enten und Karpfen-Gehege...

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Mit Hingabe fahren die Kleinen nun taeglich zu den Tieren, um sie zu fuettern..

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Wir besuchen na klar auch das kleine Kloster Sv. Naum

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Der heilige Sv. Naum war nicht nur Missionar sondern auch Wunderheiler. 900 n Chr. erbaute er sein Kloster, in dem er Geisteskranke heilte und Besessene von Daemonen befreite. Naja jedenfalls wurde das Kloster bis zum 19. Jhd als Sanatorium guer psychische Erkrankungen genutzt. Die kleine, urige Kirche ist die Schoenste, die wir in unserem Leben gesehen haben. Die Wandbemalungen (Fresken) sind um 1800 entstanden.

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..und deshalb kommen jetzt auch ein paar Bilder..

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Sehr beeindruckend!

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Auch die Kurzen sind sehr beeindruckt!

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Hier in einer seitlichen Kammer befindet sich der steinerne Sarg des Wunderheilers, angeblich schlaegt darin immer noch sein Herz und wenn man den Stein beruehrt, erfuellen sich Wuensche.. Das haben wir uns na klar nicht entgehen lassen!

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In Sv Naum stolzieren ueberall Pfaue herum.. Lina macht sichs ungefragt neben einem gemuetlich.

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So schoene Tiere!

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Unser neues Zuhause inmitten einer duftenden Blumen- und Kraeuterwiese gefaellt uns sehr

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Da ist die: unsere Blumenwiese!

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Good Night

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Wir machen einen Ausflug nach Ohrid. Erst vor wenigen Jahren entdeckte man eine alte Gruft aus dem 5. Jhd., in der man unter Anderem eine goldene Totenmaske fand. Offenbar gab es schon damals an diesem Ort eine Hochkultur. Am oestlichen Seeufer entdeckte ein Taucher sogar eine praehistorische Pfahlsiedlung, die aus der spaeten Bronze- und der fruehen Eisenzeit stammt, was in etwa das 12.-7. Jhd. v. Chr. bedeutet!

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Zufaellig stolpern wir in eine alte Werkstatt fuer handgemachtes Papier.. Der Besitzer
weist uns in die Kunst der Papierherstellung ein und praesentiert uns seine alte Gutenberg-Presse, auf der er Jaron auch ein Bild eines Fischers druckt. WOW!

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Sv Sophia, die grosse Kirche aus dem 10. Jhd. im Zentrum war damals die Kathedrale. Als die Osmanen Ohrid eroberten, uebertuenchten sie die Fresken in der Kirche und verwandelten sie in eine Moschee. Beim Entfernen der weissen Farbe, entdeckte man die Gemaelde aus dem 11. Jhd. Weltweit scheint es sonst nur in Kiew so viele gut erhaltene Fresken aus dieser Zeit zu geben..

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Ein illegal geschossenes Foto der Fresken...

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Suesse kleine Stahlboote am Seeufer

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Die huebsche Altstadt

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Zurueck gehts einmal quer ueber den See mit der Faehre.. Alles anschnallen!!!

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Zurueck bei unserer Perle

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Wir ernten noch schnell Pflanzen wie Pfefferminz und Kamille und zupfen und trocknen und fuellen in Glaeser..

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..und machen auch noch einen Ausflug per Fahrrad und zu Fuss ins Hinterland zum Sv Naum Lake und..

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..und den Sv Naum Springs.. Hier findet man zahlreiche Unterirdische und Gebirgsquellen, die super frisches Wasser haben. Wir fuellen uns immer wieder ohne Ende was ab.. Juchhee

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Perlenspielwiese

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Und nochmal Ohrid.. Oberhalb der Altstadt tront die Festung des Zaren Samuil, der im 10. Jhd Ohrid zur Hauptstadt machte. In diesem Zusammenhang baute er die roemische Festung aus dem 3. Jhd fuer seine Zwecke aus und erweiterte sie um eine 3 Kilometer lange Stadtmauer..

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Der Kapitaen zeigt uns, wie man locker laessig den Berg wieder runter kommt..

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Mazedonisches Geld.. Irgendwie sehr kirchlich, oder??

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Na egal. Im Jahr 200 v. Chr. kamen jedenfalls die Roemer und bauten in Ohrid, damals Lihnid, ein kleines antikes Theater, was heute wieder fuer Auffuehrungen genutzt wird

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Das laesst sich der Kapitaen nicht zweimal sagen. Er legt eine 1A Auffuehrung im Fluesterton hin.

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Ich bin mir nicht so sicher, ob er die Kidz ueberzeigt hat..

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So einen haetten wir auch gerne!

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und hier Kinder, guckt mal, hier wohnen wir!

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Noch schnell ueber den Markt, frisches Gemuese und Ajvar kaufen..

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back home

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Jaron moechte noch ein Bild von seinen selbst erlesenen tanzenden Riesen zeigen, schliesslich ist das Homeschooling ein grosser Teil unseres Lebens!!

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Unsere Reise ab Ungarn... Diese Karte versuch ich dann immer mal wieder zu aktualisieren...

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Përshëndetje!


Das heisst “Hallo” auf albanisch! Jipp wir haben es geschafft! Albanien!!! Wir sind die kroatische Autobahn so weit suedlich gefahren, wie es nur ging, um Kilometer zu fressen. Den Keilriemen unserer Lichtmaschine hats unterwegs auch gefressen, aber da wir ja nicht ohne Ersatz los geduest sind, hat uns das nicht wirklich gejuckt. In Dubrovnik konnten wir unser Lager auch direkt wieder auffuellen. Top.
Montenegro hat uns leider so gar nicht gefallen. Zumindest die Kuestenstrasse erinnert doch schon stark an ein verkapptes Monte Carlo. Nicht ganz unser Geschmack. Bestimmt gibts auch schoene Ecken, aber die wollen wir eher in Albanien suchen…
Kurz nach dem Grenzuebergang in dieses wunderschoene Land, lag die Besichtigung der Burgruinen von Rozafa in Shkoder an. Und wo wir schon mal so nah an einer grossen Stadt sind, dachten wir uns, wir suchen uns mal einen Geldautomat und eine internettaugliche SIM..
Mitten in der Stadt haben wir die Perle in zweiter Reihe abgeparkt. Der ATM wollte aber nur Visa, also ist Marcus los gezockelt, die anderen Banken abzuklappern. Waehrend dessen kamen zwei sehr ambitionierte Polizisten mit einer extrem beeindruckenden, wie lauten Trillerpfeife angebraust. Es war wie im Film! Pfeiiiiff  “No minutis here” Pfeifff.. “No Parking” Triller.. “Oh sorry, sorry” “Kids kommt mal schnell raus und zeigt euch” Mit Kindern ist doch manches bedeutend einfacher, jedenfalls sind sie trillernd wieder auf ihr Motorrad gestiegen. Puh das ist nochmal gut gegangen..
Dann gings ab zum Sim Laden. Dieses Mal bin ich ausgestiegen, Marcus ist mit der Perle im Kreisverkehr soo lange rumgefahren, bis die dortigen Polizisten ihm entnervt den Taxistand zugewiesen haben. Eventuell habeln wir es mit einem kleinen Fotoshooting der Perle auf dem Kreisel etwas uebertrieben, jedenfalls standen an der naechsten Ecke “meine” Motorradpolizisten und haben uns rausgewunken. “No no” (Strenges Zeigefingergetippe auf die imaginaere Uhr am Handgelenk) “Minutis no no” Und er zueckt seinen Strafzettelblock. Nach einem fast schon lustigen gefeilsche um den Betrag, einigen wir uns auf satte 10 Euro. Marcus zueckt zwei 5er und deutet ihm lachend an, das der Eine fuer ihn und der andere 5er fuer seinen Kollegen ist. Das haut den Polizisten so um, er lacht Traenen, klopft Marcus auf die Schulter und wir koennen weiter ziehen. Ich hab auch Traenen gelacht!! Ich mag die Albaner!
Der naechste Stopp war das atemberaubende Kap Rodon kurz vor Durres. Jetzt sind wir kurz vor der Grenze zu Mazedonien, der Ohrid See wartet, aber er muss noch ein wenig laenger warten: Wir haben grad zwei nette, reisende Familien kennen gelernt, deren Route geht jetzt in den Norden. Wir haben uns entschlossen, dem Konvoi zu folgen und den Ohrid See spaeter zu besichtigen.
Jetzt ruft aber erst mal das Bett..
..so long..

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Erster Teil dieses Blogs von Kroatien, kurz durch Bosnien, durch Montenegro bis kurz vor die Albanische Grenze

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Total kaputter Keilriemen

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Kroatien

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Wir machen uns fein fuer die Grenze..

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Aber die Zotteln wollen einfach nicht runter..

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Kroatiens Kueste ist wirklich schoen!

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Je weiter man suedlich kommt, umso beeindruckender wird es..

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Dubrovniks "Neustadt".. Nicht wirklich schoen, aber...

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..wir stoppen trotzdem, weil es hier tatsaechlich einen neuen Keilriemen gibt! Yesss!

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Die beeindruckende Stadt Dubrovnik!

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Schon im 3. Jahrhundert v. Chr. existierte hier eine illyrische Siedlung!

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Das Fleckchen haett ich mir auch ausgesucht..

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Aber wir wollen weiter.. Die Strasse windet sich in beachtliche Hoehe und mir wird hier im Bus, vor der Vorderachse doch manches Mal ein wenig mulmig zumute...

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Montenegro!

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So richtig huebsch finden wirs hier allerdings nicht.. Es wirkt, als moechten sie "Klein-Monacco" werden..

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Wir nehmen eine kleine Abkuerzung: Die Superperle auf einer Faehre.. Zur Supermolli wird sie dadurch zwar nicht, aber es macht trotzdem Spass. Der Herr im Bild ist jedensfalls mal so gar nicht neugierig und es stoert ihn auch ueberhaupt nicht, dass ich ihn fotografiere..

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Diese Insel ist eine reine Hotelinsel!!

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Die letzte Nacht in Montenegro. Morgen gehts nach Albanien! Wir sind ein bisschen aufgeregt...

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2. Teil dieses Blogs: Von Albaniens Grenze bis zum Kap vor Duerres

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Kurz vor der Grenze..

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...und kurz nach der Grenze.. Ich glaube in Albanien wirds rosig!

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JA! Genau SO hab ichs mir vorgestellt!

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Wir haben eine kleine Superperle versteckt.. Findest du sie?

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Auf gehts in die Burgruinen von Rozafa!!

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Ich liebe die Burgtore!

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Wir schauen hier,..

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..wir schauen dort.. (In den Cisternen ist tatsaechlich noch Wasser!)

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..wir finden den Geheimausgang..

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und klettern na klar auch durch den gut erhaltenen Gang!

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Die Aussicht ist fantastisch!

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Die Festung Rozafa hat uns gefallen!

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Der besagte Kreisverkehr in Shkoder.

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Hier haben sich die netten Herrn von der Polizei mit aufs Bild gemogelt..

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Weiter gehts..

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Kleine Mittagspause im Niemandsland. Busfahren und gleichzeitig kochen ist einfach nicht drin. Wir sind uns alle einig: Das Reisen mit Supermolli war bedeutend einfacher und entspannter..

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Hier tanken?

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Noe, weiter gehts..

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Den ein oder anderen nehmen wir auch mit. Meistens werden wir sogar rangewunken, weil die Albaner denken, wir waeren ein Reisebus. Dann stauen sie nicht schlecht, wenn sie die Perle von Innen sehen. Tihi..

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Gute Nacht! Morgen gehts weiter..

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Kurz vor dem Kap Rodon

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Natuerlich am Kap eine Kirche.. Das grosse Bild oben ist auch hier aufgenommen..

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Kleiner Strand..

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Der Kapitaen beim Muell sammeln..

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Das erste Brautpaar rollt an. Hier werden wohl nur die romantischen Erinnerungsfotos geschossen, denn Gaeste oder eine Zeremonie gibts nicht..

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Und tatsaechlich rollt auch noch ein zweites Brautpaar an. Diese entscheiden sich aber fuer die Kulisse eines supercoolen, wunderschoenen Busses. Wir raeumen breitwillig das Feld, ich hatte mich auch schon gewundert..

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Achso und unsere Einbruchssicherung wollte ich nochmal vorstellen: Die Pferde von den Kleinen suggestieren doch jedem, dass man hier nicht einbrechen darf, oder? Na bis jetzt hats geklappt!

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Am naechsten Tag machen wir uns auf den Weg zu der Ueberresten der Festung, die Skanderbegs Vater 1417 erbaute.. Damals legten hier vorwiegend italienische Schiffe an.. Wir freuen uns ueber die spektakulaere Wanderung!

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..durch den Balkan-Dschungel..

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Steiler Abgrund rechts..

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Beeindruckender Ausblick links

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Und was Huebsches in der Mitte..

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Angekommen!

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Etwas muellig hier..

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Das Wetter und das Wasser nagt an der Festung..

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Wow!

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Zurueck bei der Perle ist Trainigsstunde angesagt.

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Kopfballtraining uffz

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Uhhh

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Mensch jetzt reichts aber!

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Jaron am Feuer..

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Lina am dekorieren..

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3. Teil vom Kap Rodon bis Librazhd, vor dem Ohrid See

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Eine von vielen Schildkroeten, die ueber die Strasse laufen und unbedingt von uns gerettet und in die Pampa gebracht werden wollen ;-)

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Albanien hat unglaublich viele Bunker. Die Albanier waren angehalten sich jeder selbst einen zu bauen.. nun ploppen sie ueberall aus dem Boden..

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"Nimm mich mit!"

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Albania we love!

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Autocamp 4.0


Hups schon wieder ne Woche um.. Wir tingeln grad von einem zum anderen Campingplatz = Autocamp. Das grosse Warten auf die Wasserpumpe. Nach viel Recherche konnten wir uns die kaputte Membran in einen Schiffsbedarfsladen in Zadar schicken lassen. Aber das hat na klar ein wenig gedauert.
Auf der irren “Mond”Insel Pag an der Adriakueste haben wir meinen alten Kumpel Matti samt Familie getroffen. In Povljana. Yeah!
Zadar hat leider keinen wirklich schoenen Platz, so sind wir nun in Nin gelandet. Wir fuehlen uns etwas deplaziert in diesem riesigen Holiday Camping Resort. Die Idee war den Kindern Pool, Kids Club, Wasserrutschen, Animation und Highlife zu spendieren. Der Plan ist aufgegangen. Aber unsere Sozialstudien enden taeglich in einer fassungslosen, sprachlosen Laehmung. Erstarrtes Kopfschuetteln. Es wird Zeit weiter zuziehen!
Wenn da nicht diese daemliche Kellerklappe gewesen waere! Also ich mein die Aussenklappe der Perle. Sie ist dem eh schon laedierten Kapitaen auf gemeine Weise, hinterruecks auf den Kopf gescheppert. Aua. Nun ist er eingestaucht und wir haben noch einen Tag im Holidayparadies verlaengert. Zum Glueck haben wir etwa zeitgleich eine sehr lustige slowenische Punkerfamilie als Nachbarn bekommen. Punk schreibt sich dort im uebrigen Pank. Nur mal so..
…so long..
PS: der letzte Blog hat jetzt auch Bilder…

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Dalmatien

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Blick auf die Bruecke...

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...Blick von der Bruecke aufs Gebirge.

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on the road

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Das ist ein krasses Foto von der Mond-Insel Pag aufgenommen. Im Hintergrund das Festland, dazwischen, na klar das Meer.....

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Auf gute Nachbarschaft! Hihi! Das erste Bier mit Matti!

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Matti, Verena und ihre super suesse Tochter Jana sind auch Camping Neulinge, aber haben uns 5 Wochen Kroation voraus und zaubern somit auch ne Menge Tipps hervor!

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Rennstrecken gibts gute auf so einem leergefegten Campingplatz.

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Kleine Loet-Verschoenerungen

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Und dann machen wir uns auf die Suche nach dem Sandstrand, denn Sand gibts in Kroatien nicht ueberall..

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5 Meter breit und voll mit Glasscherben, langsam veraendern sich unsere Ansprueche. Wir wollen auf Dauer doch eher das Hinterland erkunden. Es ist auch wirklich schwierig nachdem wir schon die schoensten Straende der Welt fuer uns alleine hatten..

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Matti und Verena leihen uns netterweise ihre Raeder und so machen wir uns auf unsere erste Fahrradtour.. Danke nochmal!

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Die Gang

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Yeah, dieser Strand ist mehr als 5 meter breit!

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Go Lina Go!

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Es muss ja auch gar nicht immer Strand sein.. Der Kapitaen machts vor..

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..sehr schoen..

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Der Nachwuchs machts genauso elegant nach ;-)

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Schwimmschule

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Bevor wir weiter ziehen wird das Dach nochmal gecheckt und fehlende Schrauben reingedreht. Beim Abschied fragt uns Matti, ob das SP in unserem Nummernschild fuer Super Perle steht. Ist uns gar nicht aufgefallen, aber na klar! Die Super Perle, ein neuer Name ist geboren.. und dann sind wir auch schon unterwegs zu einem Platz, der kein Autocamp ist. Die Kueste links runter...

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..vor der St. Nikolaus Kirche aus dem 10. Jahrhundert, direkt am Strand der locals. Hier gefaellts uns und wir bleiben ein paar Tage..

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Die SuperPerle wird aufgehuebscht, also neu beklebt..

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Nicht ganz einfach, aber wir packens..

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Lagerfeuer

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Nebenher wird der Ton, den wir am Strand finden, bearbeitet und gebrannt...

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Ausflug zur anderen Kuestenseite

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Typische Steinmauer

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Blick runter auf Povljana auf Pag mit dem Festland im Hintergrund

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Wir machen Stopp an einem Natur- und Vogelschutzgebiet auf Pag. Uns war nicht klar, dass man vorher eine Eintrittskarte in Povljana haette kaufen sollen. Wir wollen aber nicht mehr umdrehen, so parken wir illegal ab...

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Gerade als wir loslaufen, kommt ein Polizeiwagen die Strasse entlang. "Oh scheisse, die Bullen kommen, Kids geht mal zum Wagen zurueck" Die Kleinen rennen panisch, mit weit aufgerissenen Augen zum Bus. Ich: "Naja so schlimm ists nun auch wieder nicht." Die Beiden schauen mich entgeistert an "Mama wo sind denn jetzt die ganzen Rinder?" Hihi

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Das Schutzgebiet

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Lina, die Forscherin, skizziert alle entdeckten Voegel.

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Ich hab vergessen wie sie alle heissen..

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Jaron erforscht gerade mit der Lupe Spuren von "was weiss ich was"

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Jetzt aber schnell zurueck zur Perle, wer weiss, obs hier nicht doch wildgewordene Bullen gibt..

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Auf dem etwas kargen Autocamp in Zadar paccken wir erstmal wieder unser Slackline aus..

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Unser Kuehler landet in professioneller Hand und wird nach langem hin- und her auch tatsaechlich noch geloetet und abgedrueckt. Jetzt sollte es hier auch keine Probleme mehr geben..

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Die Luetten haben endlich wieder ein Boot bekommen!

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Die beiden Freizeitkapitaene stechen uebergluecklich noch am selben Abend in See.

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Die erste Mission, den Plastikmuell aus dem Wasser ziehen!

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Derweil widmet sich der Kapitaen dem Kabelsalat.

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Wie geht der Kuehler nochmal wieder rein??

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Staendig fehlt irgendein Teil. Kurzerhand leihen unsere Nachbarn Marcus ihr Elektrorad. Der Trend zu eben diesem ist vollkommen an uns vorbei gegangen. Aber egal, das Teil laesst ihn ueber die Strassen fliegen und im Nu ist er vollkommen relaxt wieder da!

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Meine beiden Lieblingstypen

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Hihi auf dem Weg nach Nin

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Gerade im Holidayresort angekommen schon liegt der Kapitaen unterm Bus. Die Membran alleine ist nicht das Problem. Ein Rueckschlagventil ist auch defekt.. Moep. Was nu?

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Toooooor! Ach nee doch nicht, der Kapitaen hat die Pumpe repariert!!! Man bin ich stolz auf Mc Carper!

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Bei der naechsten Gelegeneit schneidet er sich aber mit dem Cutter in den Finger. Aua. Eine Playmobilschiene hilft bei der Genesung.. Ja und dann hatte er auch noch Nacken und die Kellerklappe hat ihm den Rest gegeben. Der Arme!

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Trotzdem hoert er nciht auf zu Arbeiten..

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Die typischen Camper. Mit Aussenkueche und allem Zick und Zack. Man beachte bitte auch das Glaeserregal aussen am Wohnwagen. Ob man will oder nicht, man stolpert hier von einem Wohnzimmer in das naechste..

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Wir ueben auch fleissig weiter..

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Strecke von Leipzig bis Kroatien

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