Austrudeln Delüx

yo, Baie de Prony haben wir abgeharkt, Sehr schön. Auf dem eigentlich direkten Weg nach Noumea mussten wir doch noch einen Zwischenstopp einlegen, das Inselchen hat einfach zu verlockend nach uns gerufen. Am Tag darauf ging es dann aber tatsächlich weiter nach Noumea. Und hups, wen treffen wir dort als erstes am Steg? John und Sandy von der MS Tiger! Das sollte doch nicht sein, hier kommt die Geschichte. John und Sandy wollten uns ursprünglich ein Mikrofon für unser SSB Radio mit nach Fiji bringen, wo wir uns aber leider verpasst haben. Als wir dann auf dem Weg nach Neu Kaledonien waren, hat John uns eine Mail geschickt, dass er das Mikrofon einem Freund mitgegeben hat der jetzt in der Marina liegen würde in der wir auch früher oder später ankommen würden. Das alles war ein billiges Ablenkungsmanöver, weil sie uns überraschen wollten, hat auch gut geklappt. Die Beiden sind anstatt direkt von Fiji nach Neuseeland zu fahren über Neu Kaledonien gegangen. Das war ein sportlicher Umweg von gerne 2000 Km. Der Grund war auch nicht wirklich das Mikrofon, sondern ihre Sehnsucht nach Jaron und Lina. Voll Süß. John und Sandy hatten Jaron und Lina letztes Jahr in Neuseeland adoptiert, die Beiden haben zu der Zeit praktisch auf der MS Tiger gewohnt. Da wir unsere Ankunft in Noumea immer weiter nach hinten verschoben hatten und John und Sandy an ihrer Überaschungsstrategie festhalten wollten, lief leider die Zeit etwas davon. So kam es dann, dass sie nur 2 Tage miteinander verbringen konnten. Trotzdem haben es alle axtrem genossen. John und Sandy haben auch schon angekündigt, dass kein Weg daran vorbei führt uns in Hamburg zu besuchen. Is ja nu auch kein Katzensprung, die Beiden wohnen in Seattle. Wat mut dat mut. Mit etwas glück treffen wir die MS TIGER noch mal zum auschecken in Noumea, ich glaube alle würden ausflippen…. Gut, wir haben die letzten 5 Tage dann damit verbracht Supermolli auf hochglanz zu polieren. Die australische Biosecurity soll vom aller härtesten sein und auf der Suche nach Termiten und sonstigen Krabbelzeug auch nicht vor dem zerlegen des Inventars zurückschrecken. Obwohl wir in Sachen Krabbelgetier echt verschont geblieben sind, haben wir die Molli noch mal fein gemacht und sind jetzt bereit für unsere letzte Überfahrt. Allerdings ist gerade das Wetter nicht so klasse auf der Passage, was wir zum Anlass genommen haben noch mal die riesige Lagune von Neukaledonien zu erkunden. Ansatzweise natürlich nur, denn mit etwas Glück kann es sein, dass wir uns Freitag schon auf den Weg nach Brisbane machen können. How ever, heute ankern wir noch mal vor einer süßen Insel mitten im Riff. Schöne insel, allerdings DER Alptraum für Nikola. Sie wurde uns von einem Ortskundigen wärmstens empfolen, allerdings ohne zu erwähnen das sie den Namen Schlangeninsel mehr als verdient hätte. Wasserschlangen echt überall, im Wasser, an den Felsen, am Strand. Überall. Das war schon hart für meine traumatisierte Frau. Nur ein mal, als sie von einer am Fels hängenden Schlange in 1 Meter entfernung überrascht wurde, hat sie kurz die Kontrolle verloren. Ging dann aber wieder. Der Ofen war dann aber annähernd aus, als uns dann noch über Stunden mehrere Gruppen von Blacktip Haien im seichten wasser der Lagune ihre Rückenflossen gezeigt haben. Schocking auf der ganzen Linie, aber am Ende hat sie auch das gemeißtert und alles in Bildern festgehalten. Morgen geh ich mit den Kindern erst mal sachnorcheln, war zu spät heute:-) By the way, falls hier wer mitliest und sich für Supermolli interessiert, der muss wissen, das wir sie jetzt zum absoluten Kampfpreis anbieten. Wir denken, dass ab jetzt sogar eine Überführung nach Europa Sinn machen würde.

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Baie de Prony

Ouuhh la la, wir habens geschafft! Der erneute Versuch Grand Terre durch den Havannah Pass anzulaufen ist geglückt!! Etwas bang war mir schon, denn auch dieses Mal waren die Vorhersagen statt 10kn E kurz nach Auslaufen 15kn SSE. Wieder Wind aus genau der Richtung in die wir fahren wollen! Nö heut geben wir nicht auf! Eine Klares “einfach aufkreuzen, bis wir ankommen” war das Motto (auch wenns ne Woche gedauert hätte). Der Wind drehte über Nacht glücklicher Weise nach und nach bis er vor dem Havannah Pass mit sattem NE glänzte!! Ha! Somit waren wir zu früh da (3Std vor Hochwasser), aber auch das hat uns nicht abgeschreckt. Trotz eindeutiger Warnungen von bösem Strom gegen Welle und gemeinem Abdrift, sind wir einfach da rein gefahren. Ehrlich gesagt wusste ich gar nicht, dass man so eine riiiesen Einfahrt überhaupt Pass nennen darf ;-) Naja gut jetzt pluster ich mich ein wenig auf, aber der Pass sah nicht wirklich beängstigend aus.. Wir sind einfach reingesegelt und haben uns später ne Mooring in der Prony Bay geangelt. Hach schön ists hier! Nur zwei Hunde wohnen auf der kleinen Ile Casy, die mitten in der Bucht liegt. Die liebenswürdigen Vierbeiner waren so freundlich uns auf ihrer Insel herum zu führen! Ihre Gastfreundschaft nehmen wir gerne an und bleiben noch einen Tag länger, als geplant!

Ich wollt noch mal kurz was zu der Übernachtung meiner Drei in der Hütte bzw. zu Jarons Mückenstichen schreiben: Die Kids sprechen täglich darüber, dass sie wieder zurück in das Abenteuer Hütte wollen.. Bevor ich Jaron auf die Millionen Stiche angesprochen habe, hatte er sie noch gar nicht bemerkt. Mich strahlten kleine große Kinderaugen an und konnten gar nicht aufhören von ihrem Abenteuer zu berichten. Oft interpretieren wir viel zu viel in solche Nebensächlichkeiten wie Mückenstiche und nur durch unsere Mitleidigen Blicke, gewinnen sie an Bedeutung.. Es ist auch nicht einfach einen Blog nach dem Anderen über diese unsagbar schönen Strände, Höhlen, Blumen, Fische und Muscheln zu schreiben. Das wird doch für alle anderen auf Dauer langweilig, so schreiben wir über all die anderen Nebensächlichkeiten, wie schlechtes Wetter, Mückenstiche und Motorgeschraube (Obwohl ich sagen muss, dass ich mal wieder Zeit zum Mitschrauben hatte und mir hats eigentlich ganz gut gefallen. Besonders als das Problem gelöst war ;-) ) Was ich sagen will ist, dass wir jeden Tag mit unserem geliebten Schiff geniessen. Ja das wollte ich eigentlich schreiben..

so long…

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PENG.

yo, kann mir hier mal einer sagen wieviel Alkohol die Typen trinken, die für das GFS Model verantwortlich sind? Gut, es ist wohl schwierig bei dem Kollos einen verantwortlichen zu finden:-) schon klar. aber die Vorhersagen werden immer diffuser. Als wir nach 3 regnerischen Tagen von Ovea nach Noumea aufgebrochen sind, kam der Wind um 80° Südlicher als angesagt und hat auch noch doppelt so stark geblasen. Das hieß dann mal wieder gegen 25 Knoten kreuzen und natürlich war es genau das was wir alle gebraucht haben. Klar, geregnet hat es dann auch noch aus Eimern und es blieb nichts anderes übrig als verdammt hoch am Wind Kurs zu ändern und Lifou anzusteuern. Wir waren schwer genervt und haben uns in den Bauch unserer Dame verzogern und der Dinge gehadert die da kamen. Bei einem meiner sperrlich gesähten Rundumblicke musste ich dann doch lachen. Ein Küstenwachschiff beträchtlilichen ausmaßes hatte zu diesem Zeitpunkt wohl schon länger vergeblich versucht uns auf Funk anzusprechen und der Käptn des Schiffes gestikulierte wild in 50 Meter Entfernung. Versehentlich hatten wir noch die Gelbe Flagge gezeigt und das VHF nur mit minimaler Lautstärke an. Schon mal 2 ganz ordentliche vergehen. Als ich dann noch meinen Namen im Seefahrer ABC buchstabieren sollte und mir der ganze kram nicht eingefallen ist wurde es so peinlich, dass die Jungs an Bord des Küstenwachschiffes endgültig eingesehen haben, das sie der Besatzung der Supermolli nur mit sehr strengen Mittel bei kommen können. Sie haben sich dann bedankt und sind abgedreht. Irgendwie bestätigt das auch meine Theorie im umgang mit Ordnungskräften. Entweder sehr Sicher und bestimmend, oder so dumm wie irgend möglich um die Sache zu verkürzen. Hm, ich bleib dann aber lieber bei der sicheren Variante zumindest dann wenn die Situation noch irgendwie zu retten ist. Gut, wir haben dann nachts in Lifou den Anker geschmissen. Mögen wir eigentlich nicht so, sah am nächsten Tag aber alles ganz ok aus. Trotzdem wollten wir umankern, da um uns rum alles voll mit Korallenköpfen war. Motor an, Anker hoch motor aus. Motor aber nicht aus weil gewollt, sondern einfach ausgegangen das Teil. Panisch den Anker wieder runter und dann erst mal geschraubt. Alle Filter gewechselt und entlüftet wie verrückt, aber irgendwie hatte ich immer das gefühl als sei Luft in der Kraftstoffpumpe. Motor starten hat auch nicht geklappt, obwohl Sprit an den Düsen abnkam. Gut, Kraftstoffpumpe ausgebaut und zerlegt und siehe da, zwei Schalen hatten sich voneinander gelöst und die Pumpe an sich hat luft gesogen. Alles wieder montiert und Brrruruuuuummmmmm. Herrlich. und umgeankert. Am nächsten Tag haben wir den netten Officer von unserem Einklariern wieder getroffen. Er hat uns sofort eingeladen in seinem Hut, einem traditionellen Kanak Haus, zu übernachten. Yeah, erstklassige Idee. Jaron Lina und ich haben sofort die Sachen gepackt. Nikola wollte lieber in gewohnter Umgebung nächtrigen, da Ihr noch der vorige Abend mit Catherine und Paul von der SY Kahia in den Knochen hing. Nicht die allerschlechteste Entscheidung den der Abend im Hut wurde schon grenzwertig. Klar wollten wir Feuer in der Hütte machen, aber so ein Hut hat im Giebel keine Öffnung wo der Rauch abziehen kann. Der zieht nur durch die 3 ca. 120cm. hohen Türen ab, weshalb wir uns nur liegend in der Hütte aufhalten konnten. Feuer macht man da drin auch nicht zum heizen, sondern nur um das Dach bei längerem Regen zu trocknen. Is klar, aber erzähl das mal Jaron. Der will immer und überall Feuer machen und ich versteh ihn, er is mein Sohn:-) Die Sache mit dem Feuer war also sehr gewagt und wir haben es auch ausgehen lassen, bevor wir mit Jean, dem Besitzer der Hütte Fisch und Yam gegrillt haben. Als wir dann ins Bett gegangen sind, konnten wir auch wieder recht ordentlich Luft schnappen. Nach dem dann alle eingeschlafen waren, kamen die Mücken an den Start. Ich weiß nicht ob eine ordentliche DEET Dosis diese Kamikaze geschosse abgehalten hätte, aber zumindest wäre ich mit den Beiden nachts nach hause gefahren, hätte ich Jarons Gesicht gesehen. Der Kleene hat locker 50 Stiche im Gesicht und noch mal so viele auf den Händen. Aber beklagt hat er sich nicht der Süße, nicht in der Nacht und auch nicht heute am Strand. Tapfer. Heute haben wir unseren letzten Strand angelaufen bevor es übermorgen früh richtung Noumea geht. Peng heißt er und es könnte tatsächlich so sein, dass es das letzte mal ist, das wir mit der Molli vor einem Beach ankern. Darauf trink ich jetzt sofort nen Whiskey.

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Neu Kaledonien

Oha war das ne Ueberfahrt. Es hätte sich bestimmt ein besseres Wetterfenster finden lassen, aber wir wollten nicht noch eine Woche in Port Vila warten. Zum Dank gabs gleich in der ersten Nacht satte 20 Knoten auf die Nase. Die Ozeanwelle nicht zu vergessen. Abfallen führte zu keinem Ziel, es hieß so hart an den Wind wie es nur geht. Es donnert, der Pazifik kracht gegen den Runpf, Molli springt über die Wellen. Die Vorpiek ist unbenutzbar, es sei denn jemand hat interesse im Schleudergang zu nächtigen. Und nass ist es vorne auch. Wie so oft ist eine Welle unter dem Dinghy durch die Luke auf meine Bettseite geschwappt. Das lernen wir irgendwie nicht mehr. Es ist ja nicht so, dass wir uns nicht über dieses Thema beraten würden, aber wir denken immer! das klappt schon: es wird schon keine Welle einschlagen. Und dann ist unser Bett doch wieder nass. Möp. Lina und mir reichts jedenfalls wieder für unsere mittlerweile routinierte Medikamenten einnahme. Trotz allem kommen wir pünktlich am übernnächsten Morgen in Lifou (Loyalty Islands), Neu Kaledonien an. Es ist nicht sicher, ob wir hier überhaupt einklarieren können. Es gibt viele Meinungen dazu. Deshalb kommt hier eigentlich auch kaum ein Segler vorbei. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt..

Es stellt sich heraus, dass es tatsächlich nicht so einfach ist. Marcus muss mit unseren Papieren in die Hauptstadt Noumea auf Grande Terre fliegen. Da aber der Süd-Ost auffrischt und die Ankerbucht auf der Ostseite (also auflandiger Wind) liegt, verholen wir unsere Supermolli noch am selben Abend in die Mini Marina, in deren blauen Wasser sogar Korallen wachsen. Hier dürfen wir umsonst liegen, da es sich ja so zu sagen um einen Notfall handelt :-) Oh! So sind die furchtbar höflichen, lieben Einwohner hier.

Kanak nennen sich die Ureinwohner. Caldoches sind die hier geborenen Europäer. Auch hier wurde den Ureinwohnern ihr Land enteignet zu Gunsten der “neuen” europäischen Siedler. Im Gegensatz zu Vanuatu gibt es in Neu Kaledonien neue Strassen, Elektizität, eine gute Infrastruktur. Noumea glitzert, es sind allerdings nicht die Kanaken, die den Champagner schlürfen. Sie findet man häufiger in den Gefängnissen, ihre Arbeitslosenrate ist vier mal höher, als die der Caldochen. Es gibt also nicht nur kulturelle Unterschiede.

Die Geschichte der Nouvelle Caledonie startet ähnlich der Vanuatus: 1500 vor Chr. besiedelten die ersten Lapita aus Vanuatu die Inseln. Es folgte das Übliche: die Europäer entdeckten die Inseln 1700 nach Chr., Kirchen wurden errichtet, Walfang, Abholzung, die Crew eines amerikanischen Schiffes wurde aufgegessen. 1856 kamen die ersten französichen Verurteilten in der von Napoleon errichteten Strafkolonie Noumea an. 1864 stellte sich heraus, dass in Neu Kaledonien 25 % des Nickelvorkommens der Welt stecken. 1878 organisierte Chief Atai eine Revolte gegen die Landenteignung und gegen die Deportation “verurteilter” Kanaken, die nieder geschlagen wurde. Daraufhin galt für die Kanaken ein anderes Gesetz und sie wurden offiziell zu Staatsbürgern zweiter Klasse. 1917 gab es eine weitere Revolte der Kanaken, gegen die Einberufung in die französischen Armee im ersten Weltkrieg. Im WW2 errichteten mehr als 40.000 Amis eines ihrer Lager in Noumea. Ab 1946 (!) durften die Kanaken selber wählen gehen und 1953 wurde ihnen erstmals die französiche Staatsbürgerschaft bewilligt. 1983/84 akzeptierten die Franzosen die Unabhängigkeit der Kanaken. Im Gegenzug wurde den Caldochen die gleichen Rechte wie den Kanaken zugesagt, da diese ja “Opfer der Geschichte” seien. Ein Volksentscheid zur Unabhängigkeit Neu Kaledoniens 1998 fand keine Mehrheit in der Bevölkerung. Neu Kaledonien ist zur Zeit ein Übersee-territorium Frankreichs. In den nächsten Jahren soll es einen weiteren Volksentscheid geben. Nur noch 44% der Bevölkerung sind Kanaken.

Zurück zur Supermolli: Marcus kommt mit gestempelten Pässen aus Noumea wieder. Super! Am selben Abend noch verlassen wir Lifou und die SY Mares mit Laura an Bord. Alle sind traurig. Es ist ja im Leben von Jaron und Lina nie sicher, ob sie ihre Freunde jemals wieder sehen werden.. Die Kinder schlafen schon, als wir die Marina mit Ziel Atoll d’Ouvea verlassen. Totzdem wacht Lina Nachts mit fieser Seekrankheit auf, es helfen auch keine Medikamente mehr. Die arme Kleine ist so tapfer und tut mir so sehr leid! Es wird wohl tatsächlich Zeit unsere Segelreise zu beenden. Schnief..

Heute morgen sind wir durch den Nordpass ins Atoll gekreuzt. Mal wieder 20 Knoten auf die Nase, aber das sind wir ja langsam gewöhnt.. Der Anker liegt nun auf 5 Metern feinstem weissen Sand. Das Wochenende wird uns wohl viel Wind und Regen bereiten, was sehr schade ist, denn hier siehts BOMBASTISCH aus!!!!!!!!

so long..

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Durchgekentert!


Yo, das ging gaaaanz schnell. Zum Glueck nicht mit der Molli sondern mit so einem bekloppten kleinen Hobie Cat. Da wollte ich mit den Kindern mal ne flotte Spritztour hinlegen und dann sowas. Neben Jaron und Lina war auch noch Jara an Bord, ein 12 jaehriges australisches Meadchen. Sie war es auch die noch meinte ” Marcus, a gust is coming” was der Kaeptn allerdings hochmuetig ueberhoerte und bei sportlichen 15 knoten Wind zur Halse ansetzte. Danach waren wir alle im Wasser. Nach kurzem Schock hatten sich aber alle schnell wieder berappelt und der Hobie legte sich gemuetlich kopfueber, so das wir wieder aufs Trampolin krabbeln konnten. Die Stimmung war gut und nach meiner Ansprache zur Crew, in der ich mich natuerlich vielmals entschuldigt und alle Schuld auf mich genommen habe, fingen wir an unsere Rettung zu organisieren. Jaron bruellte weit entferne Schiffe um Hilfe an, wobei Eins dann auch Kurs auf uns nahm. Ein Fischerboot von ca. 30 Tonnen ging lengsseits und mit seinem Dinghy nahm er die Kinder an Bord. Sehr geil. In der Zwischenzeit hatte ich gerade noch das Ruder von diesem maroden Kat eingefangen, was sonst unweigerlich auf Grund gegangen weare. Um die Schmach abzuwenden mit diesem Wrack kopfueber zurueck durchs Mooringfeld geschleppt zu werden haben wir versucht das Teil aufzurichten, indem ich getaucht bin und ein Seil an der Stelle des Mastes befestigt habe wo die Wandten anschlagen. Beim Versuch den Kat daran aufzurichten, rissen dann alle Wandten vom Mast und er fiel aus der Verankerung. Wenns mal scheisse laeuft, dann richtig. Egal, dann doch hinter dem Fischerboot durchs Mooringfeld durch und natuerlich amtlich Hohn und Spott geerntet. Mit dem Dinghy sind wir dann zurueck an den Strand geschleppt worden. Nach einigem hin und her, hab ich dann Werkzeug geholt und die abgerissenen Platte am Mast wieder angenietet. Spaetestens dann war auch der Verleiher von diesem Schrotthaufen wieder gut drauf. Ok, das leihen hat nichts gekostet, da der Kat zu einem Resort gehoert in dem wir uns seit ein paar Tagen rumtreiben, weil es hier in Vila nischt besseres gibt. Es ist sogar soweit gekommen, dass wir da Tennis spielen und die Kinder zu professionellen Balljungen trainieren. An dem Tag hab ich  die Kinder da noch  zu Fanta, Eis und Pommes satt eingeladen, um meinen Ausfall wieder glatt zu buegeln, hat auch ganz gut geklappt:-)  Wir sind ja eigentlich nach Port Vila gekommen um aus zu checken, aber jetzt ist das Wetter seit Tagen so schlecht das wir nicht weg kommen. Es sieht sogar so aus, als muessten wir noch einige Tage hier bleiben, autsch. Gerade weht der Wind mit 25 Knoten und es regnet aus Eimern.  Alle haengen an Moorings, nur wir trauen unserem Anker, obwohl der Grund hier nicht so besonders halten soll.  Am pfiffigsten fanden wir in diesem Zusammenhang die Ankertechnik unseres Nachbarn, der seine Kette gerne um dicke Steine wickelt um Ruhe zu haben. Is klar, fuer Leute denen die galvanisierung ihrer Kette schnuppe is macht das vielleicht Sinn, wir versuchen das zu vermeiden. By the way, unser 36 Kg Spade Anker ist das Beste was es gibt und ich muss jedem zu dem Teil raten. Sonst noch was? Ja, Nikola hat sich rechtzeitig zum nahen Ende unserer Schiffsreise ne neue Kamera gekauft. Megapixel satt und ich vermute es gibt in der naechsten Zeit einen Quantensprung in sachen Bildmaterial. Ich bin gespannt……..

Kleine Planaenderung: Morgen gehts weiter nach Neu Kaledonien…

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Da lachen sie noch ;-)

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Bei denen ists auch nicht so gut gelaufen..

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Lina ruft per VHF ihre Freunde..

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Und schwupp sitzt sie mit Que auf dem Baum ;-)

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Blumenmarkt

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Gemuesemarkt

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Salat wird hier, wie vieles anderes auch, aufgespiesst..

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Supermolli in Port Vila

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Wir besuchen the cultural site of Vanuatu..

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... die neue Canon Eos kann sich sehen lassen..

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da schau her..

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Potluck - Seglertreffen am fruehen Abend

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Fiji bis Vanuatu (es fehlen aber ein paar mehrere Ankerplaetze)

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