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Grade eben haben wir ein bisschen Internet, da schreib ich mal kurz. Ich bin gestern mittags Ortszeit wieder in Santa Cruz gelandet. Puh das war ein ride. Gestartet bin ich früh morgens in Münster am Flughafen. Dort ist mir erstmal mit Schrecken aufgefallen, dass ich ja über die USA Fliege und somit ein Visum brauche. Arrggh. Hab ich aber telefonisch regeln können. Von da an bin ich eigentlich in jedem Body und Gepäckcheck rausgezogen worden. Das Problem war Linas kleiner Lerncomputer. Der scheint auf deren Röntgenapparaten ein merkwürdiges Bild zu hinterlassen.. In Texas musste ich meinen grossen, schweren Rucksack wieder in Empfang nehmen. Das wollte ich ja nun eigentlich gar nicht, weil soo viele Zollverdächtige Sachen drin waren. Nun ja aber ich musste halt einmal in die USA einreisen und dann wieder ausreisen. Hat aber alles ohne Probleme geklappt. Zu dem Zeitpunkt war auch noch alles im Rucksack. In Ecuador/ Quito ging’s dann los. Nach der Passkontrolle, bei der ich gar nicht nach meinem Ausreiseticket gefragt worden bin (ich hatte mir eins für Ecuador-Panama gekauft, dass ich nun wieder cancelln kann), wurde mein Gepäck wieder gescannt und natürlich ging dann die ganz große Nummer los. Nach einer Stunde konnte ich alle davon überzeugen, dass der Computer, Wechselrichter, Dremel, einspritzpumpe und all der andere Kleinkram für eine Yacht in Transit ist. Die Flasche von dem Tankreiniger war nicht mehr in meinem Rucksack. Die wurde anscheinend noch in den USA rausgezogen. Zum Glück hatte ich die anderen Beiden in Shampoo Flaschen umgefüllt (man David danke für den Tipp!!!!!!).
Nach einer überaus bequemen Nacht auf der Flughafenbank konnte ich am nächsten morgen mit Hilfe der Behörden ein One-Way-Ticket nach Santa Cruz kaufen. Der Flug ging über Guayaquil. Also noch ein Rundflug über Ecuador inklusive. Wow das war beeindruckend! Mittags gelandet, ohne Probleme durch den Zoll, schnell ins näxte Boot zu unserer Insel und da standen dann meine Lieben auch schon winkend am Pier. Hui! Knapp 7 Tage weg. Davon 3 Tage reine Reisezeit, aber es hat sich echt gelohnt! Unsere Bootnachbarn warten immer noch auf ihre Ersatzteile, die sie alle schon vor Wochen, zum Teil vor Monaten bestellt haben.
Wegen der häufigen Nachfragen: es handelt sich beim Tankreiniger nicht um Grotamar. Wir haben keine Bakterien im Tank. Wir haben so viel Grotamar an Bord, dass wir damit pur getankt einen Tag fahren könnten :-) Man lernt ja aus den Problemen Anderer, ne Rancho?
So, der Kapitän hat versprochen den näxten Blog über den Stand der Dinge auf unserer Supermolli zu schreiben. Ich bin ganz schön alle, aber die Robben, die ums Boot schwimmen und die Leguane und sowieso die ganze Insel und das türkisfarbene Wasser haben mich wieder voll in ihren Bann gezogen. Ich bin glücklich..
..so long..

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Ziellinie erreicht

So es ist 4:31 Deutsche Zeit. Ich hab den ganzen besch**nen Kram in 3 Tagen organisieren, besorgen und auch noch in meinen Rucksack stopfen können. Mein Dank geht an den www.shipshop.de der hat mir sehr geholfen! Voll der süsse, chaotische Schiffszubehörladen im Pott, der glaub ich irgendwie alles besorgen könnte!

Mein Fazit aus Deutschland: meine rechte “Maus” Hand hat glaub ich ne Sehnenentzündung mitgenommen, durch den ganzen Stress (ob alles pünktlich per Post kommt, bzw. rechtzeitig zur Abholung da ist), hab ich mir Lippenherpes gezogen, mein Arsch ist beim Autofahren durch halb Deutschland eingeschlafen und mein Hirn ist glaub ich leicht entrückt.. Ich glaub ich brauch Urlaub! Jetzt gehts auf nach FMO, dann über Frankfurt und Houston weiter nach Quito. Ich hoffe wirklich schwer, dass die Fluggesellschaften mir keinen Ärger mit dem Gepäck machen und der Zoll in Ecuador begreift, dass ich nix schmuggeln, sondern nur die Supermolli wieder heile machen will! Nach einer Nacht in Quito gehts wieder auf die Galapagosinseln… Und dann bin ich endlich wieder heim!

Vielen Dank liebes Deutschland für die coole Party und die vielen Eratzteile, die ich in 2 Werktagen besorgen konnte. Geil!

..so long..

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Deutschland

Wir konnten in letzter Zeit nix schreiben, da das Internet auf Galapagos es nicht zulässt und leider funktioniert unser Bord Computer auch nicht mehr.

Unsere Einspritzpumpe ist gereinigt und läuft wieder, aber das Problem war ein ganz anderes. Wir haben uns in Ecuador, beim zweiten Mal tanken, anscheinend schlechten Diesel abgeholt. Nun ist unser Tank verunreinigt und deshalb lief der Motor nicht. Es ist dazu auch noch Wasser im Tank. Wir könnten den Tank abpumpen und säubern, wenn da nicht das Problem wäre, dass wir keinen externen Dieseltank haben, statt dessen ist unser Tank der Kiel des Schiffes. Das heißt eine Reinigung können wir zur Zeit mehr oder weniger ausschließen.

Eine neue Einspritzpumpe als Ersatz, ein neuer Tank und ein Bordcomputer muss her. Es ist nicht möglich sich Sachen nach Galapagos schicken zu lassen, da der Zoll sie meistens festhält und die 20 Tage Aufenthalt, die uns zugewilligt worden sind, abgelaufen sind, bevor der Kram eintrudelt. Abgesehen davon kostet eine Einspritzpumpe in Ecuador 2600 Tacken, in Deutschland 300. Noch Fragen?

Tja also bin ich mal eben nach Deutschland geflogen. Ich hab ein rauschendes Fest in der Wagenburg mitgenommen und bin nun dabei alle Sachen zusammen zu bekommen, bevor ich in 3 Tagen wieder zurück fliege. Kony the Man hat den Flug besorgt, eine Einspritzpumpe organisiert und ein Zeugs gefunden, das wir in den Tank schütten können, um eventuell die Verunreinigung zu beheben. WOW ohne unsere Supermolli Aussenstelle Kony sähen wir mal wieder ganz schön alt aus!

Marcus checkt derweil einen neuen Tank, falls die Reinigung nicht möglich ist. Soweit erstmal.. Hier ists kalt und sowieso ist es schon komisch wieder in Deutschland zu sein! Ich vermisse meine Supermolli und meine Supermolli Crew..

..so long..

edit: ich wollt noch mal kurz was zu den netten Menschen in Ecuador bzw. Galapagos schreiben:

Wir konnten nur einen Flug ab Quito in Ecuador im Internet buchen und ich musste am näxten morgen auf die Nachbarinsel fahren, um da direkt am Flughafen einen Flug von Galapagos nach Quito zu kaufen. Wir sind ganz früh aufgestanden und konnten dann auch einen Flug am Flughafen kaufen und während ich so gewartet habe, hat mich der nette Mensch vom Schalter aufgesucht, um mir zu berichten, dass die Maschine verspätung hat und eventuell nicht rechtzeitig in Quito ist. Er hätte mitbekommen, dass ich einen Anschlussflug dort hätte. Wenn ich das möchte, würde er meinen Flug stornieren, mir das Geld zurück geben und mir bei der Konkurrenz einen Flug besorgen, der rechtzeitig in Quito ist. WOW ist das nicht krass?

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Galapagos puh!

Finally we drop anchor at Isla Santa Cruz. Our engine did a good job so we could use the anchor as well. We didn’t need the help of the friendly coast guard and now we are happy that after 14 days on the ocean we found the archipelago of colon (Galapagos). we anchored between the catamaran “la media noche” of Mareike and the SY “Perla Alba” of Pietr and Pavlina. So now the Panama Canal Crossing Crew is together again. HiHi. On Mareikes cat Lina saw our first See lion lying on her steps.. Yeah now we are were we wanted to be! The captain is upside down in the engine room and i will take a beer after this frightening last 2 days. Skol! ..so long..

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Li La Leck

Wir haben ein Leck an der Einspritzpumpe entdeckt. Es sieht so aus, als würde eine Dichtung nicht das halten, was sie versprochen hat. Nämlich Diesel. Dann könnten wir schon mal alles Andere ausschließen, das wäre immerhin was. Wir wollen aber gerade nicht an dem Jockel rumoperieren, aus Angst vor einem Totalausfall. Die Capitaneria in Sta Cruz ist über unser Einlaufen morgen informiert. Sie wissen, dass wir mit kaputtem Motor reinsegeln und eventuell Hilfe benötigen. Das und viele weitere wichtige Informationen haben unsere Freunde von der SY Felice für uns organisiert. Danke nochmal! Schade, dass wir sie erstmal nicht mehr sehen werden. Ihr Aufenthalt ist fast vorüber, das heißt sie müssen weiter zu den Marquesas. Wir dagegen werden voraussichtlich morgen Mittag in Galapagos sein. Mal wieder ist auflandiger Wind mit Strömungen bis zu 3 Knoten. Gerade segeln wir mit halben Wind satte 7,5 Knoten. Der Motor läuft nur sporadisch mit. Eigentlich wäre heute ein Traumsegeltag: die Intertropische Konvergenz Zone hat sich nämlich in Luft aufgelöst. Ein “alter” Hurricane, der südwärts gezogen ist, hat sie leergesaugt und die ganzen Wolken mitgenommen. Wenn wir das alles doch nur genießen könnten.. Möp. so long

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