Durchgekentert!


Yo, das ging gaaaanz schnell. Zum Glueck nicht mit der Molli sondern mit so einem bekloppten kleinen Hobie Cat. Da wollte ich mit den Kindern mal ne flotte Spritztour hinlegen und dann sowas. Neben Jaron und Lina war auch noch Jara an Bord, ein 12 jaehriges australisches Meadchen. Sie war es auch die noch meinte ” Marcus, a gust is coming” was der Kaeptn allerdings hochmuetig ueberhoerte und bei sportlichen 15 knoten Wind zur Halse ansetzte. Danach waren wir alle im Wasser. Nach kurzem Schock hatten sich aber alle schnell wieder berappelt und der Hobie legte sich gemuetlich kopfueber, so das wir wieder aufs Trampolin krabbeln konnten. Die Stimmung war gut und nach meiner Ansprache zur Crew, in der ich mich natuerlich vielmals entschuldigt und alle Schuld auf mich genommen habe, fingen wir an unsere Rettung zu organisieren. Jaron bruellte weit entferne Schiffe um Hilfe an, wobei Eins dann auch Kurs auf uns nahm. Ein Fischerboot von ca. 30 Tonnen ging lengsseits und mit seinem Dinghy nahm er die Kinder an Bord. Sehr geil. In der Zwischenzeit hatte ich gerade noch das Ruder von diesem maroden Kat eingefangen, was sonst unweigerlich auf Grund gegangen weare. Um die Schmach abzuwenden mit diesem Wrack kopfueber zurueck durchs Mooringfeld geschleppt zu werden haben wir versucht das Teil aufzurichten, indem ich getaucht bin und ein Seil an der Stelle des Mastes befestigt habe wo die Wandten anschlagen. Beim Versuch den Kat daran aufzurichten, rissen dann alle Wandten vom Mast und er fiel aus der Verankerung. Wenns mal scheisse laeuft, dann richtig. Egal, dann doch hinter dem Fischerboot durchs Mooringfeld durch und natuerlich amtlich Hohn und Spott geerntet. Mit dem Dinghy sind wir dann zurueck an den Strand geschleppt worden. Nach einigem hin und her, hab ich dann Werkzeug geholt und die abgerissenen Platte am Mast wieder angenietet. Spaetestens dann war auch der Verleiher von diesem Schrotthaufen wieder gut drauf. Ok, das leihen hat nichts gekostet, da der Kat zu einem Resort gehoert in dem wir uns seit ein paar Tagen rumtreiben, weil es hier in Vila nischt besseres gibt. Es ist sogar soweit gekommen, dass wir da Tennis spielen und die Kinder zu professionellen Balljungen trainieren. An dem Tag hab ich  die Kinder da noch  zu Fanta, Eis und Pommes satt eingeladen, um meinen Ausfall wieder glatt zu buegeln, hat auch ganz gut geklappt:-)  Wir sind ja eigentlich nach Port Vila gekommen um aus zu checken, aber jetzt ist das Wetter seit Tagen so schlecht das wir nicht weg kommen. Es sieht sogar so aus, als muessten wir noch einige Tage hier bleiben, autsch. Gerade weht der Wind mit 25 Knoten und es regnet aus Eimern.  Alle haengen an Moorings, nur wir trauen unserem Anker, obwohl der Grund hier nicht so besonders halten soll.  Am pfiffigsten fanden wir in diesem Zusammenhang die Ankertechnik unseres Nachbarn, der seine Kette gerne um dicke Steine wickelt um Ruhe zu haben. Is klar, fuer Leute denen die galvanisierung ihrer Kette schnuppe is macht das vielleicht Sinn, wir versuchen das zu vermeiden. By the way, unser 36 Kg Spade Anker ist das Beste was es gibt und ich muss jedem zu dem Teil raten. Sonst noch was? Ja, Nikola hat sich rechtzeitig zum nahen Ende unserer Schiffsreise ne neue Kamera gekauft. Megapixel satt und ich vermute es gibt in der naechsten Zeit einen Quantensprung in sachen Bildmaterial. Ich bin gespannt……..

Kleine Planaenderung: Morgen gehts weiter nach Neu Kaledonien…

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Da lachen sie noch ;-)

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Bei denen ists auch nicht so gut gelaufen..

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Lina ruft per VHF ihre Freunde..

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Und schwupp sitzt sie mit Que auf dem Baum ;-)

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Blumenmarkt

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Gemuesemarkt

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Salat wird hier, wie vieles anderes auch, aufgespiesst..

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Supermolli in Port Vila

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Wir besuchen the cultural site of Vanuatu..

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... die neue Canon Eos kann sich sehen lassen..

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da schau her..

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Potluck - Seglertreffen am fruehen Abend

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Fiji bis Vanuatu (es fehlen aber ein paar mehrere Ankerplaetze)

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zurueck in Port Vila

Eine Premiere, wenn ich mich nicht taeusche! Sonst geht unsere Reise immer vorwaerts, neue Inseln und Laender erkunden, nun sind wir wieder zurueck. Wir wollen hier in Port Vila auschecken, um dann nach Neu Kaledonien ueber zu setzen. Dafuer brauchen wir Ost oder noch besser Nord-Ost Winde.. Nicht ganz einfach beim Sued-Ost Passat, aber eigentlich sollte alle 10 Tage einen Winddreher im Uhrzeigersinn einsetzen. Gerade siehts jedoch so aus, als wuerden wir noch ein wenig laenger in Vanuatu warten muessen. – Was ja nicht weiter schlimm waere, wenn da nicht die Cyclon saison naeher ruecken wuerde. Noch haben wir Zeit, aber all zu lange moechte ich nicht in dieser Zone warten..
Unser Tam Tam ist bei der Post und wartet auf eine Entscheidung, ob er nun ueber den Seeweg oder per Air nach Dtland einreist, die Kids spielen mit Que und ich sitz nun seit geschlagenen 10 Stunden am Rechner, um Bilder hoch zu laden. Angefangen beim Post “enjoy level +12″ vom 25.08.
Jean-Gabriel hat uns noch super Bilder von unserem Besuch auf dem Vulkan Yasur gegeben, die fueg ich morgen noch im passenden Blog ein. Jetzt sag ich aber erstmal Gute Nacht! so long……

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wieder mal ein schoener Sonnenuntergang auf See

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Wir segeln zwei Naechte durch und sind viiiiel zu schnell. Da haetten wir doch noch laenger in Epi bleiben koennen, um noch einen Dugong zu suchen...

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Der Kapitaen macht sein wohl verdientes Morgenschlaefchen..

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Kein Wunder! Es ist so krass heiss hier, dass das IPad ne Abkuehlung im Kuehlschrank bekommen muss..!

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Lina knutscht Tammi auf die Nase.. Kicher..

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Tammi auf dem Weg zur Post

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Hihi die Kids spielen mit Que und ihrem Bordschwein auf dem benachbarten Cat!

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Gute Nacht, ich fall um.

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ambrym leuchtende lava

Yo, wir sind dann mal in Ambrym gelandet. Vor ein paar Wochen sind wir schon mal an der Insel vorbei gesegelt, jetzt liegen wir an der Nord Ost Küste vor Anker. Und was sehen wir bei Nacht? Über Ambrym verfärbt sich der Himmel an 2 Stellen dunkel rot. Aktive Vulkane mit einer Höhe von um die 1000 Meter lassen durch brodelnde Lavaseen in ihren Kratern den Nachthimmel über der Insel erleuchten. Die Lichtentwicklung ist so stark, dass wir sie während des segelns in ca. 100 Km entfernung noch sehen konnten. Ganz ordentlich. Eigentlich wollte ich da ja hoch, aber in den letzten Tagen lagen die Krater in dicken Wolken und es hat geregnet. Zum Anderen war ich nach meinem Kawa exzess mit den jungen Leuten aus Pentecoste auch noch ziemlich angezählt und nicht wieder ganz fit:-). Boa, gings mir schlecht…….. Der Aufstieg zu den Vulkanen wäre auch kein Kindergeburtstag gewesen, 1000 Höhenmeter bei 15 Km Entfernung hätten mich wohl ganz ordentlich pusten lassen. Das alles größtenteil über Aschefelder in knackiger Sonne und äh ja zurück gehts dann auch am gleichen Tag. Egal, ich hätte mich dazu überwunden, aber nun werden wir morgen in Richtung Port Vila aufbrechen. In 3 Tagen setzt der Süd Ost Passat wieder kräftig ein und dann müssten wir uns da irgendwie gegenan quälen. Ne, da hat keiner von uns lust drauf, auch nicht Tam Tam unser neuer Mitbewohner. Die Menschen in Ambrym sind bekannt für ihre carvings und schnitzen die dollsten Dinge aus Holz. Tam Tam ist ein kultiger, teilweise ausgehölter, schön beschliffener Baumstamm. Er ist ein Klangkörper mit aufgesetzter, hölzerner Maske von 160 cm Höhe und gut und gerne 60 Kg Gewicht. Er ist für uns angefertigt worden und wir sind total begeistert von ihm. Genau so haben wir uns unseren neuen Mitbewohner vorgestellt. Natürlich ist er nicht ganz alleine in die neue Kultur ausgewandert, er hat noch ein paar von seinen kleinen süßen freunden mitgebracht. Wir sind schon ganz gespannt ob sie sich heut nacht unterhalten…. ui ui ui. Auf unseren Ausflügen in die Dörfer der Umgebung sind wir auch einigen Tam Tams begegnet. Sowieso ist es ergreifend schön hier, dschungel bis an die Wasserkante, schwarzer Sand bis zum abwinken. Herrlich. Heute sind wir einen Flusslauf aufgestiegen, bis wir an seinem scheinbaren Ende vor einem beschaulichen Wasserfall standen. Viel mehr geht nicht…….. Ansonsten fangen wir langsam an uns von Vanuatu zu verabschieden….Jammer…. Neben unendlich vielen Klamottern haben wir heute 3 Säcke sinnvolle Spielsachen und massig Tauwerk and die lieben Leute hier verteilt. Es wird uns immer bewusster, dass es langsam aber sicher zurück in die Zivilisation geht und wir vieles von unserem Zeug spätestens in Australien wegschmeissen müssen. Das muss ja nicht sein und deshalb geben wir hier soviel ab wie wir eben können. Und ob der nächste Besitzer der Molli nun 400 oder nur 200 Meter Seil in der Backskiste liegen hat, macht den Braten nun auch nicht mehr fett. So, jetzt bau ich noch schnell das Bett für Tam Tam und dann geht es auch schon los nach Lamen Bay. Versuch 2 einen Dugong beim grasen in glasklarem Wasser zu beobachtern. Zum Glück sind da auf sicher 20 Riesenschildkröten anzutreffen, dann sind wir nicht so enttäuscht wenns mit dem Dugong nicht mehr klappt. boah, wir haben Ängste:-)

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Ambrym wir kommen!

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Ich liebe es, wenn das satte Gruen bis an die Kante der Inseln zu sehen ist. Na klar mag ich auch Atolle, aber diese Inseln geben mir irgendwie mehr!

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Die Kinder der umliegenden Doerfer sammeln am Strand kleine Steine fuer ihre Zwillen, mit denen sie sogar kleine schnelle Voegel abschiessen koennen.

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Ab in den Dschungel.. Ranvetlam suchen..

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Unterwegs begutachten wir eine leerstehende Huette, oder ist der Bewohner nur grad nicht zu Hause??

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sauber gearbeitet ;-) ich koennts mir glatt gemuetlich machen..

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aber wir haben heute ja eine Mission: das kleine Dorf im Sueden der Bucht finden..

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Aha!

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church?

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Ranvetlam besticht nicht wirklich durch Schoenheit. Die Menschen sind zwar freundlich, aber das Dorf ist nicht ganz so huebsch. Vielleicht liegts auch an der dunklen Erde und dem Regen, der alles schlammig wirken laesst..

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ABER da sind ja auch immer noch diese unglaublichen Dorfkids, die volle Fahrt auf mein Herz nehmen..

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Sie lieben es fotografiert zu werden und nachher ihre Bilder auf dem Display zu sehen. Jetzt haett ich wirklich gerne einen kleinen Fotodrucker. Wow das waer wohl das absolut Groesste hier!

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Jetzt muessen wir aber wirklich zurueck.. Schade

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Klippig hier

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wild

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Regenschirm Motiv

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hihi was guckt mich denn da aus den Sand an?

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Am naechsten Tag suchen wir Ranon auf und fragen nach carvings. Besonders nach den Tam Tams. Diese Trommeln gibt es ueber all in Vanuatu, aber nur hier in Ambrym werden sie so professionell geschnitzt...

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Erstmal erfahren wir aber, dass die ganzen "Carver" zur Zeit in Neuseeland bei der Apfelernte sind. Moep.

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Aber ich haette doch auch so gerne einen Tam Tam! Nicht jedem ist es erlaubt carvings herzustellen. Dafuer braucht man die Einwilligung des Chiefs, muss eine Gebuehr bezahlen und dann gibt es ein grosses Fest, das man ausrichten muss. Hmmmm

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Die Gaerten von Ranon sind vom Dorfplatz gut zu ueberblicken.

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Zurueck zum Tam Tam: Am End haben wir von Ruben ein paar kleinere Carvings bekommen, die es hier noch mal nach bearbeitet. Und der Chief Felix (sein Bruder) macht uns heut Nacht noch einen der Holzstaemme zum Tam Tam! Super!!

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Kava Huetten von Ranon

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Ich glaub ich steh auf diese sauber gearbeiteten Daecher..

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Spaeter kommt ein furchtbar netter aelterer Herr zu uns und stellt sich auch als Chief von Ranon vor. Hm. Egal. Er will email adressen tauschen, so kritzelt Marcus unsere auf seinen Spatzierstock. So laeuft das halt hier ;-)

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Ui und dann haelt sich noch den ganzen naechsten Tag ein Dugong in unserer Naehe auf. Alle 5-10 minuten taucht er auf und blinzelt uns freundlich zu. Ich bin beseelt und gluecklich.

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seufz

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Mitunter ist es schon schwierig fuer unsere kleinen Matrosen mit den locals zu spielen. Manchmal werden sie einfach nur sprachlos wie Ausserirdische begutachtet. Gestern dagegen haben sie alle ausgelassen gespielt...

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Wir machen uns erstmal auf den Weg Flussaufwaerts..

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Hui da hinten ist der Wasserfall

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Andrew, den wir mitten im gruen treffen, zeigt uns diese mehr alte Petroglyphe. Mich erinnert sie ein wenig an Mr. Krabs gepaart mit Thaddaeus..

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Andrew und die Kids aus den Bergen zockeln mit unserem Spielzeug, Seilen, etc. ab. Dafuer gibt er uns 2 Carvings und einen Flitzebogen. Schon wieder eine win-win situation!

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Und dann ist der Tam Tam (jetzt liebevoll nur noch Tammi genannt) endlich fertig. Ruben hilft uns netterweise den 70 Kilo Stamm an Bord zu bringen..

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Ambryms Vulkane lassens nochmal rauchen bevor wir in der Nacht aufbrechen..

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Pentecost home of landdiving


Ohh und nun sind wir in Pentecost angelandet. Die Zeit rennt uns langsam davon, so haben wir uns entschieden nur einen Ankerplatz aus zu wählen. Im Norden soll es sicher sein, im Süden sagen die Handbücher und andere Segler, ist Vorsicht geboten: Das Dinghy schön im Auge behalten, wegen Haien nicht ins Wasser gehen und nicht zu viel von den locals erwarten. Der Süden wird eher zwischen April und Juni besucht. In dieser Zeit springen die locals von ihren hohen selbstgebauten Türmen mit Lianen an den Füssen dem Erdboden entgegen. Der Vorgänger des Bungee-Jumping also. Ohh wow da wollen wir hin!
Uns erwartet eine grosse offene Bucht und eigentlich wollten wir nur mal kurz Landluft schnuppern, um morgen die Reste des Landdiving-Towers zu besichtigen. Luke Fargo, das Urgestein begrüsst uns schon am Strand. Gelesen haben wir über ihn, dass er 1978 der Erste war, der das Landdiving für Touristen öffentlich gemacht hat. Gelesen haben wir auch, dass die Ni-Vanuatu von den Türmen springen, um den Göttern ein Geschenk zu machen, damit es ein gutes Yam-Jahr wird (Yam=sowas wie eine Süsskartoffel). Die Haare der Ni-Vanuatu berühren dabei den Boden.. Hui. Auch haben wir gelesen, dass diese Tradition von einer Frau initiiert wurde. Sie wurde von ihrem Ehemann schlecht behandelt, rannte die Berge rauf, der Mann hinterher. Als sie runtersprang, sprang der Mann hinterher, nicht wissend, dass sie Lianan um die Füsse gebunden hatte. Sie überlebte, der Ehemann nicht.
Der sehr, sehr freundliche Luke bringt uns schon heute gegen eine kleine Gebühr zum Tower. Er ist etwas schief, mittlerweile hat das Wetter ihm zugesetzt, aber imposant alle mal. Luke erzählt uns eine ganz andere Geschichte. Wenn die Lianen der Yamspflanzen in ihren Gärten eine bestimmte Dicke erreicht haben, wissen sie, dass die Zeit gekommen ist. Sie gehen weit in den Busch hinein, um die besonderen Lianen und das besondere Holz für ihren Tower zu schlagen (daher wohl die Fehlinformation). Es dauert sehr lange den Turm mit seinen unterschiedlich hohen Sprung-Etagen zu errichten, dafür gibt es einen speziellen “Bauleiter”, der mit den Göttern in Kontakt ist. Die Fläche vor dem Turm wird gejätet, damit sich niemand verletzt. Viel Arbeit, die die locals neben ihrer schweren Arbeit in ihren eigenen Gärten verrichten. Alles wird aufgehübscht. Dieser Landdiving spot kann etwa 100-150 “Besucher” fassen. Es gibt noch (ich glaube) 4 Weitere hier im südlichen Pentecost.
Wenn nun ein Ni-Vanuatu springen will, muss er sich selber eine Liane schlagen und den “Obersten” um Erlaubnis fragen. Wenn dieser zustimmt, misst er mit dem Auge die Grösse des Springwütigen, fragt kurz nach der Etage und bestimmt so die länge der Lianen. Er prüft natürlich auch sorgfältig die Qualität der Liane. Der Springer darf 3 Wochen vor dem Sprung keinen Sex haben. Er muss rein werden. Am Sprungtag versammelt sich eine Frauenband in Baströcken (Gesang und Tanz) hinter dem Tower. Der Springer klettert nur mit seinem traditionellen Nambas gekleidet (=eine Art Lendenschurz, bei dem aber nur etwas um den Penis gewickelt ist) diesen hohen Turm rauf. Oben angekommen gibt er der Band ein Zeichen welches Lied sie performen sollen (natürlich haben die Songs unterschiedliche Bedeutungen). Dann wird es still. Die (vielleicht) letzten Worte des Springers werden der Audienz vorgetragen. Dann lässt er sich mit göttlichem Vertrauen nach vorne in die Tiefe fallen. Danach wird natürlich viel Lärm für diesen mutigen Springer gemacht. Jetzt darf er wieder mit seiner Frau schlafen und alle sind glücklich. Kinder ab 7 dürfen von der ersten Plattform springen. Ich habe gelesen, dass es sich um ein Männlichkeitsritual handelt. Sobald die Jungs beschnitten sind, dürfen sie sich am Turm beweisen. Ob das stimmt, weiss ich nicht. Luke erzählte uns noch, dass früher auch Frauen gesprungen sind, aber den Chiefs hat der Anblick der nackten Frauen Kopfüber nicht gefallen..
Auf dem Rückweg finden wir Unterschlupf in der Kavahütte. Es regnet wie aus Eimern. Kein Wunder: Maewo heisst “Insel des Wassers” und Pentecost ist ganz nah dran. Es ist Vanuatus Insel mit dem zweithöchsten Niederschlag pro Jahr. Auch mir ist es erlaubt mich in der Hütte aufzuhalten. Glück gehabt ;-) Hier lernen wir Lukes erwachsenen Sohn und seine Freunde kennen. Alle sind ausgesprochen freundlich, lustig und überhaupt nicht mit Vorsicht zu geniessen. Sie laden uns auf ihr Kava ein. Vanuatu Kava. Es heisst es ist das Stärkste. Wir finden es bedeutend frischer, pflanziger und auf jeden Fall viel stärker. Dann testen wir noch ihren Tabak. Der zieht uns fast die Schuhe aus. Aber am meisten sind wir von diesen lustigen jungen Männern angetan. Marcus verabredet sich direkt für den Kavaabend. Kann ich gut verstehen! Auch wenn ich freundlich und natürlich mit einbezogen wurde, hab ich trotzdem das Gefühl es handelt sich doch eher um einen Männerabend. So schreibe ich jetzt diesen Blog, damit ihr auch was davon habt ;-)

Ach und natürlich haben wir (wie immer) die locals nach Haien gefragt. Ihre Antwort: Keine Haie. Sie schwimmen alle hier. Noch nie hat ein Hai jemanden gefressen. Ein Amerikaner ist letztens extra hier her gekommen, um mit Haien zu tauchen (er hat wohl das Gleiche wie ich gelesen). Nach 6 Stunden hat er aufgegeben. Kein einziger Hai hat sich blicken lassen… (Ich geh hier trotzdem nicht schwimmen. Kein vorgelagertes Riff und der Meeresboden fällt sehr schnell sehr steil ab… Die Kinder bleiben somit auch an Bord ;-) )

….so long aus der aufregendsten Inselgruppe, die wir besuchen durften… PS: Pentecost Landdiving kann man bestimmt video googeln..

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Beer belongs you and me

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Pentecost

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Suchbild.. Wer findet den Landdiving tower?

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Auf dem Weg zum Tower

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Luke in seinem Element

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the tower

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Darauf stehen die Springer, nach den Sprung klappen die Etagen runter, wie hier auf dem Bild zu sehen.

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Faszinierendes und auch ein etwas gruseliges Motiv, schliesslich bricht auch hin und wieder einmal eine Liane..

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Fuer mich auch immer wieder zwei faszinierende Motive ;-)

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Kava-Party-Huette

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die entspannte Kavacrew (pic by MC)

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hihi

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Der Kapitaen Kava-angeschlagen.. nochmal hihi

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maewo

(Maewo)
yo, die Camera is wieder da. nach 2 mehr oder minder sehenswerten Tauchgängen haben die Junx die Gopro aus 12 Meter tiefe aufgetaucht. Rrrrespekt sag ich da mal. 12 Meter klingt erstmal recht unspektakulär, 10 traue ich mir mitlerweile selber zu. Allerdings war die sicht gleich null. Beim ersten Versuch, hat sich der Taucher an unserem Anker die Brille gestoßen, dann wollte er langsam an der Kette auftauchen, hat sie aber nicht wieder gefunden. In sowas macht tauchen keinen Spaß. Dreckig war das Wasser dort nicht, aber weil dort paar schicke Flüsse in die Lagune geflossen sind, mischt sich Süß und Salzwasser. Das Wasser wirkt von aussen absolut klar, wenn man dann aber drin schnorchelt, verschwimmt alles genau 3 cm. vor der Brille und man sieht nischt meht. Gut ich will nicht jammern, das Wasser hatte 28° und beim Dinghysurfen mit Gesa von der SY Rotor war alles tutti. Dinghy, 8 Ps Yamaha, Surfbrett und los….. geil. ok, die Camera is jedenfalls nach 100 Euro Tauchereinsatz wieder an Bord und ich hab gleich mal die 100 Videos und 400!! Bilder runter gezogen. Ich finde die Kohle hat sich gelohnt und in Zukunft lasse ich die Pics nicht so lange da drauf. Am Ende ging es ja auch nicht um die Kamera sondern um die Bilder. Die Gopro finden wir im übrigen total überbewertet. Brauch auf jedenfall 100% Sonne, sie nervt total wenn man irgendwas im menü verstellen will und macht unterwasser scheiß Fotos. 6 setzen. Aber im Ernst, ich könnter wohl auch ne Leica um den hals baumeln haben und die Fotos wären nur maginal besser. Schön, dass Nikola in Sachen fotografieren so ein tolles Gespür entwickelt hat und sich um die konservierung der Ereignisse kümmert. Ich wäre damit maßlos überfordert. Ich bin gespannt ob sie damit irgendwie weiter macht, auch wenn die Lagune zur Verkehrsinsel mutiert. Schön wäre es, motive sind ja immer Ansichtssache. Das Vanuatu traumhaft ist, ist wiederum keine Ansichtssache, da sind wir intollerant. Vorgestern Nacht sind wir von Oyster Island nach Maewo gesegelt und immer wenn wir wieder wo ankommen denke ich, das diese verdammte Bucht jetzt die schönste von allen is. Wir liegen in einer riesigen Bucht praktisch im Dschungel, alleine versteht sich. Direkt vor uns fällt ein recht ordentlicher Wasserfall mit Druck aus 10 Meter krachend ins Wasser. Da waren wir heute natürlich ordentlich planschen. Dann stellte sich heraus, dass die örtsansässige Damen Tanzgruppe diesen schönen ort Mittwochs und Freitags zum proben nutzt. Heute war glaube ich Mittwoch und so sind wir dann noch zufällig in eine Tanzvorstellung hereingertaten. In der Pause haben wir dann alle zusammen die Fische im Wasserfall mit Kokusnuss Fleisch gefüttert und schon ging der Tanz weiter. Lina hat es besonders gut gefallen, denn zurück auf der Molli hat sie gleicht die zuvor gesehenen Tanzschritte performt. Aus ihr wird noch was. Wir fanden die Mädels so süß, dass wir ihnen gleich unsere aussortierten Klammotten gebracht haben. Ausserdem haben wir auf anraten einiger sparfuchs Segler auch ein paar Dinge zum Tauschen in Fiji gekauft. Shirts, Öl, Zucker, Waschpulver…… aber nie hat sich die gelegenheit zum tauschen entwickelt, denn auch hier wird das Schulgeld nicht mit Zucker bezahlt. Wie auch immer, auch den ganzen Kram haben wir den Mädels gegeben. Von jetzt an werden wir der Zivilisation wieder näher kommen also raus damit. Auf Maewo wohnen 800 Leute, es gibt keine Autos und kein Tier das größer ist als ein Hund. Hier regiert der Busch…….. we love.

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Die Kamera ist wieder da! Aber vorher hat der Kapitaen auch noch unseren Dinghy Anker an der Stelle versenkt, wo er die Kamera vermutete. Hihi. Ein zweites Taucherteam rettete dann den Anker und auch die GoPro! Ich hatte ehrlich gesagt schon alle Hoffnung aufgegeben...

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So ein schoenes Bild vom gluecklichen Kapitaen!

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Amateur Dinghy Surfen.. Aber es scheint schwer Spass zu machen..

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Underway to Maewo

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maewo - schwer zu erkennen..

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Angekommen!! Der Anker sitzt!

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gut abgeparkt ;-)

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WILD ::: I LIKE

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ohne Worte

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Sorry aber ich kann einfach nicht aufhoeren unsere Supermolli zu fotografieren. Vielleicht liegts am nahenden Ende, aber is auch egal, da muessen jetzt alle durch!

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Maewo

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my family on a dighy ride..

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...

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Mein Lieblingsbild

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