Nguna Island

Kurzes Update: Port Havannah in Efate haben wir verlassen. Nicht ohne die Schildkröten-Aufzuchtsstation zu besichtigen. Eigentlich hatten wir vor gegen Gebühr eine Turtle wieder dem Meer und der Freiheit zu übergeben, aber leider war derzeit keine bereit. Schade, vielleicht kommen wir auf dem Rückweg nochmal vorbei.. Die Lady Emily ist ganz ohne Gebühr am Horizont verschwunden. Die Crew fliegt zurück nach Europa, das Boot geht nach Neuseeland. Auch sehr schade!! Wir werden sie sehr vermissen!! Am nächsten Morgen sind wir nördlich um Efate rum, nach Kalikula Island gesegelt. Lina hat leider mal wieder die Seekrankheit bei 50 cm Welle und Halbwindkurs erwischt. Ich glaube diese ruhigen Ankerplätze bekommen ihr nicht. Port Havannah (ein natürlicher riesiger Hafen, also eine Bucht) war im zweiten Weltkrieg stark frequentierter Ankerplatz. Drum ist um die Nordküste Efates auch Ankern eher nicht ratsam, weil alles noch vermient ist. Nicht das nicht hier schon genug Explosives in der Luft liegt, nö…….

Der Ankerplatz vor Kalikula Island grenzt an Nordefate, ist aber Mienen frei, wunderschön und wird kaum von Seglern besucht. Wir haben eine nette Engländerin kennen gelernt, die seit 40 Jahren in einem der Dörfer wohnt und auch verheiratet ist. Das Paar hat uns auf ihrer schönen Veranda viel von Vanuatus Wandel erzählt. Ich berichtete ja bereits über die Möglichkeit für Ausländer Land seit der Unabhängigkeit für 70 Jahre zu pachten. Das Gesetz kam raus, um den Ni-Vanuatu ihr Land zurück zugeben. Vom Kleingedruckten spricht aber niemand: Wenn die Ni-Vanuatu den Pachtvertrag nicht verlängern wollen, müssen sie den Ausländern die von ihnen gebauten Dinge (sprich Resorts) bezahlen. Und na wer ahnt es? Das ist keinem Dorf auch nur annähernd möglich. Somit gehört jetzt mehr Land, als vor der Unabhängigkeit den Weissen…….

Neben dem Dorf ist ein verlassenes Resort, das ursprünglich Ni-Vanuatu errichtet haben. Die Bank, die ihnen die Kredite gegeben hat, wollte dafür natürlich eine Sicherheit. So hat die Familie das Stück Land gegeben. Die Bank war sehr kreditwillig und schwuppdiwupp konnte die Familie nicht rechzeitig die Zinsen tilgen. Das Land war futsch bevor die Bank es überhaupt zum Verkauf ausgeschrieben hat. Ein Neuseeländer war sehr schnell. Es ist jetzt eingezäunt, aufgestückelt und der Neuseeländer dealt fleissig mit den Parzellen. Das alles ist schwer verständlich für die Ni-Vanuatu…….

Wir haben heute auf jeden Fall verstanden, warum hier so wenig Segler landen: Unsere Ankerkette sass mal wieder fest. Mit List und Tücke haben wir sie befreit und sind eine Insel weiter nach Nguna Island gesegelt. Einmal um die Insel mit dem dritt höchsten Berg von Vanuatu rum. Natürlich ein Vulkan, aber schon lange nicht mehr aktiv. Wow und endlich mal wieder super klares Wasser! Ein Teil der Bucht ist nur für die Schildkröten, da durfte auch unser Dinghy nicht rein. Sehr löblich. Der Sohn des Häuptlings (Chief) erzählte uns stolz, bei einem Rundgang durch sein Dorf, dass sie hier seit 20 Jahren keine Schildkröten mehr essen. Seit dem wimmelt es nur so von den großen Tieren und auch wir können wieder ein paar der Riesen beobachten. Nirgends haben wir mehr Schildkröten gesehen, als hier im wilden Vanuatu! Heut Nacht lichten wir den Anker und segeln zur 45 Seemeilen entfernten Insel Epi und sind schon schwer gespannt. Dort soll es noch DUGONGS geben!! uiuiuiuiuiui!! so long!!!!

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Enjoy Level +12

Vanuatu we like. Seit ein paar Tagen sind wir nun in der Bucht von Port Havanna und der enjoy Level ist am Anschlag. Das Mutterschiff Lady Emily liegt in schwimm Entfernung und recht häufig sitzen wir zusammen, wie vor 2 Tagen zu Jean Gabriels Geburtstag. Es gab lecker Essen und smoked Whiskey der uns allen ganz ordentlich zu gesetzt hat. Sehr schön. Es ist schon etwas ganz anderes, wenn Freunde in der Nähe sind. Wir haben uns in der letzten Zeit schon manchmal ziemlich alleine gefühlt und unsere Freunde der letzten Saison vermisst. FELICE;DUENDE;PERLA;ODA;NOCHE;WE MISS YOU!!!! Gerne machen wir also zusammen mit den Emilys Ausflüge wie zum Beispiel in eine nahehelegene Höhle in der wir mit unseren Kayaks herum gepaddelt sind. Leider war es fast unmöglich die Höhle weiter zufuß zu erkunden, da der Laden bis zu den Kniehen von Fledermäusen zugekackt war. Ein paar Unerschrockene haben alles versucht, aber vergebens. Paddeln steht gerade eh ganz hoch auf der adventure Liste, da wir uns immer das riesen Kayak von der Emily ausleihen können um dann alle zusammen durch die Mangroven zu navigieren. Traumhaft. Und wenn wir dann doch mal tatenlos im Cockpit daher relaxen, bekommen wir oft Besuch von den hier ansässigen riesen Schildkröten. Bemerken tun wir sie, weil ihr atmen klingt als würde ein passionierter Kettenraucher nach 7 sec. tauchen wieder an der Oberfläche ankommen und nach Luft schnappen. Leider bleiben die Schildkröten nur kurz an der Oberfläche, sie grasen lieber in ein paar Meter tiefe. Nikola is schon total genervt, dass sie keine anständigen Fotos geschossen bekommt. Aber vielleicht hat sie ja in den nächsten Tagen mehr Glück, wir bleiben noch hier. Das einzige was echt nervt, ist mein Fuß. Ein Schnitt am Fußgelenk hat sich in den letzten Tagen zu einer ausgewachsenen Infektion ausgeweitet und am End bin ich bei Antibiotika gelandet. Weitere Details erspare ich euch besser, aber nachdem ich jetzt die Pillen nehme sieht die Sache schon viel besser aus. Vielleicht hätte ich am Kraterrand doch besser Schuhe tragen sollen, die Typen mit dem anschlagmäßigen Expeditiosgepäck haben auch ganz komisch geguckt;-) Egal, die Sache läuft……………

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Port Vila

(Blick auf Tanna und den Vulkan Yasur)
Nach einem wunderschoenen Segeltoern ueber Nacht sind wir gestern in Port Vila eingelaufen. Hier haben wir eines unserer beschissesten Ankermanoever hingelegt, naja, es hat halt ewig gedauert, bis wir uns einig waren… Nu liegt der Anker. Hoffentlich nicht zu fest ;-)
Port Vila, Vanuatus Hauptstadt, kommt einer Metropole gleich (zumindest wenn man grad von den abgelegenen Inseln kommt). Froehlich bunt steht ein Haus neben dem Anderen. Wir bleiben ein wenig, um das Cruising Permit auf die noerdlichen Inseln zu erweitern und den ueblichen Toet zu erledigen.
Das Grossprojekt “Fotos hochladen” startete gleich gestern. Nervenaufreibend langsam ist das Internet, aber was solls? Immerhin gibts Internet! Ab dem Blog vom 5.8. – Anatom wir kommen.. – fuellt sich nun langsam die Webseite wieder… so long…

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Die Kids verarbeiten den Vulkanbesuch

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Der Kapitaen streicht die Steuersaeule..

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Lina kocht einen raus.. sonst nicht viel los gerade...

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Tanna

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Am Kraterrand

OH OH OH, landet der glühende Brocken jetzt noch innerhalb des Kraters oder knapp hinterm Rand, von wo aus wir dieses unbeschreibliche Schauspiel beobachten? Nicht nur ein mal hab ich mir diese elementare Frage stellen müssen. Die Sache mit den Größenangaben ist ja immer so ein Ding, aber der Yasur hat die Lava in der Höhe bis über den Kraterrand gespuckt, dass sollten gut und gerne 100 Meter gewesen sein. Anfangs haben wir ein bißchen über die Wissenschaftler mit Atemmaske und Helmen geschmunzelt, die mit irgendwelchen Messgeräten an der Kraterkante standen. Als wir dann aber das erste Mal in einer amtlichen Schwefelwolke standen konnten wir Sie gut verstehen. Ok, abmarsch nach Luv war jetzt angesagt und so langsam nahm der ganze Wahnsinn auch an Dramatik zu, da in unserem Rücken die Sonne in rot hinter einer üppig bewachsenen Bergkette unter ging. Vor uns färbten sich die massiven Schwefwelrauchschwaden von dem Licht der brodelnden Lava im inneren des Kraters in ein alles durchdringendes Orange. Kampf der Giganten, Pyrotechnik der Extraklasse. Schon verrückt das Gefühl auf einem aktiven Vulkan an der Kraterkante entlang zu spazieren. Im 3 Minuten Takt macht es dann Boooom, wir gucken in den Krater und alle beknackten Sylvesterraketen werden mental zu sinnlosem Spielzeug degradiert, wenn wieder ein Lavafontäne ungeahnten ausmaßes in den Nachthimmel eskaliert. Als wir dann nach ca. 20 min. auf der anderen Seite des Kraterrandes angekommen waren, konnten wir doch glatt für ein paar Minuten durch eine Spalte ins innere der Erde sehen. Leider nur für ein paar Minuten, denn dann ereignete sich unser persönliches Eldorado in Form eines ungeahnt heftigen Ausbruches. Die Spalte war praktisch unter uns und wir haben die Lava auf uns zu fliegen sehen. Wäre alles noch im Rahmen gewesen, wäre da nicht dieser brutale Donner und die bebende Erde gewesen, die uns mit nachdruck signalisierte das wir uns auf fragilen Pfaden bewegten. Nö, dass war ne Spur zu heftig und wir haben unter wehenden weißen Fahnen den Rückzug zu einer etwas zurückgelegeneren Stelle angetreten. Dort haben wir dann länger gesessen und einfach nur genossen…… In der Zwischenzeit kamen dann auch Jean Gabriel und Bettina von der SY Lady Emily, mit denen wir uns per SAT Phone für diesen Tag am Kraterrand vertabredet hatten(!) Gemeinsam haben wir auf den gelungenen Abend mit einem gepflegten Pisco aus Chile angestoßen. Von dem leckeren Tröpfchen haben uns Bram und Vivian von der SY Duende eine Flasche vermacht um Sie an einem speziellen Ort zu genießen. Viel mehr geht nicht würde ich sagen. Langsam wurde es dann immer schroffer. Bei gefühlten 20 Knoten Wind und ordentlich Vulkanstaub zwischen den Zähnen haben wir uns mit Kopflampen auf den Weg zum Fuße des Berges aufgemacht, um wieder in den Pick Up zu steigen. Nach gut einer Stunde Fahrt über unbefestigte Jungelpiste hat uns der Fahrer dann in unserer Bucht ausgespuckt und wir sind mit dem Dingy in der Dunkelheit zur Molli geschipper. Als wir dann im Cockpit saßen, konnten wir ihn wieder hören den Yasur. Und über den Bergen der Bucht breiteten sich seine seicht orange gefärbten Schwefelwolken aus. Ich schwör. Wir sind alle, auch einen Tag danach, noch wie benommen.

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Mount Yasur von See.. Da wollen wir hin!

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Am "Eingang" zahlen wir gerne die 70 Euro Eintritt. Dann gehts nochn Stueck im Pickup Bergauf. Die Spannung steigt..

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Da isser der Mount Yasur. Rechts, praktisch ueber dem Pickup, ist der Krater. Den Rest gehen wir zu Fuss..

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es geht steil hoch

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Fantastischer Ausblick

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Fast oben

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uiuiuiuiuiiiiiiiiii

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Hinten rechts sind ganz klein die Leute auf der anderen Seite zu erkennen...

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Kraterrand

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Meeting Point with Lady Emily

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hier windets aber maechtig

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Die Qualitaet der Bilder nimmt jetzt leider stark ab. In solchen Momenten wuensch ich mir doch was besseres als eine IXUS... Vielleicht kann ich ja Jean-Gabriel auf ein paar gute Aufnahmen anschnorren.. Mal sehen..

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Familie Carp in bomben Stimmung

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Es gab einen grossen Krater und einen Kleinen. Der Kleine hier auf dem Bild hat einen hoellen Laerm gemacht. Er hat gedonnert und gezischt und ist weniger oft ausgebrochen, aber wenn dann richtig..

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BooM

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Ich mogel hier mal ein gemopstes Google Bild mit rein. Denn so sah es tatsaechlich aus.. Danke unbekannterweise..

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Tanna

6:00 Uhr, der Wecker klingelt, wir wollen nach Tanna segeln. Bevor ich aber die Augen öffnen kann, höre ich schon unsere Kette und spüre unser Schiff. “Wir sitzen wieder fest” ist das Erste was ich von mir gebe. Marcus glaubts nicht und klettert aus der Koje. Nach einem prüfenden Ruck an unserer Kette, kommt er lachend wieder rein. “Du hast recht gehabt, die Kette sitzt fest”. GUTEN MORGEN! Egal wir versuchens trotzdem. Und siehe da unsere bomben Ankerwinsch rattert die Kette einfach hoch. Ohne auch nur ein klitze kleines bisschen des Riffes sehen zu können, manövrieren wir Molli auf dem alten track aus der Bucht. Dann folgt ein wundervoller Segeltag, bei dem wir mal wieder unseren Blister auslüften können.
Tanna! Aus der Ferne können wir schon den Mount Yasur sehen, 361 meter ist er nur hoch, aber er hats in sich! Der aktive Vulkan liegt nur einige Kilometer von der Ankerbucht entfernt und er raucht und donnert uns schon von Weitem was vor. Die Ansteuerung in Port Resolution beschäftigt uns schon seit Tagen. Dieser Teil der Insel ist in allen Seekarten falsch eingetragen und viele, viele Schiffe sind hier auf dem Riff in den letzten Jahren zerschellt. Am End wars aber gar nicht so schwierig und nun liegen wir friedlich auf 4 m Wassertiefe in dieser unglaublichen Bucht. Den Meeresboden können wir trotzdem nicht sehen. Zu viel Schlamm im Wasser. Die Bucht ist ideal solange kein Ostwind bläst, denn dann rollen hier die Grossen rein und verwandeln die tiefe Bucht in eine gefährliche Falle. Sehr schade, ich könnte ewig hier bleiben!

Natürlich sind wir heute noch an Land gegangen. Das kleine Dorf ist sehr ursprünglich und traditionell. Es ist wirklich schade, dass wir keine Fotos hochladen können, aber ich glaube in ganz Vanuatu ist das nicht wirklich möglich. So müssen wir wohl versuchen zu beschreiben, was wir hier erleben. Nicht ganz einfach. Dabei ist hier immer alles so einfach. Wir erleben die ni-Vanuatu als kommunikative Menschen, die auch gerne mal einen Scherz machen. Schnell kommen wir ins Gespräch und die Kids machen es uns gleich. Aber es gibt hier auch viele Regeln, die zu befolgen sind: Am Nachmittag wollten wir noch zum Strand auf der anderen Seite. Der Weg führt durch das Dorf, mit seinen sehr urprünglichen Hütten und gepflegten Gärten. Mitten im Gespräch hält unser Wegbegleiter inne und sagt, dass wir jetzt einen anderen Weg nehmen müssten. Da vorne wird Kava getrunken und ich als Frau, darf dort jetzt nicht her gehen. Ok.
Die Frau hatte früher in Vanuatu nicht ganz so viel zu sagen. Ich habe gelesen, dass die Frauen noch vor 130 Jahren einen Strick um den Hals tragen mussten. Wenn ihr Ehemann starb sind sie damit erdrosselt worden, um mit ihm begraben zu werden. Wenn ein geliebtes Kind starb, wurde die Mutter oder eine andere weibliche Verwandte erwürgt. Hm. Die Chiefs liessen sich vor ihrem Tod lebendig begraben und na klar ihre Lieben gleich mit. Das war eine große Ehre. Diese Tradition gibt es zum Glück nicht mehr. Aber wenn eine Frau sich zu einer Heirat entscheidet, muss der Mann oder seine Familie einen Preis in Kava und Schweinen zahlen. Im Gegenzug bekommt die Familie der Frau eine weibliche Person aus dem Haushalt des Ehemanns. Meist ist es die Schwester oder aber die Erstgeborene (mit 8-10 Jahren). Mutter und Tochter dürfen sich gelgentlich besuchen. Huch? Das ist für mich schon schwer nachvollziehbar.
Die heutigen “christlichen” ni-Vanuatu glauben weiterhin an ihre Geister. Der Glaube, ihre Tradition ist fest in ihnen verankert. Mittlerweile begreifen sie aber, dass die Kirche mit ihren strengen Missionaren ihnen viele ihrer Traditionen verboten und somit für immer geraubt haben. Es gibt viele Dinge, die große Bedeutung für sie haben. Zum Beispiel ihre magischen Steine, die unter anderem Pflanzen zum blühen bringen. Für Fremde sind sie Tabu, aber es gibt nur noch wenige, denn die Missionare haben die meisten ins Meer geworfen.
In Tanna haben viele ihre traditionelle Lebensart, das Kastom, beibehalten, wobei sich das Kastom der neuen Welt angepasst hat. Ca. 1930 kam John Frum auf die Insel. Manche sagen er ist ein Geist, Andere er war ein weisser Mann, der ihre Sprache sprechen konnte. John Frum trank Kava mit ihnen und sagte, dass sie ihr Kastom behalten sollten und dass er eines Tages mit Reichtümern wiederkommen wird, damit es ihnen so gut wie den Europäern geht. Während des zweiten Weltkrieges brauchten die Amerikaner Hilfe bei der Entladung von Schiffen. So kam es, dass 1000 Tanna-Leute in Port Vila auf hauptsächlich afro-amerikanische Soldaten trafen, die sie freundlich und gleichberechtigt behandelten und durch die sie in den Kontakt mit CocaCola, Zigaretten, Radios und dem ganzen Schnick Schnack kamen. Daraufhin glaubten die Tanna-Leute, John Frum wäre Amerikaner. Der John-Frum-Cult ist ein grosser, starker Cult geworden. In Tanna, Aniwa und Efate folgt mittlerweile die Hälfte der Bevölkerung diesem Cult und Kastom.
Zurück zum Leben auf der Supermolli. Morgen fahren wir auf den Vulkan Yasur. Uiuiuiui!!! Er ist der Einzige auf der Welt, an den man so nah ran darf und na klar wollen wir das… so long aus der donnernden Ankerbucht!

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Bye bye Anau-un-se

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und schon hat der Kleine wieder ein Boot gebastelt..

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und na klar hat das Schiff einen kleinen Goldschatz im Inneren..

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Ein letzter Blick auf Anatom

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es wird gezippelt

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und gezuppelt..

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Da steht er!

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Seglerglueck

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okok das war das letzte Bild vom Blister..

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Tanna in Sicht, mit Mount Yasur

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Es wird Zeit fuer die taegliche Malaria Prophylaxe. Artemisia der Kraeutersaft aus Neuseeland schmeckt scheusslich. Wirklich!! Tapfer kaempfen sich die zwei durch diese Prozedur. Sie schuetteln sich, wuergen mitunter, aber haben es jeden Tag vollbracht!!

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Ohhh was ist denn das????

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schon wieder Wale! 2-3 aber dieses Mal direkt vor uns!! und im Hintergrund der Yasur.. oohhhh

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Da ich ihren Kopf nicht sehen konnte, weiss ich leider nicht um welche Walart es sich handelt. Der Bauch war weiss und sie waren riesig gross!

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Wir laufen in Port Resolution ein

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Port Resolution

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Village walk

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Stop >>>> Frauen hier bitte rechts abbiegen >>>>>

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es gibt sogar ein Restaurant am Beach, allerdings ist es leer...

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Die andere Seite

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An dieser Kueste sind wohl so einige Yachten wegen falscher Seekarten aufgelaufen

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neues Spielzeug

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und einen echten Vanuatu Flitzebogen hat er auch..

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klitze kleiner Marcus unter grossem Baum

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Flower power

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Vanuatu art

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Einbaeumer

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Es raucht und blubbert aus allen Ecken in unserer Bucht

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Das schauen wir uns mal aus der Naehe an.

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Bei Hochwasser ist das Loch ueberflutet. Das heisse Wasser vermischt sich mit dem Meerwasser und es entsteht ein warmer Pool..

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Da oben haett ich auch wohl gerne eine Huette ;-) mit Blick ueber Port Resolution..

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Banyan tree

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oh die Baeume habens mir angetan

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sowiesoallesistsooooschoen!!!

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Tanna Mode

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