the end is near

Tag 19 in den Weiten des Ozeans. Supermolli racing maschine is ready for landing. Unsere kleine Farm wird morgen früh den Anker schmeissen. Eigentlich könnten wir ja schon heute Abend, aber wir schaffens immer genau im Dunkeln anzukommen und so drehen wir mal wieder ein paar Runden um die Insel bevor wir uns morgen früh, wenn die Sonne aufgegangen ist, einen Parkplatz in der traumhafen Bucht von Fatu Hiva suchen. Der Motor ist also aus und wir segeln wieder friedlich mit dem Wind im Nacken. Wir strecken unsere Nasen in die Luft, in der Hoffnung Land zu wittern, aber warum auch immer, unsere Zinken erschnuppern mal so gar nix, ausser Salzwasser vielleicht. Egal. Die wohl längste Strecke ist fast geschafft, ohne nennenswerte Zwischenfälle. Ja gut – ein Stück Zahn haben wir Neptun geopfert und auch ein kleines, aber sehr bedeutendes Teil vom Wassermacher hat sich letztens verabschiedet, aber unsere Freunde von der Perla Alba und der Felice bekommen Besuch aus Europa und für uns fliegen ne Menge Ersatzteile mit (etwas für unseren Herd, neue Hydraulikschläuche für die Ankerwinde und das besagte Teil für den Wassermacher). Voll cool! Hat alles mal wieder unsere Supermolli Aussenstation Kony besorgt. Kony the man – der Mann dem niemand das Schmieröl reichen kann! Ach einen kleinen Zwischenfall gabs doch noch. Ne halbe Stunde nachdem ich den letzten Blog über die Squalls, die uns nie treffen, geschrieben habe, ist doch tatsächlich einer angerollt!! Er wurde von uns eindeutig auf dem Radar als SQUALL identifiziert! Hui waren wir aufgeregt! Wie die Hühner sind wir rumgeflattert. Wir haben alles gerefft, was man so reffen kann, haben die Molli schnell aufgeräumt und saßen erwartungsvoll im Cockpit. Das Monster hat uns aber wohl nur gestreift, denn ausser viel Regen gabs nur 8 Knoten Wind mehr. Möp. Egal jetzt fühlen wir uns wie erfahrene Segler, die mitreden können. Tolles Gefühl! Ach und gerade haben wir gemerkt, dass die Schiene am Mast, an der wir die Vorsegel ausbaumen, lose ist. Die Gewinde sind rausgerissen. Naja ein neues Projekt für Fatu Hiva oder Hiva Oa oder so (sobald wir uns Land nähern, ist unser Urlaub wohl zuende). Bis jetzt sind wir 2996 Seemeilen gesegelt, 68 bleiben noch für die Nacht. Wir haben die Zeit mehrfach umgestellt und sind jetzt bei UTC -9,5 Std. angelangt. Linas Finger ist prima abgeheilt, allerdings hängt der olle Nagel immer noch auf ihrem Finger.. Den müssen wir noch loswerden! Jaron hat wieder ne Ohrenentzündung. Voll blöd. Und Marcus drückt sich nur noch mitm 500er Schleifpapier vorm Spiegel rum, um sich mit halben Schneidezahn zu betrachten. Sonst alles normal hier. Ich geh jetzt mal den Champus kühl stellen (eine Spende von Sabrina und Thomas) und die Molli rausputzen. Frisch geduscht sind wir schon. Die Südsee kann kommen!! ..so long..

Ui was kommt denn da? Ein Squall!!!

Das sieht doch viel schöner aus, als ne Squallwand 🙂

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