10 Grad Süd 141 West

Tag 2 auf dem Weg zu den Tuamotus. Wir segeln mit kleinem Tuch, weil wir mal wieder zu schnell sind und am Dienstag nur zu einer bestimmten Zeit in Rangiroa einlaufen können. Die Pässe, die in die Atolls führen, können nur bei Niedrigwasser befahren werden. Bei steigendem Wasser hätten wir 3 Knoten Strömung, bei fallendem sinds sogar 5-6 Knoten. Die wollen wir nicht (Molli läuft bei Vollgas so maximal 7 Knoten)! Also müssen wir pünktlich da sein, wenn die Tide kippt. Das ist nun aber gar nicht so einfach zu kalkulieren. Wir erwarten am Wochenende bis zu 35 Koten Wind rund um die Tuamotus. Deshalb segeln wir gerade schwer gerefft und langsam Richtung Süden (mit Winden um die 18 Knoten mit 40-90 Grad Windwinkel zum Boot – also von Vorne bzw. von der Seite). Nicht wirkliches traumsegeln, aber so haben wir am Wochenende die Möglichkeit mehr nach West abzufallen und den Starkwind mehr von hinten zu fangen. Aber wie schnell werden wir dann laufen? Wir wollen auf keinen Fall zu spät kommen, denn am Mittwoch gibts eigentlich keine Einfahrt. Der Tidenwechsel ist so spät am Abend, dass wir nicht genügend Tageslicht haben, um um die Korallen rum zu schippern. Nun ja wir werden sehen.. Eventuell kann man in Rangiroa bei Hochwasser einlaufen, aber das müssen wir noch klären.. Molli pflügt brav durch die Wellen. Sie sind aber auch nur so 2 Meter hoch. Marcus und ich, wir sind ein wenig amgezählt. Ich hab mir pünktlich zur Abfahrt ne Stirnhölenkramfschleimdings mitgenommen und Marcus klagt über Kopfdruck. Wahrscheinlich sind wir beide ein wenig Seekrank und das lässt uns schlapp, müde und lustlos durch den Ozean gondeln. Irgendwie son bisschen uneuphorisch halt.. Die Kleinen dagegen sind mal wieder bester Dinge und geniessen die Spielzeiten.. Ich konnte in Nuku Hiva das Kindle noch schön vollstopfen. Jetzt gibts ne Menge neuer Drachengeschichten. Yeah son e-book rockt! Zum Glück, weil unsere Musik-Hörspiel-HD sagt leider keinen Mucks mehr. Wir sind verzweifelt und hoffen in Papeete (Tahiti) auf Hilfe.. so long vom Mutterschiff..

sowas gibts gratis zum ultra teuren Bier dazu..

und das Vieh flog in unseren Salon. Der Kapitän hat das Problem flugs erledigt. Nicht das irgendwer jetzt denkt wir hätten Probleme an Bord. Die Bilge ist voller Gift. Da hat keine einzige Kakerlake den Hauch einer Chance..

Jaron gehts nicht schnell genug. Er bastelt ein fünftes Carp Segel und ist mächtig stolz auf seine Eigenkonstruktion

hmm

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