Yo wir haben uns vom Nachbarschiff die Läuse gefangen. Uffz. Es passierte in Moorea und ist jetzt zum Glück schon ne Woche her. Läuse auf dem Schiff, das ist so ungefähr das Letzte was man sich wünscht.. Wir haben den Kindern direkt ne neue Rasurfrisur verpasst und ordentlich Goldgeist auf den Kopf geschüttet. Uns natürlich auch. Aber dann blieb noch die Frage, wie 6 Müllsäcke voll Wäsche waschen?? Und gehen die Biester überhaupt bei ner Kaltwäsche raus? Arrrrgh.. Ich hab erstmal Herpes bekommen. Zu unserem Glück lagen unsere Freunde von der SY Emiliy neben uns und das Superschiff hat eine Waschmaschine an Bord! Sie hatten Mitleid und wir durften die ganze Wäsche dort waschen. WOW unsere Retter! Nun sind wir wieder Läusefrei und eine Erfahrung reicher: auf französich sagt man zu Läusen Pou. Nach ner tollen Woche mit viel Whisky und Tanz auf der Emily wollten wir uns auf den Weg nach Hunaine gemacht. Leider hat Jaron sich am letzten Tag noch ein neues Spiel ausgedacht und Lina dazu ermuntert in die Vorderluke REIN ZU SPRINGEN und im Bett zu landen. Bei ihm hats wohl ganz gut geklappt. Lina dagegen ist volle Suppe mit ihrem Kinn an der Luke hängen geblieben. Ahhhh. Zum Glück nur ne Schramme und ein RIESEN blauer Fleck und ein dickes Kinn. Uffz. Sie sieht jetzt vielleicht aus! Ihre nicht wirklich ganz so schöne Frisur und dann das verbeulte, leuchtende Kinn. Hm. Jetzt sind wir auf Huahine. Vor ein paar Tagen sind wir durch den Pass im Nord-Westen den langen Weg runter bis in den Süden gefahren. Die Insel ist umschlossen von einem Atoll. Man muss sich das so vorstellen: man fährt durch einen kleinen Pass rein und dann zwischen Insel und Riff die Küste entlang. Huahine ist wundervoll. Die Insel hat eine ganz andere Vegetation. Sie sieht viel unberührter aus. Wenig Palmen dafür große gefächerte Bäume. Der Ankerplatz (Baie d’Avea) war recht windig. Alle 40 Sekunden fegte eine kräftige Böe über uns rüber. Kette stramm. Dann lockert sich die Kette wieder und Molli nimmt Fahrt auf den Anker, bis zur näxten Böe. Alle Schiffe tanzten übers Ankerfeld. Nicht soo angenehm. Dafür aber viele nette Familien mit Kindern an Bord und da wir alle seit dem Panamakanal mehr oder weniger den gleichen Weg haben, treffen wir uns immer mal wieder. Das fühlt sich gut an. Es gibt immer was zu quatschen, die neuesten Wettergberichte werden diskutiert, die Routen angeglichen, Erfahrungen ausgetauscht, Biere getrunken und die Kleinen spielen glücklich im Sand. Gestern sind wir wieder zusammen mit der SY Duende (suuuper schöner kleiner Zweimaster mit suuper netten Hölländern und der kleinen Flora an Bord) zurück zum Dorf am Pass gefahren. Das kleine Dorf ist einfach nur sweeeeet, freundlich, kaum tourismus mit Beach und Supermarkt. Also bleiben wir noch einen Tag.. Dann gehts weiter nach Tahaa und dann nach Bora Bora (so langsam hab ich die Namen drauf).. so long..
und da hat sich unser Dingy in unserer Ankerboje verheddert. Zum Glück war grad kaum Wind, sonst hätts uns den Anker rausgerissen.. Was alles so passieren kann..
ahhh das kommt mir doch bekannt vor. Ein kleiner Bus bewohnt und gleichzeitig ein Laden…
Supermolli und Duende im kleinen Dorf vor Anker












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