Die letzten 2 Tage der Überfahrt hielten noch ein paar Überraschungen für uns bereit. Wir dachten der Wind würde langsam von Südost über Nord nach Südwest drehen. Und das mit Windstärken bis zu 15 Knoten. Also haben wir eine perfekte Route geplant und uns auf schnelles Segeln gefreut. Aber erst hielt uns eine vermeintliche Böenwalze auf trapp. Wir also schön gerefft auf viel Wind gewartet, aber alles umsonst: War gar keine Böenwalze.. Dann haben wir das erste Mal geplant gehalst. Leider aber das Backstag vergessen.. Ähem. Also schnell wieder zurück, Backstag ab und ein erneuter erfolgreicher Versuch. War ganz Easy.. Das einzige, was uns ein wenig gepsycht hat, war die Tatsache, das wir gerade da zwischen den einzigen zwei Inseln weit und breit, durchgesegelt sind. Und dann kam da noch eine groooosse Wolke, die das ganze Radar ausgefüllt hat (also 32sm mindestens). Komischerweise sind wir in sie reingesegelt, obwohl der Wind von hinten rechts kam. Natürlich in meiner Mondlosen Schicht! Ich hab mich und Molli also auf alles vorbereitet. Der Wind stieg auf 20 kn an, dann furchtbar viel Regen und ein Windshift um 150 grad. Also direkt von vorne. Hm. Tja und dann hat’s 3 Stunden lang geregnet, ganze 6 kn Wind waren übrig und wir konnten trotz Motorkraft der Wolke nicht entkommen. Eigentlich bis sie sich leer geregnet hat. Den Rest der Fahrt mussten wir durchmotoren. In Rarotonga gabs dann eine zweite Premiere: Ankern im med-style. Also mit Anker im Hafen festmachen. Natürlich in einer kleinen Lücke. Hat aber auch super geklappt. Jetzt warten wir auf den angekündigten Schwell, der letzte Woche schon drei Boote gegen die Hafenmauer gedrückt hat. Also 3 von 10 Booten… Mal sehen. Rarotonga gefällt uns sehr. Es wird englisch gesprochen, was uns französischmuffeln sehr entgegen kommt. Die Insel hat große Berge und morgen leihen wir uns ein Auto aus und flitzen im Linksverkehr über die Insel. Ich hab mit dem Kapitän gewettet, dass er mindestens 3 mal den Blinker falsch setzt. Die Wette hab ich sicherlich gewonnen, weil der Kapitän nicht wusste, dass Blinker und Scheibenwischer vertauscht sind.. Hihi. Das Abendessen ist mein! So long…
Ankern im Hafen neben dem schönsten Schiff! Auf der anderen Seite ein oller Kutter…
..mit einem Fender! Zum Glück haben wir noch ein paar 🙂




