Vava`u we Love

Yo, tonga rulez!!! Seit einer Woche sind wir nun hier und es ist traumhaft. Am eindrucksvollsten sind natürlich die Buckelwale. Leider konnten wir sie bisher nur aus größerer Entfernung beobachten aber das reicht uns schon. Anfangs hatten wir noch überlegt, mit einem der Whalewatch Boote mit zu fahren, da sie Schnorcheltouren mit den Giganten anbieten. Aber als wir gesehen haben wie so was abläuft, haben wir uns das schnell anders überlegt. Die verfolgen doch glatt über Stunden Muttertiere mit ihren gerade mal schwimmfähigen Kälbern und werfen praktisch im 10 Minuten Takt Leute raus, die sich dann von den Walen überholen lassen. Nach 2 min. werden sie wieder eingeladen und dann geht der Wahnsinn wieder von vorne los. Angeboten wir das ganze von 10 zertifizierten Whalewatchern. Is klar. Wir tingeln dann doch lieber von einer, der 100 zumeist unbewohnten Inseln, zur anderen und lassen es uns gut gehen. Das tun wir gerade zusammen mit der SY MUKTUK, einer Östereichischen Megasegler Famile, die seit 20 Jahren auf den Weltmeeren zu hause sind, Wahnsinn. Karl und Ali haben unterwegs Kinder bekommen und Noah und Jan sind absolut aufgeweckte Buben von 7 und 9 Jahren. Jaron und Lina sind Feuer und Flamme und genießen es mal wieder mit deutschsprachigen Kindern zu spielen. Die letzten Tage haben wir zusammen auf einer süßen Insel verbracht auf der nur eine Familie mit 11! Kindern wohnt. Jaron und Lina sind natürlich ausgeflippt und bei unserer Ankunft wurden wir gleich fürs große Festmal eingeladen. Nur blöd, das sie auf ihrer Insel kein passendes Schwein für den Grill hatten und so haben sie uns gefragt, ob sie denn das Schwein in unserem Dingi von der Nachbarinsel abholen könnten. Klar, wir sind ja erklärte Freunde von Tiertransporten unter windigen Bedingungen…… Als sie dann ohne Schwein zurück kamen und das Essen auf die Nachbarinsel verlegt hatten, war es uns auch recht. Gut, dann sind wir am Sonntag noch schön rausgeputzt in die klapprige Kirche gegangen und haben danach mit den fünf dort lebenden Familien zusammen gespeist. Gab auch lecker vegetarische Sachen, denn auch bei den Kindern hat das Spanferkel nicht gerade für grenzenlose Begeisterung gesorgt. Wie auch immer, wir sind mit dicken Bäuchen abgezogen und haben es genossen für einen Tag teil einer Dorfgemeinschaft zu sein, die im Garten Eden zu hause ist. Traumhafte Gärten, alle möglichen Arten von Gemüse und Obst vor der Tür und Solaranlagen Sponsored by „ People of Japan“ vor jedem Haus. Strom gegen Fangrechte würde ich sagen, was auch erklärt das es hier nirgends frischen Fisch zu kaufen gibt. Was solls, Tonga ist unglaublich schön und wir sind froh schon hier zu sein. Alle unsere Seglerfreunde sind noch weit hinter uns und nachdem wir immer weit abgeschlagen waren ist es auch mal ganz schön das Feld hinter sich zu haben:-) Ahoi.

 

 

 

 

 

 Naiafu

Naiafu

Schwertfisch

Islandgroup Vava’u

Eine Insel ist schöner als die Andere

Ein anderer schöner Ankerplatz

Muktuk ist auch schon da..

Jaron steht total auf Socken. Am liebsten würd er immer Socken anziehen, weil wir die hier aber wirklich nicht gebrauchen können, zieht er sie jetzt also zum segeln an. Zu mindestens Eine.

Das sieht doch ganz schön aus. Hier bleiben wir mal ne Nacht.

next to Lape Island. Davids Insel. Hier bleiben wir mit der Muktuk und feiern auf der Nachbarinsel den Gottesdienst etc..

Aber erstmal wandern wir über die kleine Insel auf die andere Seite.

wirrwarr

Ganz oben angekommen finden wir dieses Schild:

WARNING LOW TECH TSUNAMI WARNING DEVICE IF FLOTING – CLIMB TREE

Jetzt wissen wir bescheid.

Yeah klettern..

.. und auch mal hinfliegen. Aber wir werden belohnt:

Ohh hier würd ich auch wohnen wollen!

ahh

ohh

Das Gestein ist monster hart. Fühlt sich wie Metall an..

I like

..

Ich weiß  nicht genau was er da macht, aber ich will ihn auch nicht stören. Es sieht irgendwie spirituell aus..

Kein Wunder bei der Schönheit dieser Inseln werd ich auch ganz duselig..

..

So. Das musste jetzt auch mal sein, schließlich teilen wir uns die schönen Strände ja mit ihnen.

Einfach paradiesisch hier!

Ein anderer Mitbewohner.

..

Bei Ebbe geht das Wasser soweit zurück, dass man vorsichtig auf dem Riff laufen kann..

Alles voller blauer Seesterne..

Näxter Tag ist besagter Sonntag = Kirchtag = service day

Familie Carp versucht sich fein zu machen (besonders unangenehm bei der Hitze lange Klamotten tragen)..

Ali (SY Muktuk) wird fein gemacht.

Die Kirchenglocke wird geläutet. Es ist hier so üblich, dass dafür eine olle Gasbuddel im Baum hängt.

Vorher wurden alle Seglerkinder von uns mit Anti-Läuse-Mittel eingesprüht. Die Kleinen sind mächitg stolz in der ersten Reihe sitzen zu dürfen!

David übernimmt heute den “Service”. Lina kommt irgendwann zu mir gelaufen und fragt mich warum der Anführer da vorne denn so rumschreit? Aber der Gesang ist wirklich traumhaft schön und entschädigt sie schnell wieder..

Danach gibts dann das Schwein und viele andere vegetarische Köstlichkeiten..

Abends schlafen die zwei Buben von der Muktuk bei uns (Jan und Noah) und ich bin echt geflippt: Erst haben sie von ganz alleine alles aufgeräumt und dann lesen sie auch noch den Kleinen die Gute Nacht Geschichte vor. Am näxten morgen machen sie Pfannkuchen und Kaffee. Ich flippe immer noch! WOW! Vielleicht ist ja was auf JAron und Lina abgefärbt?

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