Keine Zeit zum Bloggen, aber Fotos von den letzten zwei Blogs sind aufgefüllt…
Happy Easter! Wir haben einn wundervolles Osterpaket von meinen Eltern bekommen. WOW vielen Dank und auch für die anderen Pakete die Kleinen und die Großen haben sich riiiiesig gefreut!! Jetzt kanns losgehen.
Alles wurde restlos mit Freude verbastelt.
So ganz nebenbei haben wir mal wieder Möbelrücken gespielt. Dieses Mal war der Wassertank dran. Um kein klitzekleines Risko eines Loches einzugehen haben wir alle Schweißnähte innen mit spezial Wassertank-epoxy eingepinselt.
So sieht das Teil nach 3 Schichten von Innen aus. Sauber.
Ach ich vergaß das Bild von unserer neuen, durchaus überfälligen, Besanwinsch zu bloggen. Wir haben im Pazifik einfach keine gefunden. Nun ist die “neue” aus dem Second Hand Boat Shop aus Whangarei angenietet. Der Ozean kann kommen!!!
Nach knapp 2 Jahren haben wir uns doch noch entschlossen neue 12 V Steckdosen zu verlegen. Jetzt gibt eine im Salon und eine in der Vorpiek. Der Captain machts möglich.
Nochmal so ganz nebenbei wettern wir in der Marsden Cove Marina einen weiteren Sturm ab. Jetzt ist der Rekord doch tatsächlich nochmal gebrochen worden. 66,4 Knoten auf der Supermolli. Es ist wirklich verwunderlich wie schnell man sich an Ausnahmezustände gewöhnt. Ich glaub ich hab nur 2 mal meinen Kopf rausgestreckt, um die Lage zu checken. Ansonsten kannten wir das alles ja schon und wirklich spannend ists beim zweiten Mal nicht mehr.
Der Kapitän hat auch anderes zu tun. Er entlüftet den neuen Dieselfilter. Am näxten Tag tanken wir Molli endlich wieder mit 400 Litern Diesel voll. Yeah. Keine Dieselkannis mehr an Deck. Wir entscheiden uns unseren (in Galapagos eingebauten) 160 Liter Tank angeschlossen zu lassen, statt ihn in ein Vorratslager umzuwandeln. Jetzt hab ich zwar immer noch in meinem Klamottenschrank Dosen liegen, aber das ist mir egal. Mehr Platz an Deck ist ja auch was!
Erstmal kommt aber John (MS Tiger) mit seinem Dingi den langen Fluß hochgebrettert, um mit den Kleinen Seebären eine Spritztour zu machen. Cool.
Beim Ölwechsel zeigt der zweite Kapitän mittlerweile dem Ersten wo’s lang geht.
Und dann sind wir auch schon wieder in Whangarei in der Town Basin Marina und feiern Ostern. Bei den beiden Suchmaschinen ist es allerdings nicht möglich ein scharfes Bild zu machen.. Happy Easter!
Wo ist hier der Fehler? Genau! Hier wurde der Kondensator unseres niegelnagel neuen Sterling Inverters nicht richtig verlötet. Zusammen mit eine paar anderen Fehlern (zB fehlte eine von 5 Sicherungen) gabs bei uns ein Knock Out. Will heißen: das Teil ist Schrott. Kulanter weise gibts das Geld zurück. Nun muss ein Neuer her. Möp.
Unsere Toilette hat ne neue Pumpe. Hüpsch und sehr praktisch 😉
Bevor der Kapitän nun zum Ernst des Lebens übergeht und endlich Zeit für das Deck hat, hüpft er noch mal eben in die Marina-Fluss-Brühe um unsere Solarhalterung zu retten, die einfach mal so ins Wasser geplumst ist. Mein Held am Nachmittag!!!
Und endlich ist es so weit. Wir freuen uns voll, dass es jetzt nun los geht. Das “Laufdeck” bekommt seinen ersten Anstrich….
…. und eine satte Ladung Granulat drauf, damit wir auch ja nicht ausrutschen.
Wirkliche Scheißarbeit. Zum Glück sind die Kleinen von morgens bis abends bei der MS Tiger. Aber das Resultat lässt sich wirklich sehen. Täglich stehen mindestens 10 Leute vor dieser superschönen Yacht und gratulieren dem Kapitän für das wunderschöne Schiff. Das geht runter wie Butter!
Was dagegen nicht so schön ist, dass wir immer mehr befreundete Boote verabschieden müssen. Die Wege teilen sich hier. Die Einen bleiben, die Anderen segeln weiter um die Welt und nur ein paar haben das näxte halbe Jahre die gleiche Route wie wir. Ganz besonders traurig finden wir den Abschied von der SY ODA. Diese verrückten Norweger haben wir schwer ins Herz geschlossen!
Da hilft nur eins: sich in die Arbeit stürzen. Hier: die Füße vom Epoxy-Sand-Gemisch befreien



