….es geht auch ohne hubschrauber auf dem vordeck dachte ich mir morgens um 7. kissen über beide ohren und schön weiter schlafen war die deviese, als der chef von der MS legacy die schöne insel aus dem heli in augenschein nahm. keine schlechte idee, aber wir waren ziemlich genervt. bevor es zu diesem unschönen zwischenfall im paradies kam, hatten wir allerdings schon 2 extrem tolle tage alleine auf navadra verbracht und bei der frage wem denn nun die schönsten plätze dieser erde gehören, kommen wir eigentlich meistens zu der erkenntniss, das keiner das recht hat sich über andere gäste aufzuregen, solange sie nicht ihren anker direkt ins korallenriff schmeißen oder müll abladen. herzlich willkommen superyacht legacy! wir sind dann mal weg. wie gesagt, bis dahin war es auf dieser unbewohnten insel überaus schön. tolles schnorchel riff in dem der käptn mit den kindern über stunden unterwegs war. jetzt ist auch lina locker in der lage ohne schwimmweste in tiefem wasser zu schnorcheln ohne permanent an mir zu kleben, sehr gut. heute ist sie im übrigen von stufe 4 der badeleiter ins wasser gehüpft, fehlen noch 2 und es ist die schiffskante. eine schöne wanderung über die insel haben wir auch gemacht und dabei doch glatt neben den wilden ziegen auch hühner angetroffen. Fiji ziegen brauchen im übrigen kein wasser in flüssiger form zum überleben wie uns ein fijianer erklärte. er meinte sie trinken luft 🙂 ob das angehen kann, könnte uns hier mal jemand erklären der mehr ahnung davon hat als wir. als wir am letzten abend dann bei folienkartoffeln mit dosenmais und ketchup am lagerfeuer gesessen haben, hat der selbsternannte animal rescuer jaron zum entsetzen seiner blassen mutter auch noch eine schlummernde schlange im baum über uns entdeckt. wer nikola kennt, kann sich recht gut vorstellen was die stunde da geschlagen hatte. egal, navadra war für uns eins der highlights unserer reise. glasklares wasser, traumhafter strand und muscheln satt. viel mehr brauchen wir eigentlich nicht und ich bin gespannt, wie lange nikola sortiert um von 2000 fotos die besten 15 für diesen beitrag auszuwählen. da der wind morgen auffrischen soll, sind wir weiter richtung norden nach wayasewa gesegelt. die bucht ist bei starkwind besser geschützt und überhaupt wollen wir ja weiter richtung norden. als wir mit dem dingi angelandet sind, hatten wir gleich eine meute von 10 kindern um uns, die uns freudig zum dorf chief begleitet haben, um dort sevusevu zu machen. nach dem sevusevu in seiner bescheidenen hütte hat der chief uns dann die erlaubniss erteilt die insel zu erkunden. es war schon recht spät und wir haben es nur durchs erste dorf geschafft, aber es hat gereicht um zu erkennen das es uns hier gefällt. die vielen kinder haben uns ihre schule gezeigt und wir sind eingeladen dort mal im unterricht vorbei zu kommen, was wir bestimmt auch tun werden. wie eigentlich überall in fiji, sind die menschen absolut freundlich und wir haben immer das gefühl willkommen zu sein. mal sehen wie lange wir hier bleiben.










































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