Yo, wir sind dann mal in Ambrym gelandet. Vor ein paar Wochen sind wir schon mal an der Insel vorbei gesegelt, jetzt liegen wir an der Nord Ost Küste vor Anker. Und was sehen wir bei Nacht? Über Ambrym verfärbt sich der Himmel an 2 Stellen dunkel rot. Aktive Vulkane mit einer Höhe von um die 1000 Meter lassen durch brodelnde Lavaseen in ihren Kratern den Nachthimmel über der Insel erleuchten. Die Lichtentwicklung ist so stark, dass wir sie während des segelns in ca. 100 Km entfernung noch sehen konnten. Ganz ordentlich. Eigentlich wollte ich da ja hoch, aber in den letzten Tagen lagen die Krater in dicken Wolken und es hat geregnet. Zum Anderen war ich nach meinem Kawa exzess mit den jungen Leuten aus Pentecoste auch noch ziemlich angezählt und nicht wieder ganz fit:-). Boa, gings mir schlecht…….. Der Aufstieg zu den Vulkanen wäre auch kein Kindergeburtstag gewesen, 1000 Höhenmeter bei 15 Km Entfernung hätten mich wohl ganz ordentlich pusten lassen. Das alles größtenteil über Aschefelder in knackiger Sonne und äh ja zurück gehts dann auch am gleichen Tag. Egal, ich hätte mich dazu überwunden, aber nun werden wir morgen in Richtung Port Vila aufbrechen. In 3 Tagen setzt der Süd Ost Passat wieder kräftig ein und dann müssten wir uns da irgendwie gegenan quälen. Ne, da hat keiner von uns lust drauf, auch nicht Tam Tam unser neuer Mitbewohner. Die Menschen in Ambrym sind bekannt für ihre carvings und schnitzen die dollsten Dinge aus Holz. Tam Tam ist ein kultiger, teilweise ausgehölter, schön beschliffener Baumstamm. Er ist ein Klangkörper mit aufgesetzter, hölzerner Maske von 160 cm Höhe und gut und gerne 60 Kg Gewicht. Er ist für uns angefertigt worden und wir sind total begeistert von ihm. Genau so haben wir uns unseren neuen Mitbewohner vorgestellt. Natürlich ist er nicht ganz alleine in die neue Kultur ausgewandert, er hat noch ein paar von seinen kleinen süßen freunden mitgebracht. Wir sind schon ganz gespannt ob sie sich heut nacht unterhalten…. ui ui ui. Auf unseren Ausflügen in die Dörfer der Umgebung sind wir auch einigen Tam Tams begegnet. Sowieso ist es ergreifend schön hier, dschungel bis an die Wasserkante, schwarzer Sand bis zum abwinken. Herrlich. Heute sind wir einen Flusslauf aufgestiegen, bis wir an seinem scheinbaren Ende vor einem beschaulichen Wasserfall standen. Viel mehr geht nicht…….. Ansonsten fangen wir langsam an uns von Vanuatu zu verabschieden….Jammer…. Neben unendlich vielen Klamottern haben wir heute 3 Säcke sinnvolle Spielsachen und massig Tauwerk and die lieben Leute hier verteilt. Es wird uns immer bewusster, dass es langsam aber sicher zurück in die Zivilisation geht und wir vieles von unserem Zeug spätestens in Australien wegschmeissen müssen. Das muss ja nicht sein und deshalb geben wir hier soviel ab wie wir eben können. Und ob der nächste Besitzer der Molli nun 400 oder nur 200 Meter Seil in der Backskiste liegen hat, macht den Braten nun auch nicht mehr fett. So, jetzt bau ich noch schnell das Bett für Tam Tam und dann geht es auch schon los nach Lamen Bay. Versuch 2 einen Dugong beim grasen in glasklarem Wasser zu beobachtern. Zum Glück sind da auf sicher 20 Riesenschildkröten anzutreffen, dann sind wir nicht so enttäuscht wenns mit dem Dugong nicht mehr klappt. boah, wir haben Ängste:-)
Logbuch
January 2026 M T W T F S S 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31















































