Moin zusammen!!!
Nu haben wir ja lange nichts mehr geschrieben und ich such gerade nach einer amtlichen Begründung für diesen Ausfall. Leider ohne Erfolg. Es war schon so einiges los hier aber es ist irgendwie was anderes über das doch etwas öde Hafen und Arbeitsleben zu berichten, knackige Segelabenteuer sind mir dann doch lieber. Egal, der Käptän von Steg 007 legt einfach mal ungebremst los.
Ein paar Tage nach dem Nikola und die Kinder hier angekommen sind, hatten wir für ca. 2 Wochen besuch von Vivian und Flora von der SY Duende. Die haben es genauso gemacht wie wir, soll heißen Käptän Bram ist mit der Duende ohne Familie von Tonga hier her gesegelt. Die Zeit zu sechst auf der Molli war extrem lustig. Das geilste an der Geschichte war, dass Vivian morgens mit allen Kindern im Salon saß und wir schön ausschlafen konnten. Das war auch nötig, weil wir schon den einen oder anderen Abend im Cockpit versackt sind. Grund eins für den Ausfall??. Als Vivian und Flora dann wieder auf die SY Duende gegangen sind, kamen auch schon Michi, Uschi und Andrea aus New Mexico eingeflogen. Ihr selbstgewählter Auftrag war uns ein inneres Schaumbad. 2 Wochen Kinderfrei und ab dafür. Na klar haben wir hier und da eine Nacht zusammen in ihrem großzügigen Apartment genächtigt, aber im großen und ganzen haben wir „versucht“ es krachen zu lassen. Versuch 1 war ein Ausflug zum OFF THE RADAR Festival Gelände, wo wir gleich unserem Superfreund Thomas aus dem Hafenklang in die Arme gestolpert sind. Der Jung organisiert das Fest maßgeblich und Nikola und ich legen da auch zusammen ein D&B Set auf. Ihr ahnt es wahrscheinlich, Versuch 1 war ein voller Erfolg. Spaß ohne Ende, nette Leute alles Sahne. Also, wer im Winter noch nix vor hat und nicht weiß wohin, OTR Festival letztes Wochenende im Jannuar. TipTop Gelände mit Spezialspaß Garantie, ECHT!! Versuch 2 war ein Ausflug nach Auckland und an dieser Stelle wird es etwas schwierig. Die Leute die wir getroffen haben, waren durch die Bank töfte, aber n Club der Spaß macht ? Pustekuchen. Da sind wir doch glatt 2 Nächte auf der Suche nach nem lustigen Schuppen durch die Stadt geirrt und was war los? Nischt war los. Der einzige erbauliche Moment für mich war, dass ich meine Gäng ordentlich im Flippern deklassiert habe. Aber reicht das für nen knackigen Abend? Ich glaube nein. Das Fazit aller beteiligten : Auckland ist weder schön bei Tag noch reizvoll in der Nacht. Und jetzt alle festhalten, im nach hinein bereuen Nikola und ich, dass wir nicht zu David Guetta gegangen sind, der war nämlich an dem Wochenende in der Stadt. Wahrscheinlich wären wir da ohne geschnürte Lederschuhe nicht rein gekommen, aber ein versuch wäre es wert gewesen. Was sagt uns das? Versuch 2 :::: klar abgelofen.
Wer aber denkt das schockt uns, der liegt natürlich falsch. Nach einem depressiven Abend in Anbetracht des erschütternden Versuchs 2 sind wir dann hier in den Aktivitätsmodus eingetreten und haben angefangen die Molli schön zu machen. Fast die Hälfte vom Deck ist entrostet, ok so viel Rost gab es gar nicht und neu lackiert. Unsere Teak Kante die ums Schiff liegt, Kenner sprechen von der Süllkante, ist von altem schäbigen Lack befreit und artgerecht geölt. Klingt alles nach nem Nachmittag waren aber locker 4 ganze Tage.
Da drängte sich schon der Eindruck auf als würden wir auf Spaß gänzlich verzichten wollen. Aber hier wurde die Rechnung ohne die Hintern aller beteiligter gemacht. Fluchs die Kinder, Schwiegereltern und Nikolas Schwester Andrea abgeholt und schön die Appaloosa Herde gesattelt. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte dieser Teil des Blogs auch im Staub der Prärie, vernebelt zu Grunde gegangen sein können. Allerdings habe ich die durchaus berechtigte Vermutung, dass Nikola sich bei dem Gedanken die Fotos hier demnächst einzustellen schon vor lachen auf die Schenkel haut. Da helfen auch keine Nebelbomben und ich muss den grausigen Tatsachen wohl oder übel selbstbewusst in die Augen schauen. Alles in allem hat der Reitausflug aber echt Spaß gemacht. Die Kinder haben mit Bravour ihren ersten Geländeritt abgeliefert und wollten gar nicht mehr aus dem Sattel. Sehr gut. Die Landschaft war extrem schick an zu sehen und wir freuen uns schon riesig auf unseren Zelturlaub, den wir mit dem Kauf von massig Camping gedöns unumgänglich gemacht haben. So, dann kommen wir zum Abschluss und damit zu einer Preisfrage die einzig und allein auf die Erhaltung einer gewissen Restehre von mir zielt.
Wer von den ganzen Rodeoreiter/innen hat sein Pferd als einzige/r, mit einem gezielten Lassoschlag in den Galopp dirigiert?
RRRRichtig, der Käptn.
Ausversehen, aber egal.
Michi und Uschi, vielen Dank für diesen unvergesslichen Tag!
Hat mal wieder etwas gedauert, aber nun die Fotos
Unser Nachbar in der Town Basin Marina hat Mitbewohner:
Die Spatzen haben da wohl was falsch verstanden.. Das ist kein gewöhnlicher Baum, sonder der Baum eines Katamarans! Obwohl er auch schon ein wenig grünlich ist… Ihnen ists egal, sie nisten in jedem Baum den sie kriegen können!
Wir haben Besuch von der SY Duende. Jetzt heißt es Essen TEILEN und bloß keinen Futterneid aufkommen lassen!
.. und so schlafen unsere Gäste. Sieht ganz gemütlich aus (zumindest für Flora)
Flora steht total auf Schuhe (schon mit 2 Jahren!), aber ich finde meine stehen ihr am Besten!
Abends großes Gedränge um die besten Plätze! Unten warm und oben Internet 🙂
JA hier gibt es Handlungsbedarf! Zum Glück haben wir die Halter noch in Ersatz dabei 🙂 (Das sind übrigens Schlagzeughalter, die auf der Supermolli als Solarpaneelhalter umfunktioniert wurden – dank des erfindungsreichen Kony-the-man)
JA auch hier Handlungsbedarf! Die Püttinge müssen entrostet und neu lackiert werden..
Auch nicht mehr ganz so hübsch.. aber Lack bringts nicht..
Also ablacken..
Ahh das gefällt, mal sehen wie sich das Teaköl macht..
Jaron muss derweil das Dingi putzen, er ist damit im Schlamm stecken geblieben *kicher*
..aber das schockt ihn weniger. Schon gehts wieder auf große Fahrt: diesmal mit dem Playmoschiff im Schlepp
Die innere Außenkante ist entrostet und bekommt jetzt endlich die 2K Behandlung, die sie auch verdient hat! Nach einem kleinen Fehler in der Mischung muss sie allerdings erst nochmal wieder abgeschliffen werden! Der Kapitän grummelt. Das ist aber auch echt nervig mit den 1000 verschiedenen Farben, die man immer so bekommt! Dafür sieht jetzt alles perfekt aus. Übung macht den Meister!
Die Enten sind mittlerweile schon ganz dick vom vielen füttern. Sie fressen auch aus der Hand und fangen das Brot in der Luft auf. Nur “Sitz” machen sie noch nicht!
Jaron hilft auch fleißig mit!! Sehr gut!
Jetzt hat er sich seinen Urlaub aber auch echt verdient! Ab nach Bream Bay! Blick von der Veranda das Ferienhauses meiner Eltern auf den POOOOOL!!
Und Blick nach rechts. Wow. Die müssen gar keine Bilder aufhängen, weil jedes Fenster einen hammer Ausblick hat!
Jaron und Lina genießen voll: Oma, Opa, Andrea; Sofa hüpfen, Badewanne, Pool, Beach, Ausflüge zum staunen und spielen bis zum umfallen! Das volle Programm! Und endlich mal keine Eltern um sie rum!
Stolz wie Bolle in den Cowboyboots von Andrea!
Alle Mädels wollen zum Frisör (das “nachher Foto” hab ich leider vergessen zu machen.. hmm..)
Ok – ready to take off! Auf nach Auckland!!!!!!!!!
und das ist dann irgendwie auch das einzige Bild, dass wir gemacht haben..
Wieder zurück in Bream Bay. Eigentlich sollte es Dream Bay heißen, finde ich.
Etwas durchgerührt vielleicht..
Seufz!
und am näxten Tag zu den Horsis. Alle hören Cowgirl Andrea gespannt zu!
Lina wirft einen prüfenden Blick!
Ja, es ist ein Pferd. Eines dieser kuschelweichen, magischen Tiere. Zwar kein Einhorn, aber ein Pferd tuts auch!
Der Kapitän macht sich warm, während sein Pferd fertig gemacht wird..
Als es dann kommt, faselt er so was wie: aber ich hab dem Tier doch noch gar nicht Hallo gesagt!
Er sitzt!
Macht auch einen ganz schmalen Schuh
Wiesen trapsen
Die Mähne wird zum festhalten genutzt, aber er lacht immer noch!
Galopp Galopp!! Hop hop!!
Opa und Lina
Mama und Tochter
Horseland
Endlich wieder im Sattel
Trippel trappel trippel trappel Pony!
Ich glaube wir müssen noch mal wieder kommen 🙂