so, ecuador liegt nun hinter uns und wir sind mal wieder mitten im blau. zurück bleiben zum glück einige wesentliche eindrücke aus diesem tollen land. nirgends hatten wir bis jetzt so ein nahes gefühl zu den menschen. immer wurden wir aufs herzlichste begrüßt und bei jeder begegnung war schnell klar, dass wir hier mehr als willkommen sind. Nie hatten wir dabei den eindruck, dass es bei dem offensichtlichen interesse an uns, um unsere kohle ginge. nein, die menschen waren absolut gastfreundlich und hilfsbereit. als ich z.b. louis, dem mechaniker vom schwimmkran aus unserer nachbarschaft ein paar dollar geben wollte, weil er mich eine stunde mit seinem auto quer durch die stadt kutschiert hat, war er mehr als erstaunt und hielt das unter freunden für selbst verständlich. is klar, wir kannten uns 2 tage. so viel gastfreundschaft hat uns nachdenklich gemacht und oft haben wir uns mit dem gleichen fragezeichen auf der stirn angesehen und uns gefragt, warum es bei uns zuhause nicht so läuft. schlimm, dass fremde nicht überall das gefühl bekommen können willkommen zu sein. es ging so weit, dass wir uns dafür geschämt haben aus einer gesellschaft zu kommen, die zu dieser minimal geste der menschlichkeit nicht in der lage ist. wir wollen hier in unserem blog nicht anfangen gesellschaftspolitische themen zu zerbröseln und nach gründen für die offensichtliche angst vieler menschen vor fremden zu suchen. viel mehr haben wir für uns festgestellt, dass es einfach nicht genug ist, tolerant zu sein und migranten in einer multikulti gesellschaft als bereicherung zu verstehen. wir wollen darüber hinaus öfter versuchen diesen mitmenschen das gefühl zu geben in unserem land wilkommen zu sein. ganz einfach.
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