äquator und hops

so, gerade sind wir über ihn drüber gefahren. leider etwas schlecht im timeing, da es bei uns exakt 02.30 war und somit die obligatorische äquator taufe der gesammten besatzung mit allem zick und zack leider ausfallen musste. die käptin und ich waren auf ein kaltes bier verabredet, haben uns dann aber auf ne lecker tasse tee geeinigt. ich trink mitlerweile ja ganz gern mal n bier, aber ne halbe stunde nach dem aufstehen is dann doch etwas übertrieben. übertrieben spannend war allerdings das nächtliche zusammenkommen von ca. 10 kleinen schiffen und einem sehr großen in einer meile entfernung zur molli heute nacht. warum auch nimmer, aber die wollten im dunkeln bleiben. das große schiff fuhr ohne AIS und 2 mal sind schnellboote ohne licht in 50 meter abstand um die molli gekreist bevor sie sich dann mit hoher geschwindigkeit in die nacht verabschiedet haben. sehr eigenartig aktion und mit dem hintergedanken, dass da auch drogen im spiel gewesen sein könnten, waren wir schon etwas angepannt. bei einer militärübung hätten wir zu mindest eine meldung auf kanal 16 erwartet und ein schön inzeniertes schlepperbalett incl. löschparade konnten wir absolut ausschließen. auf jeden fall schön, dass der spuk dann auch wieder vorbei war und wir ganz locker weiter in richtung galapagos tuckern konnten. segeln? 4 knoten wind auf die nase machen keine freude, also motor an und durch. hatten wir schon erwähnt, dass wir neben unseren 400 lietern diesel im tank noch ca. 400 l in kannis an bord haben? bei einem verbrauch von ca. 3 l heißt das 11 tage motoren und ca. 1333 meilen fahren. ganz ordentlich. nach dem mnarquesas,werden wir die motormolli aber wieder abrüsten und uns auf wind verlassen. bis dahin, wollen wir aber auf alle eventualitäten vorbereitet sein. so , jetzt mach ich mal nen rundum blick und zieh mir den überaus beeindruckenden sternenhimmel incl. lupenreiner milchstrassen performance rein. tschühüüüs.

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