der herbst, kein quatsch!
Die Molli ist zurück im Wasser und gefühlt wird es immer kälter. Klar, auch hier gibt es Jahreszeiten und es zählen die Gesetze der Natur, aber so richtig wahrhaben wollen wir es nicht, dass es seit über 2 Jahren Sommer so einfach frostig wird. Ok, ich will jetzt nicht weiter an die Schmerzgrenze meiner Lieben in Nordeuropa gehen, zumal es immer noch über 20 Grad geht, aber gesagt werden muss es hier schon mal.
Seit dem unsere Freundin Frauke und ihr Sohn Jaron hier aufgeschlagen sind, ticken die Uhren hier sowieso anders. Der Halli Galli Faktor kratzt schon morgens den roten Bereich und die Kinder haben Spaß ohne Ende. Natürlich haben wir auch gleich das System Supermolli getestet und sind zusammen auf eine kleine Segeltour in Richtung Norden aufgebrochen. Schön mal wieder zu spüren wie segeln sich anfühlt, der letzte Schlag ist ja immerhin schon einige Monate her. Auch schön, dass bei unserer Dame alles noch bestens funktioniert, obwohl wir ja einige Operationen am offenen Herzen durchgeführt haben. Patient wohl auf, crew sowieso. Bestens. Yo, wir also mit Frauke und dem “kleinen” Jaron auf Richtung Norden. Als wir dann die Whangarei Mündung erreicht hatten, bließ der Wind doch glatt mit bis zu 30 Knoten. Zum Glück von Land kommend, also so gut wie keine Welle, aber doch alles in allem recht ordentlich für 2 Hamburger Landratten ohne jegliche Segelerfahrung. Den armen Jaron hat es dann auch gleich erwischt und auch Frauke war eher an Deck als unten an zu treffen, um der Seekrankheit paroli zu bieten. Wie auch immer, sie haben es durchgestanden und nach ein paar Stunden sind wir in einer traumhaften Bucht gelandet, in der wir dann auch gleich ein paar Tage versackt sind. Jeden Tag Strand, bomben Wetter, viel Eis und jede Menge Lollis. Abends gerne nen Bierchen mit Sternen satt und endlich hat uns mal wieder wer in den Schlaf geschaukelt. Juhu. Leider hat sich der Wind dann so entwickelt, dass wir wieder zurück nach Whangarei mussten. Da liegen wir nun in der Marsden Cove Marina und die beiden Mädels machen lässige Ausflüge mit den Kindern ans Meer. Ich such mir derweil mal wieder was zu schrauben hier, 1000 Sachen sind noch zu tun. Und dann kommt morgen Nacht ja auch noch der Hurricane Ausläufer mit bis zu 50 Knoten Wind hier vorbei……… ich schau mal eben nach ob noch was fest zu binden ist. Bis später dann……..
die letzten Vorbereitungen bevor sie ins Wasser kommt.. Der Klüver bekommt noch frische Farbe..
Auch das Cockpit ist wieder fein und fertig für den hohen Besuch 🙂
Da fährt sie.. mit Marcus an Bord. Wir anderen alle müssen hinterher laufen..
JA DAS IST DER KAPITÄN DA OBEN der sich wohl aufs Wasser freut!!! Ich hab schon immer geahnt, dass er ein Poser ist. Ich finde er gibt ne gute Kühlerfigur ab *kicher*
Immer ein ganz spezieller Moment wenn sie das Wasser wieder sieht.
icke am Steuer (pic by Urmila)
..und muss natürlich erstmal gebührend fotografiert werden!
Matapouri on the Tutukaka coast
Die Kids erobern das Hinterland..
Die drei sind ein Dreamteam (pic by Urmila)
Lina erklimmt die Berge..
während sich die Anderen im Sand kugeln.. (pic by Urmila)
und was ist das?? (pic by Urmila)
ein gestrandeter Kugelfisch (pic by Urmila)
Durch den Busch gehts auf die andere Seite zu unserem Piratenstrand
und dann mal wieder unser beliebter Klassiker: das Dingy büxt aus und muss wieder eingefangen werden..
Frauke (Urmila) macht sich bereit, um die Nacht draußen im Cockpit unter den Sternen zu schlafen (es wird nachts ganz schön feucht)..
..und am näxten morgen nehmen die zwei Mutigen ein Bad im Pacific (uns ist das defintiv zu kalt.. brrr..)
A pro pos mal ein Panoramabild vom Bauch der Supermolli (pic by Urmilas Superkamera)
Auf dem Weg zur näxten Bucht begegnen wir Drachen. Zum Glück schlafen sie. Puh.
Heute macht der Kapitän mit den Kids alleine einen Landgang.. Der Co-Kapitän rudert..










