Nach 62 Knoten Wind im Hafenbecken sind wir nun alle auf Antibiotika, Tee und Bananen – das ist grad die erschreckende Realität auf dem Mutterschiff. Die Bazillenschleuder liegt immer noch in Marsden Cove/Whangarei Harbour. Es fühlt sich nach Quarantänedock an. Kaum einer traut sich mehr in unsere Nähe und Frauke und Jaron haben sich schon längst aus dem Staub gemacht. Wir sind sehr traurig darüber. Schnief. Es hat so viel Spaß gemacht die Beiden mit an Bord zu haben!
Jetzt sitzen wir hier und was bleibt uns? Genau! Zwischen der Medikamenteneinnahme arbeiten wir weiter fleissig an der Aufhübschung unserer sowieso schon so schönen Supermolli. Das Deck muss ja noch richtig glänzen! Das heißt alles anschleifen, mehrere Schichten Farbe und unrutschig solls auch noch sein. Das ganze Holz muss auch noch abgeschliffen und mehrfach gestrichen werden. Dazu kommt, dass das Wetter leider nicht mehr soo beständig ist. Zwar keine Stürme mehr, aber dafür dröppelts immer mal wieder.. Tja und die Magenschmerzen, die die Mandelentzündung beiseite gedrückt haben, sind auch nicht so richtig förderlich. Und irgendwie ist unsere TO DO Liste immer noch unterirdisch lang!
Die Zeit tickt, weil wir so schnell wie möglich wieder in den Pazifik aufbrechen wollen, aber vorher, ja da ist noch ne Menge zu tun. Der Plan ist Anfang Mai die Segel zu hissen und nach Fidji aufzubrechen. Dann gibts im Südpazifik keine Hurrikane mehr. Jupp das muss klappen!
Die Kids nehmens wie immer locker. Sie düsen auf ihren neuen Rollern durch die recht ausgestorbene Marina oder buddeln je nach Verfassung stockend bis enthusiastisch im Sand der Bream Bay. Seit gestern sind die Mägen wieder fit für Eis, also alles in Butter.
Ach und die Zahnfee hat bei uns eine Überraschung (einen versteinerten Dinozahn, der Millionen Jahre alt ist) gebracht und für jeden weiteren Zahn gibts je nach Landeswährung ca einen Euro. Habt vielen Dank für die vielen Tipps, dieser hat uns am Besten gefallen!
..so long.. und Bilder folgen sobald ich nicht mehr mit den Kindern ins Bett falle 🙂
ach ja das Beweisfoto.. Ich hoffe ich muss das Bild nicht irgendwann noch mal toppen..
Hach sie ist sooo schön wie sie so da liegt..
Aber dafür muss man auch was tun: Das Deckshaus wird wieder abgeschliffen.. Die neue Farbe hatte nicht auf der Epoxygrundierung gehalten, weil auch hier Streichzeiten eingehalten werden mussten. Also alles wieder runter. Möp
Der neue Anstrich Epoxyprimer (grün) und da drauf die erste Schicht Decksfarbe)
dann alles schön abkleben, weil nur einige Stellen mit Sand rutschfest gemacht werden.
und dann nochmal drüber. Jetzt siehts tipitopi aus.
Die Raffinerie nebenan verbrennt überschüssiges Gas. Nachts ist das mit unter ganz beeindruckend.
Das ist der Mond und nicht die Sonne in Shanghai. Bei Vollmond ist es hier sooo hell und irgendwie sieht er hier größer aus..
Und wer sieht das Gesicht vom Mann im Mond??
Marina Romantik – aber ich schweife ab. Zurück zur arbeit..
Das Deckshaus sieht wirklich gut aus.
Viel Holz ist schon lackiert (natürlich nicht nur einmal)
und langsam verschmelzen wir mit unserem Schiff
Die Lukenränder sind abgeschliffen und auch das restliche Holz am Deckshaus wird bearbeitet..
Die Doraden “Sockel” sind auch abgeschliffen und schon 6 mal gestrichen (wie alles Holz auf dem Schiff). Das hintere Deckshaus ist auch fertig geschliffen und lackiert.
Der Kapitän trägt heut wieder Atemschutzmaske..
Die Aussenkante ist mal wieder dran.
Der Rumpf schon halb aufpoliert.
Alle Verbindungen zwischen Deck und Klampen werden überprüft, abgeschliffen, gereinigt..




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