
Yo, das ging gaaaanz schnell. Zum Glueck nicht mit der Molli sondern mit so einem bekloppten kleinen Hobie Cat. Da wollte ich mit den Kindern mal ne flotte Spritztour hinlegen und dann sowas. Neben Jaron und Lina war auch noch Jara an Bord, ein 12 jaehriges australisches Meadchen. Sie war es auch die noch meinte ” Marcus, a gust is coming” was der Kaeptn allerdings hochmuetig ueberhoerte und bei sportlichen 15 knoten Wind zur Halse ansetzte. Danach waren wir alle im Wasser. Nach kurzem Schock hatten sich aber alle schnell wieder berappelt und der Hobie legte sich gemuetlich kopfueber, so das wir wieder aufs Trampolin krabbeln konnten. Die Stimmung war gut und nach meiner Ansprache zur Crew, in der ich mich natuerlich vielmals entschuldigt und alle Schuld auf mich genommen habe, fingen wir an unsere Rettung zu organisieren. Jaron bruellte weit entferne Schiffe um Hilfe an, wobei Eins dann auch Kurs auf uns nahm. Ein Fischerboot von ca. 30 Tonnen ging lengsseits und mit seinem Dinghy nahm er die Kinder an Bord. Sehr geil. In der Zwischenzeit hatte ich gerade noch das Ruder von diesem maroden Kat eingefangen, was sonst unweigerlich auf Grund gegangen weare. Um die Schmach abzuwenden mit diesem Wrack kopfueber zurueck durchs Mooringfeld geschleppt zu werden haben wir versucht das Teil aufzurichten, indem ich getaucht bin und ein Seil an der Stelle des Mastes befestigt habe wo die Wandten anschlagen. Beim Versuch den Kat daran aufzurichten, rissen dann alle Wandten vom Mast und er fiel aus der Verankerung. Wenns mal scheisse laeuft, dann richtig. Egal, dann doch hinter dem Fischerboot durchs Mooringfeld durch und natuerlich amtlich Hohn und Spott geerntet. Mit dem Dinghy sind wir dann zurueck an den Strand geschleppt worden. Nach einigem hin und her, hab ich dann Werkzeug geholt und die abgerissenen Platte am Mast wieder angenietet. Spaetestens dann war auch der Verleiher von diesem Schrotthaufen wieder gut drauf. Ok, das leihen hat nichts gekostet, da der Kat zu einem Resort gehoert in dem wir uns seit ein paar Tagen rumtreiben, weil es hier in Vila nischt besseres gibt. Es ist sogar soweit gekommen, dass wir da Tennis spielen und die Kinder zu professionellen Balljungen trainieren. An dem Tag hab ich die Kinder da noch zu Fanta, Eis und Pommes satt eingeladen, um meinen Ausfall wieder glatt zu buegeln, hat auch ganz gut geklappt:-) Wir sind ja eigentlich nach Port Vila gekommen um aus zu checken, aber jetzt ist das Wetter seit Tagen so schlecht das wir nicht weg kommen. Es sieht sogar so aus, als muessten wir noch einige Tage hier bleiben, autsch. Gerade weht der Wind mit 25 Knoten und es regnet aus Eimern. Alle haengen an Moorings, nur wir trauen unserem Anker, obwohl der Grund hier nicht so besonders halten soll. Am pfiffigsten fanden wir in diesem Zusammenhang die Ankertechnik unseres Nachbarn, der seine Kette gerne um dicke Steine wickelt um Ruhe zu haben. Is klar, fuer Leute denen die galvanisierung ihrer Kette schnuppe is macht das vielleicht Sinn, wir versuchen das zu vermeiden. By the way, unser 36 Kg Spade Anker ist das Beste was es gibt und ich muss jedem zu dem Teil raten. Sonst noch was? Ja, Nikola hat sich rechtzeitig zum nahen Ende unserer Schiffsreise ne neue Kamera gekauft. Megapixel satt und ich vermute es gibt in der naechsten Zeit einen Quantensprung in sachen Bildmaterial. Ich bin gespannt……..
Kleine Planaenderung: Morgen gehts weiter nach Neu Kaledonien…





















