PENG.

yo, kann mir hier mal einer sagen wieviel Alkohol die Typen trinken, die für das GFS Model verantwortlich sind? Gut, es ist wohl schwierig bei dem Kollos einen verantwortlichen zu finden:-) schon klar. aber die Vorhersagen werden immer diffuser. Als wir nach 3 regnerischen Tagen von Ovea nach Noumea aufgebrochen sind, kam der Wind um 80° Südlicher als angesagt und hat auch noch doppelt so stark geblasen. Das hieß dann mal wieder gegen 25 Knoten kreuzen und natürlich war es genau das was wir alle gebraucht haben. Klar, geregnet hat es dann auch noch aus Eimern und es blieb nichts anderes übrig als verdammt hoch am Wind Kurs zu ändern und Lifou anzusteuern. Wir waren schwer genervt und haben uns in den Bauch unserer Dame verzogern und der Dinge gehadert die da kamen. Bei einem meiner sperrlich gesähten Rundumblicke musste ich dann doch lachen. Ein Küstenwachschiff beträchtlilichen ausmaßes hatte zu diesem Zeitpunkt wohl schon länger vergeblich versucht uns auf Funk anzusprechen und der Käptn des Schiffes gestikulierte wild in 50 Meter Entfernung. Versehentlich hatten wir noch die Gelbe Flagge gezeigt und das VHF nur mit minimaler Lautstärke an. Schon mal 2 ganz ordentliche vergehen. Als ich dann noch meinen Namen im Seefahrer ABC buchstabieren sollte und mir der ganze kram nicht eingefallen ist wurde es so peinlich, dass die Jungs an Bord des Küstenwachschiffes endgültig eingesehen haben, das sie der Besatzung der Supermolli nur mit sehr strengen Mittel bei kommen können. Sie haben sich dann bedankt und sind abgedreht. Irgendwie bestätigt das auch meine Theorie im umgang mit Ordnungskräften. Entweder sehr Sicher und bestimmend, oder so dumm wie irgend möglich um die Sache zu verkürzen. Hm, ich bleib dann aber lieber bei der sicheren Variante zumindest dann wenn die Situation noch irgendwie zu retten ist. Gut, wir haben dann nachts in Lifou den Anker geschmissen. Mögen wir eigentlich nicht so, sah am nächsten Tag aber alles ganz ok aus. Trotzdem wollten wir umankern, da um uns rum alles voll mit Korallenköpfen war. Motor an, Anker hoch motor aus. Motor aber nicht aus weil gewollt, sondern einfach ausgegangen das Teil. Panisch den Anker wieder runter und dann erst mal geschraubt. Alle Filter gewechselt und entlüftet wie verrückt, aber irgendwie hatte ich immer das gefühl als sei Luft in der Kraftstoffpumpe. Motor starten hat auch nicht geklappt, obwohl Sprit an den Düsen abnkam. Gut, Kraftstoffpumpe ausgebaut und zerlegt und siehe da, zwei Schalen hatten sich voneinander gelöst und die Pumpe an sich hat luft gesogen. Alles wieder montiert und Brrruruuuuummmmmm. Herrlich. und umgeankert. Am nächsten Tag haben wir den netten Officer von unserem Einklariern wieder getroffen. Er hat uns sofort eingeladen in seinem Hut, einem traditionellen Kanak Haus, zu übernachten. Yeah, erstklassige Idee. Jaron Lina und ich haben sofort die Sachen gepackt. Nikola wollte lieber in gewohnter Umgebung nächtrigen, da Ihr noch der vorige Abend mit Catherine und Paul von der SY Kahia in den Knochen hing. Nicht die allerschlechteste Entscheidung den der Abend im Hut wurde schon grenzwertig. Klar wollten wir Feuer in der Hütte machen, aber so ein Hut hat im Giebel keine Öffnung wo der Rauch abziehen kann. Der zieht nur durch die 3 ca. 120cm. hohen Türen ab, weshalb wir uns nur liegend in der Hütte aufhalten konnten. Feuer macht man da drin auch nicht zum heizen, sondern nur um das Dach bei längerem Regen zu trocknen. Is klar, aber erzähl das mal Jaron. Der will immer und überall Feuer machen und ich versteh ihn, er is mein Sohn:-) Die Sache mit dem Feuer war also sehr gewagt und wir haben es auch ausgehen lassen, bevor wir mit Jean, dem Besitzer der Hütte Fisch und Yam gegrillt haben. Als wir dann ins Bett gegangen sind, konnten wir auch wieder recht ordentlich Luft schnappen. Nach dem dann alle eingeschlafen waren, kamen die Mücken an den Start. Ich weiß nicht ob eine ordentliche DEET Dosis diese Kamikaze geschosse abgehalten hätte, aber zumindest wäre ich mit den Beiden nachts nach hause gefahren, hätte ich Jarons Gesicht gesehen. Der Kleene hat locker 50 Stiche im Gesicht und noch mal so viele auf den Händen. Aber beklagt hat er sich nicht der Süße, nicht in der Nacht und auch nicht heute am Strand. Tapfer. Heute haben wir unseren letzten Strand angelaufen bevor es übermorgen früh richtung Noumea geht. Peng heißt er und es könnte tatsächlich so sein, dass es das letzte mal ist, das wir mit der Molli vor einem Beach ankern. Darauf trink ich jetzt sofort nen Whiskey.

IMG_1487

Guten Morgen! Erster Blick in der Baie du Santal, Lifou. Yo hier gefällts!

IMG_1758

Klein Molli vor Anker in der großen Bucht an der Westküste Lifous.

screenshot lifou sat

Screenshot Lifou, Loyalty Islands, New Caledonia

IMG_1471

Abgetaucht im Herzen der Supermolli

IMG_1485

Und danach stürzt er mit Rücken in die Koje.. Wir werden alle älter..

IMG_1496

Während der Kapitän seine Wunden leckt, nehmen die Kleinen ihr Morgenbad in diesem super blauen, klaren Wasser.

IMG_1503

Jump!

IMG_1504

.. und Jaron von der obersten Stufe.. Jump!

IMG_1552

Den Kaptän hats derweil wieder an Deck getrieben. Das Land will erkundet werden!

IMG_1620

Blick nach links

IMG_1614

Blick nach rechts

IMG_1579

..und Blick nach hinten..

IMG_1581

lets walk a bit

IMG_1732

Neugierig sind wir gar nicht!

IMG_1589

Ohh wie pituresque!

IMG_1593

..und dieses Schiff erst!

IMG_1609

Klettern..

IMG_1613

..und fliegen!

IMG_1623

Beeilung! Was gibts hinter dem näxten Stein zu sehen?

IMG_1657
IMG_1675

Traditionelle Hütte. Jedes Ehepaar baut zur Eheschließung so eine Hütte in den Garten (denn mittlerweile leben die meisten in Steinhäusern).

IMG_1719

Meine schöne Tochter

IMG_1726

Sie kann auch lächeln.

IMG_1728

Aber am liebsten macht sie SO!

IMG_1735
IMG_1754
IMG_1652
IMG_1654
IMG_1737
IMG_1740
IMG_1745

Fototapete mit Palmen? Mir würds gefallen!

IMG_1752

...oder doch lieber mit Wäscheleine? Würd ich auch nehmen..

IMG_1796
IMG_1746
IMG_1911

Die hübsche Hütte, in der die drei genächtigt haben..

IMG_1936

Einer der drei kleinen Eingänge

IMG_1888

von innen..

IMG_1920

Lina will gar nicht mehr weg..

IMG_1898

Beeindruckende Baukunst

IMG_1950

und dann wird auch schon das Feuer gestartet..

IMG_1982

Schnuckipuckis malträtiertes Gesicht.

IMG_1809
IMG_1971

Tschüss du hübsches Schweinchen. Morgen fahren wir nach Peng..

IMG_1817

Alle Mann an Bord!

IMG_2500

Wir navigieren um die großen Korallenköpfe herum..

IMG_2498

Es ist mal wieder nicht ganz einfach, aber zwischen den Wolken kommt immer mal wieder die Sonne raus. Nur dann können wir uns Stück für Stück der Küste nähern und finden schließlich auch ein Plätzchen, das frei von Untiefen ist.

IMG_2023

Peng Beach

IMG_2001

Ausser Ruinen nix

IMG_2127
IMG_2075
IMG_2261
IMG_2153
IMG_2178
IMG_2183
IMG_2060

Der Kapitän holt mehr Verpflegung von Bord. Wir wollen hier gar nicht mehr weg!

IMG_2122

Muscheln müssen trotzdem immer wieder fotografiert werden..

IMG_2038

Zwei kleine glückliche Kinder.

IMG_2005
IMG_2311

Und jetzt noch einbuddeln lassen..

IMG_2349

Und wenn der eine, dann will natürlich auch der Andere..

IMG_2343
IMG_2048

mann diese Küste!

IMG_2399

und eine Ecke schöner als die andere

IMG_2446
IMG_2123

Morgen verlassen wir die Loyalty Islands.

IMG_2492

Tschüss Peng

IMG_2517

Wir hangeln uns am nächsten Morgen im Lee der Westküste so weit wie möglich nach "unten".

IMG_2524

Oh wOOw die Westküste. Fototapete?

This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

4 Responses to PENG.