Struupi, Struuupi….

 

…aufm Dorf gibt’s den Hahn, hier machts uns der Franzose von gegenüber. Jeden morgen pünktlich um 8 ruft der Kerl seinen abgehauenen Hund und der Tag beginnt. Passt aber alles ganz gut zusammen, denn hier sind wir auf eine Spezi Mensch getroffen, vor denen uns unsere Eltern zwar nicht ernsthaft gewarnt haben, wohl aber erwähnten Sie, wie auch ne menge anderer Läute, das wir ihnen auf unserer Reise wohl begegnen würden. So richtig haben wirs nicht geglaubt und Zack, stecken wir mitten drin.

Die Typen kriegen den Absprung nicht und hängen mit ihren durchaus Seetauglichen Booten nun hier in der Marina und pflegen sich selbst, ihr ramponiertes Image aber niemals ihr Boot. „Zu deutsch“ meinte doch glatt der Kollege von nebenan als ich wagte vor seinen Auge eine Roststelle an unserer Molli zu Bearbeiten. Richtig dachte ich. Seine Kiste ist n Seelenverkäufer aller erster Güte und hätte mal n Tick Aufmerksamkeit verdient. Aber jeder wie er will, hauptsache glücklich.

Wir ziehen durch und basteln munter weiter. Ein Bekannter hat uns ne anständige Formel mit auf den Weg gegeben, wie man dem stetigen Abbau seines Schiffes entgegen wirken kann. Pro Tag eine Stunde fürs Boot. Da machen wir mit.

Vor unserer Weiterfahrt nach Gomera warten wir dann auch noch auf ein Paar Ersatzteile und der Kapitän hat den GONG gehört und befindet sich ab sofort in einem überaus harten Trainingslager. Mitunter erträgt er es nicht, dieses schlimme Wort MANANA. Ich weiß, wir sind hier noch in Europa und alles wird noch viel schlimmer. Meine nerven liegen aber jetzt schon blank. Mann ey, was sind die hier träge. Wir wollen was Kaufen und er will uns was verkaufen aber es klappt irgendwie nicht. Manana heißt morgen, soweit so gut. Aber es scheint als wäre selbst morgen keine verlässliche Größe. Sie haben mich schon so weit, dass ich nicht mal mehr nach einer Urzeit frage, sondern in kauf nehme den ganzen verdammten Tag auf unserem Boot auf den Typen zu warten, während alle um mich rum Eis am Strand lutschen. Und das alles in dem absoluten Wissen das er nicht kommen wird. Nicht komisch so was.

Vielleicht sollten wir noch nen Jahr hier bleiben und wir sind weich gekocht. dann kann der Rest der Welt ruhig kommen. Och nö, wir regen uns lieber noch n bißchen auf und freuen uns über witzige Kommentare, wie die eines Franzosen mit dem wir nie gesprochen haben. Das Ding kam in broken english und zwar ungefähr so :

Ey, seit ihr nicht die Deutschen die ohne an zu halten 3 mal um die Welt wollen?

Was haben wir gelacht.

Und ich Wette er hat in der Zeit Lanzarote 2 mal im Fernglas gesehen 🙂

Welt wir kommen lieber jetzt.

Gran canaria im Anflug

Ganz schön hübsch

Guten Morgen Welt. Erstes Mal halb wach in Gran Canaria

Prost Toni:)

Die dicken Wachsmaler außer Rand und Band…….

!!!

Meine geliebte Frau hat zurecht angemahnt, dass ich einfach zu wenig Fotos von ihr mache.

Scheiße, sie hat recht. Ich werd jetzt richtig Gas geben und demnächst mit hübschen Pics trumpfen.

Aufgepasst.

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