Auf zu neuen Ufern! Wir haben uns wieder auf den Weg gemacht. Eigentlich wollten wir ja schon läääängst auf den Kap Verden sein, aber Hurrikan Nadine spielt nicht richtig mit. Nun haben wir uns entschieden die näxten 2-3 Wochen bei den Kanarischen Vögeln zu bleiben, um hier mit unserem Familien- (und vielleicht auch Freundes-) besuch die Sandkörner zu zählen. Wir sind also in La Gomera in Puerto San Sebastian gelandet! Mir gefällt’s! Aber erst mal gedanklich zurück nach Gran Canaria:
Wir warteten in der Marina eigentlich nur noch auf ein Paket aus Deutschland (was leider bis jetzt nicht angekommen ist), da beschlossen wir wenigstens das Deck mal wieder zu streichen. Das Dritte mal in diesem Jahr! Aber es war halt immer noch zu rutschig. Wir also ordentlich am Pinseln und Sand einstreuen, aber leider nur mit mäßigem Erfolg. Jetzt rutscht man zwar nicht mehr so, aber dafür kleben einem kleine Sandkörner mit 1K-Lack unter den Füßen. Arrgh! Das heißt dann wohl, dass wir demnäxt das ganze Deck nochmal abschleifen müssen und mit gutem 2K-Lack unser Glück versuchen. Yo es soll uns ja auch nicht langweilig werden..
Als näxtes untersuchte Marcus unsere ..hm..ja wie soll ich sagen? Motor-Wellen-Aufhängung oder so. Es vibrierte etwas zu viel und tatsächlich musste mal wieder alles auseinander geschraubt werden und der Motor neu justiert werden. Mit Hilfe von John (dem SuperSchrauber von Gran Canaria) ging es dann auch. Das ganze hat Marcus fast 3 Tage volle Arbeit gekostet, aber ich bin ganz stolz, dass er mittlerweile solche Sachen alleine erkennen kann. Wow. Ganz nebenbei bemerkten wir dann noch ein klitzekleines Loch in unserem Trinkwasser Edelstahltank. Groß genug allerdings, um den Tank leer zu tröpfeln. Danke! Natürlich konnte man den Tank nicht im eingebauten Zustand schweißen, nein, das wäre viiiiiel zu einfach gewesen. Der Tank musste natürlich ausgebaut werden, damit er rundum neu geschweißt werden kann. ABER: der Tank passte leider nicht durch unsere Luke raus! Hm! Irgendwie hätten wir uns das auch denken können. Er ist genau 0,8 cm zu breit. Da haben die Holländer (die unsere Supermolli gebaut haben) sich bestimmt was bei gedacht, aber wir kommen einfach nicht drauf was es sein könnte. Nun musste also der Tank unter Deck geschweißt werden. Leider nicht einmal rundherum sondern nur an dem Stück der aufgeplatzten Schweißnaht. Wenn wir nicht mitten auf dem Atlantik ein neues klitzekleines Loch entdecken wollen, müssen wir da nochmal dran. Aber erst mal ist er wieder dicht. Seit dem spinnt allerdings die Wasserpumpe. Marcus hat heut einen Pumpen aus und ein und aus und ein -bau tag eingelegt. Ich glaube ehrlich gesagt die Neue ist auch hinüber, aber ich wollte ihn vor dem Schlafen gehen nicht mehr fragen. Mir ist seine pumpende Halsschlagader aufgefallen. Die funktionierte einwandfrei 🙂
Die Überfahrt nach La Gomera hat mir mal wieder etwas Seekrankheit beschert. Wir starteten die 110 Seemeilen abends mit 18 Knoten und Welle von vorn. Bäh das mag ich einfach nicht. Marcus hat die Nachtwache übernommen und am näxten Morgen, schön ausgeschlafen, war bei mir wieder alles gut. Wir haben Tenerife rechts liegen gelassen und durften ein paar Wale oder Delfine sehen (wir wissens immer noch nicht). Jedenfalls waren es sehr große Tiere und sie bewegten sich gaaanz langsam, zu mindestens im Verhältnis zu den Delfinen, die wir bis jetzt gesehen haben. Sie haben sich sowieso ganz anders verhalten. Sie blieben in Gruppen auf einer Stelle und man konnte ihre Finnen im Wasser stehen sehen. Oh sooooo schöne Tiere!!!
Und zu guter Letzt hat Marcus kurz von La Gomera mal wieder einen Thunfisch geangelt. Der war aber viiiiel zu groß für uns. So haben wir ihn dem Barbecue bei unseren Stegnachbarn beigesteuert und einen feucht-fröhlichen Abend spendiert bekommen. Jupp so gefällt uns das 🙂 Morgen wollen wir wahrscheinlich in Valle Gran Rey ankern, aber man weiß ja nie, was manana so passiert…
..so long..
Marcus versucht Traumfänger zwischen unsere Wanten zu knüpfen
Die Kidzgang macht den Steg unsicher
Lina legt Fotopatience. Sooo süüüß.
Sieht hübsch aus. Is aber leider sch***e.
Motor-Wellen-Aufhängung oder so.
..derweil versuchen sich Lina und Jaron an französischer Lektüre.
..mit Brunos Hilfe ist das Beast endlich raus.
Wassertank passt nicht durchs Loch
Wassertank wieder drin. Hübsch bei uns, nicht?
Klitzekleine Momentchen siehts auch mal so aus..












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