Ab durch die Mitte

So nun denn, morgen solls losgehen. Wir wollen durch das viele Wetter nach Cartagena segeln. Familie Carp ist aufgeregt, denn hier am Steg gibts eigentlich kein anderes Thema, als die Passage und das Wetter. Ufz.

Letzte Nacht hatten wir 42 Knoten Wind auf der Uhr. Unsere Nachbarn zur Rechten sind mitsamt Fingersteg etwas abgedriftet, aber wir nicht. (Auf ihrem Platz lagen wir vorher, aber zum Glück hatten wir uns noch eine Box weiter nach links bewegt, weil wir lieber in den Seilen hängen, als gegen den Steg gedrückt zu werden. Diese Supermarina ist nämlich leider etwas falsch gebaut worden. Die Schiffe liegen nicht im Wind sondern alle quer zum Wind. Sehr schlau durchdacht.)

Zurück zur Passage morgen: Wir wollen zeitig starten, was bei uns Langschläfern schon mal nicht soo einfach ist. Gegen Abend müssen wir einer Flussmündung aus dem Weg gehen, weils dort fiese Kreuzseen, Untiefen und schwimmende Hölzer gibt, die es zu umrunden gilt. Dann kommt eine Strecke mit Wind von genau hinten, also kreuzen wir schön im Dunkeln rum und zu guter letzt, in der Zielgeraden gibts noch ein paar Felsen und eine schlecht bis gar nicht beleuchtete Minieinfahrt. Die Windprognose sagt viel Wind draußen, weniger unter Land. Also alles was das Seglerherz begehrt in 120 Seemeilen. Freude GROSS. ..so long….

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