Colombia Sta Marta

Es ist ja immer ein bissi blöd, dass wir hier nicht direkt sagen, ob wir angekommen sind, aber das liegt daran, dass wir unterwegs über unsere SSB Anlage emails an diesen Blog schicken. Die SSB Anlage funktioniert aber leider nur nachts. Jaaaa das ist blöd, aber is nun mal so.. Da wir aber immer tagsüber ankommen, haben wir dann nicht die Möglichkeit zu schreiben. Und bis wir Internet im neuen Land haben, das kann dauern. Wir düsen in den näxten Telefonladen, besorgen uns ne Sim Karte, um die dann in unseren PC oder Apple zu schieben. Häufig ist die Verständigung aber sehr schlecht und wir bekommen nur ne Sim, die telefonieren kann oder irgendein anderer nerv, weil irgendwelche Codes, APNs oder weiß der Teufel was fehlt. Das nimmt immer Stunden in Anspruch. bäh.

Heut ists aber geschafft. Ne neue Sim sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Die Umrundung war mal wieder ne Kaffeefahrt. Wir sind praktisch durchmotort. Am Anfang sind wir ja noch mit gereffter Fock gesegelt und liefen trotzdem noch über 6 Knoten. Es ist ja immer so, dass wir versuchen tagsüber anzulanden. Das heißt wir müssen genau überlegen wie schnell bzw. langsam wir laufen können. Noch dazu kam, dass das “böse Wetter” am Ende der Passage liegen sollte. Also erstmal nicht zu schnell sein, damit wir dann bei VIEL Wind mit genug Speed durch die Wellen rauschen können und nicht zu früh ankommen.

Abends war dann die totale Flaute und die zog sich auch bis kurz vor Ende hin. Die letzten Meter gabs noch 30 Knoten Halbwind auf die Mütze. Molli hats locker genommen. Wir auch. Aber wir bekamen eine Vorstellung von dem, wie schlimm diese Passage sein kann. Also alles in allem sind wir ganz glücklich, dass es so ruhig geplätschert hat.

Santa Marta fluppt, aber die Marina ist die teuerste in der wir bisher lagen. Satte 40 Dollar kostet der Spaß. Plus ne Menge Agenten, die das Einklarieren für  uns machen MÜSSEN. Am Wochenende ist Karneval und da arbeitet niemand, somit müssen wir bis mindestens Mittwoch hier bleiben. Hübsch.

Den Kindern ists egal. Wir liegen direkt neben der Felice in einer eigentlich komplett leeren Marina (warum nur?). Dafür ist das Wasser sauber und Jaron und Birk springen abwechselnd oder gemeinsam vom Steg ins Wasser. Köpper wird weiter verfeinert und was wollen wir eigentlich mehr? Nüscht.

Heut haben wir uns natürlich mal in der südamerikanischen Stadt umgesehen. Bis ein gellender Schrei von hinten rechts ertönte. Ich schau mich um und denk wer flippt denn da so??? DER LENNY ISTS! Yeah unser Atlantik Kartoffelpuffer ist auch hier! Freude GROSS!! Cool.

Morgen wollen wir mal wieder karnevallen gehen und ansonsten ist Schwimmen angesagt und natürlich mal wieder ein bisschen Molli basteln. Die ausgetauschte VHF bzw. AIS Antenne zuckt gut. Wir sehen Schiffe bis 100 nm. Das reicht uns. Leider sehen wir die Felice so gut wie nie und sie uns auch nicht. Das ist irgendwie komisch. Und ein anderes Segelboot, dass den gleichen Törn gemacht hat, wie wir, wurde von unserem AIS glasklar entdeckt. Aber sie haben uns auch nicht gesehen. Gar nicht. ?? Häh?? Na da denken wir morgen drüber nach.. Das wichtigste ist aber für uns, dass wir andere Schiffe sehen können (bis auf die Felice halt).

Ich surf jetzt noch ein bisschen und MC durchforstet die geschenkte Musik HD von Deo & Z-MAN. Nochmal ein grooOOOsses DANKE!!!

..so la la la la long..

die Bilder nachträglich:

hups der lenny am start!

eine leere Marina

the kids are united

puppenspiele

köpper mit hilfe

dancing on the streets

party

Der kapitän streicht die kante, nachdem er sie ordentlich entrostet und mit “rost-egal” bearbeitet hat. Nu is sie wieder hübsch!

bye bye sta marta

This entry was posted in Allgemein. Bookmark the permalink.

2 Responses to Colombia Sta Marta