kühlschrank vs. rodeoritt

o.k., wayasewa liegt hinter uns und es war ein träumchen. nach nur kurzer zeit waren wir gern gesehene gäste im dorf und die kinder hatten spaß ohnen ende. ob sie hundehütten aus schrott gebaut haben oder in der schule mit den kids songs auf fijianisch gesungen haben, sie waren mal wieder echt gut drauf die beiden. äh, wie fast immer möchte ich meinen. klar hätten wir noch länger dort bleiben können, aber irgendwie lockt doch immer das ungesehene und es ist auch recht wahrscheinlich das wir dort auf dem rückweg wieder vorbei kommen, schön wär es jedenfalls. der hauptgrund, weshalb wir weiter wollten war auch die tatsache, dass unser kühlschrank nichts wirklich mehr hergab und unsere französischen freunde von der sy plume uns eine mail aus einem resort in der nähe geschrieben haben und meinten man könne über den dortigen chefkoch lebensmittel von der hauptinsel bestellen. rosige aussichten, die uns direkt in die fänge der eher unschönen tourismusindustrie getrieben haben, wie wir später feststellen musste. chefkoch war untergetaucht und der manager des octopus resorts begrüßte uns mit den worten “wenn ihr schon hier seid, könnt ihr auch bleiben”. gemüse bestellen is nicht meinte er, aber wir könnten mit ihrem boot mitfahren und eventuell auch den einkauf wieder mit zurück nehmen, falls noch platz wäre. allerdings würde sich das erst kurz vor der rückfahrt von der hauptinsel klären, also wenn ich den ganzen kram schon gekauft hätte. da hab ich wohl recht sparsam ausgesehen und gefragt ob er das ernst meinen würde, was er dann lächelnd mit einem kurzen jääääs untermauerte. spinner hab ich gedacht, bin über den berg ins nächste dorf gelatscht und dort ein speedboot lift für den nächsten tag arrangiert. für einen viertel des preises, den das beknackte resort aufgerufen hat, nochmal spinner. yo, am nächsten morgen gings dann los und ich würde die fahrt nach laotoka mit einem kirmis plastikbullen rodeoritt auf halbprofi stufe vergleichen wollen. einziger unterschied wäre, das die lancha von dawan und seiner frau anna ungefedert daher kommt und nicht auf zuruf reagiert, wenn man die schnauze gestrichen voll hat. in luv von der insel frischte es auf ambitionierte 20 knoten auf und die see möchte ich mal als ruppig beschreiben. natürlich mussten wir auf dem hinweg gegenan, kreuzen mit einer 40 ps jolle…. viel mehr geht nicht. das teil hat den weitaus größeren teil der ca 50! Km im fliegen zurückgelegt. in die wellentäler ist die lanscha nicht selten so hart rein gefallen, dass ich mein eigenes abheben nur duch brutalstes festkrallen an der schiffskante verhindern konnte, aber eben nur manchmal. als wir nach ca. 2,5 stunden in laotoka ankamen war ich am ende. schnell zum markt und zum supermarkt wo ich mal eben für 2kg butter, 2kg käse, 3kg milchpulver und n bißchen kleinkram 150 euro gelassen habe. aber das wirklich dicke ende kam, als der jollen käptn mich in die fiji geflogenheiten einweihte und mir klar machte, dass die männliche besatzung auf der rückfahrt für gewöhnlich alkohol zu sich nimmt. na gut dachte ich, die wellen von hinten auf der rückfahrt würden sich schon mit mäßigem alkoholkonsum in einklang bringen lassen, dachte ich. als dawan dann aber bein liquer shop recht üppig einen burbon rum mix in flaschen kaufte, konnte ich ja nur mit fiji gold bier kontern um sie auf der rückfahrt VOR dem burbon ins spiel zu bringen. der plan ging auf, aber leider ohne den jollen käptn. das bier war schnell alle und es wurden immer 2 flaschen auf gemacht ohne rücksicht auf jegliche verzögerungstaktik. der rest ist schnell erzählt, dem jollen käptn seine auge wurden immer kleiner, was er mit der brutalen gischt in zusammenhang brachte. gut, kann man zumindest zum teil gelten lassen. meine augen wurden immer kleiner, weil ich nach all dem hart angezählt war. erst nach 2 stunden schlaf auf der supermolli war ich wieder eingermassen hergestellt, aber dann gingen die schmerzen los….. ich könnte jetzt jammern, vermeide es aber, da die kapitänin sonst noch häufiger so gehässige worte wie waschlappen oder simmulant in den mund nehmen wird. keiner leidet mehr als ich, sagt sie immer. könnte sein, aber ich gerate auch immer in diese sachen rein…… heute war ich dann wieder fit und wir haben das resort richtung darawaqa verlassen. da liegt jetzt der anker und morgen früh um 8 werden wir versuchen mit mantarays zu tauchen. die kommen hier bei hochwasser in beachtlicher zahl zum fressen und machen sich wohl recht wenig aus mittelgroßen, neugierigen säugetieren wie uns. hoffentlich werden sie nicht wieder so enthemmt von speedboten verfolt wie die buckelwale in tonga, dann vergeht uns allen der spaß ganz schnell wieder. wir streben mal eine dezente annäherung an und gucken ob uns die tiere irgendwas erzählen wollen. alle sind schon sehr gespannt……

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Auf dem Weg nach Wayaseva (kleines Waya) begleiten uns mal wieder Delfine! Wir entdecken in Fijis Gewässern auch immer mal wieder Schildkröten, jedoch bin ich mit der Kamera nie schnell genug ;-)

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Jaron hält nach Riffen ausschau!

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Molli vor Waya bzw. Wayaseva

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Wayasevas Strand mit ner Menge schöner Muscheln :-)

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am Dorfstrand ist immer was los

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..mit Sonnenschirm..

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und natürlich sind auch viele liebe Hunde hier..

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Likus süsser Sohn, so alt wie Lina

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Die Drei spielen stundenlang im Wasser

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ein paar Dorfbilder

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der Kindergarten

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Die Schule mit Schulhof..

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Wir dürfen eine Schulklasse besuchen. Jaron und Lina geben ihr Bestes :-)

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Die "Luxushütte" vor allem für ausländische Lehrer, die hier für ein- oder zwei Wochen ihr Praktikum machen... Aber auch die Dorfbewohner treffen sich manchmal um Videos zu schauen (die Satschüssel unter der Decke ist natürlich nur Deko)

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hihi Linas treuer Begleiter

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Die zwei aus dem Feenland (so nannten sie sich) wollen mal einen Blick auf Supermolli werfen und mit dem Dingi spielen...

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die Gang

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Jaron hilft beim Bananenblattmatten flechten

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Bei den kurzen Regenschauern hängen wir in der Vorpiek und lesen Bücher und Comics. Das Wetter in den Yasawas ist aber eigentlich immer gut und besser als auf den großen Hauptinseln..

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Gitarre mal anders

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Am letzten Tag verschenken Jaron und Lina Spielzeug. Die Freude war natürlich riesig! So viele strahlende Kinderaugen.. Jaron und Lina haben schwer mit gestrahlt!

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Ein letzter Blick in die schöne Bucht..

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Molli ist das Zuhause hunderter kleiner Fische geworden. Trotzdem gehen wir Anker auf... mal sehen was hinter der näxten Ecke auf uns wartet..

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Wow Waya ist wunderschön

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Während ich Molli durch die Riffe steuer, genießt der Kapitän die Motorfahrt einmal rund um Waya... Wenns kniffelig wird, geht er aber auch brav nach vorne und schaut nach den Riffen..

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nach nur 2 Stunden Fahrt liegt der Anker vor dem Octopus Resort.

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Sieht schön aus hier, aber wie Marcus schon geschrieben hat, so richtig wohl fühlen wir uns hier nicht..

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egal..

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..und hier mal ein Wasserschlangenexemplar. Die Viecher sind verflucht giftig, aber angeblich können sie ihr Maul nicht so weit öffnen, um mir in den kleinen Finger zu beißen. Ich werds aber nicht ausprobieren..

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Fototapete?

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Am näxten Tag machen wir drei einen Bastel-Schul-Spiel-Spezial-Tag während der Kapitän seinen Rodeoritt hinlegt..

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Der Kapitän ist fertig ;-) Ich gebe zu ich haben ihn aufgezogen, aber Waschlappen hab ich nie nicht gesagt. Höchstens Schnapsdrossel ;-) man beachte die roten Bäckchen!

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es geht auch ohne……

….es geht auch ohne hubschrauber auf dem vordeck dachte ich mir morgens um 7. kissen über beide ohren und schön weiter schlafen war die deviese, als der chef von der MS legacy die schöne insel aus dem heli in augenschein nahm. keine schlechte idee, aber wir waren ziemlich genervt. bevor es zu diesem unschönen zwischenfall im paradies kam, hatten wir allerdings schon 2 extrem tolle tage alleine auf navadra verbracht und bei der frage wem denn nun die schönsten plätze dieser erde gehören, kommen wir eigentlich meistens zu der erkenntniss, das keiner das recht hat sich über andere gäste aufzuregen, solange sie nicht ihren anker direkt ins korallenriff schmeißen oder müll abladen. herzlich willkommen superyacht legacy! wir sind dann mal weg. wie gesagt, bis dahin war es auf dieser unbewohnten insel überaus schön. tolles schnorchel riff in dem der käptn mit den kindern über stunden unterwegs war. jetzt ist auch lina locker in der lage ohne schwimmweste in tiefem wasser zu schnorcheln ohne permanent an mir zu kleben, sehr gut. heute ist sie im übrigen von stufe 4 der badeleiter ins wasser gehüpft, fehlen noch 2 und es ist die schiffskante. eine schöne wanderung über die insel haben wir auch gemacht und dabei doch glatt neben den wilden ziegen auch hühner angetroffen. Fiji ziegen brauchen im übrigen kein wasser in flüssiger form zum überleben wie uns ein fijianer erklärte. er meinte sie trinken luft 🙂 ob das angehen kann, könnte uns hier mal jemand erklären der mehr ahnung davon hat als wir. als wir am letzten abend dann bei folienkartoffeln mit dosenmais und ketchup am lagerfeuer gesessen haben, hat der selbsternannte animal rescuer jaron zum entsetzen seiner blassen mutter auch noch eine schlummernde schlange im baum über uns entdeckt. wer nikola kennt, kann sich recht gut vorstellen was die stunde da geschlagen hatte. egal, navadra war für uns eins der highlights unserer reise. glasklares wasser, traumhafter strand und muscheln satt. viel mehr brauchen wir eigentlich nicht und ich bin gespannt, wie lange nikola sortiert um von 2000 fotos die besten 15 für diesen beitrag auszuwählen. da der wind morgen auffrischen soll, sind wir weiter richtung norden nach wayasewa gesegelt. die bucht ist bei starkwind besser geschützt und überhaupt wollen wir ja weiter richtung norden. als wir mit dem dingi angelandet sind, hatten wir gleich eine meute von 10 kindern um uns, die uns freudig zum dorf chief begleitet haben, um dort sevusevu zu machen. nach dem sevusevu in seiner bescheidenen hütte hat der chief uns dann die erlaubniss erteilt die insel zu erkunden. es war schon recht spät und wir haben es nur durchs erste dorf geschafft, aber es hat gereicht um zu erkennen das es uns hier gefällt. die vielen kinder haben uns ihre schule gezeigt und wir sind eingeladen dort mal im unterricht vorbei zu kommen, was wir bestimmt auch tun werden. wie eigentlich überall in fiji, sind die menschen absolut freundlich und wir haben immer das gefühl willkommen zu sein. mal sehen wie lange wir hier bleiben.

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on the way to Navadra.. (voraus)

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Ohhh nee der Aussenborder will nicht. Grr die Stimmung kippt.. Also erstmal die Paddel auspacken..

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Das heißt: ich paddel und die anderen drei bestaunen im klaren Wasser das schöne Riff!

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aber auch vom Dingi aus kann man so einiges bestaunen!!

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die unbewohnte Insel Navadra!!

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Am näxten Tag hat der Super-Kapitän den Fehler am Motor behoben und wir können endlich anlanden! Yeah!!!

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Entdecker Jaron

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ohhhh

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Wir machen unser erstes sevusevu auf Navadra.. Er meinte, wir durfen jetzt auch hier auf der Insel schlafen. MC fragte, obs Schlangen gibt. Er verneinte und auf dem Baum da saß dann am näxten Tag die nette Schlange..

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sevu sevu unterm Schlangenbaum

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Blick von der Spitze auf Navadra

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und einmal umgedreht..

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Navadra

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Jaron ist unter die Muschelpolierer gegangen. Zu meiner Freude!

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seufz

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Wir wagen uns in das Inselinnere und erkunden den Wald..

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krasse steine.. wären sie nicht so schwer, hätt ich Einen eingesteckt.

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die andere Seite der Insel

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..und hier dann leider auch wieder der ganze angeschwemmte Plastikmüll.. möp

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..aber zum Glück wächst hier trotzdem noch was..

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Ein kleiner Inselbewohner..

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Diese Eier hab ich unter einem gigantischen Baum entdeckt, von Hühnern oder Schlangen???

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Ein kleines Suchbild.. Ja genau hier leben die Ziegen wild und frei und haben schön was zum klettern. Ich denke ab und zu kommt einer von der Nachbarinsel und holt sich eine ab, aber ansonsten haben sie wohl ein schönes Leben!

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Wir machen ein Feuerchen vor der schlangenfreien Höhle..

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Da ist sie die kleine Boa (?). Obs wirklich eine ist, weiß ich nicht so genau, aber ich weiß, dass es hier die Boa Constrictors bis 2m länge gibt. Diese war nur ca 70 cm lang. Für mein Gefühl reichts aber..

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Seepferdchen und Stromzitronen

Malolo Leilei – Yeah da sind wir grad! Und stolze Mitglieder des Musket Cove Yachtclubs! Jaja aus uns ist was geworden!! Allerdings muss jede Yacht hier für schmales Geld Mitglied werden. Dafür darf man den Pool und das ganze Drumherum des Nobelresorts benutzen. WOW voll cool! Die Kleinen sind den ganzen Tag im Pool und wir verbringen lustige Abende mit der SY Almacanter. Leider düsen sie schon diese Woche weiter nach Vanuatu. Möp. Wir wagen uns morgen nach Navadra 20 sm nördlicher in der Mamanuca Group. Mittlerweile haben wir Tracks von anderen Segelbooten gesammelt und denen fahren wir einfach durch die Riffe durch hinterher. Wir habens ja auch durch diese Riffpassage zu dieser wunderschönen Insel geschafft, da wächst das Vertrauen wieder 😉 Jetzt haben wir wieder Zeit uns mit anderen Sachen zu beschäftigen: Auf der Supermolli ist der große Tauschhandel ausgebrochen! Es geht um die letzte Tafel Schokolade, mittlerweile um die letzten Stücke und wir sind alle heiß drauf!
Ach und noch was lustiges: Molli heißt auf Fijianisch Orange. Deshalb kichern hier immer alle so, wenn wir von unserer Superorange sprechen!
…so long…

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Die Jungs gehen Anker auf (Saweni Bay)

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..dabei nimmt Lina ein Mittagsschläfchen unterm Tisch.

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Malolo Leilei

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Blick nach hinten nach dem der Anker liegt. Wir sind umzingelt von Riffen..

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Auf zum Yachtclub. Yihaa..

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Jupp hier gefällts uns!

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Aaahhhhh

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Fiji Taube

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Hula hula

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Musket Cove Resort Beach

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fun in der Hängematte

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Der Erfinder Jaron hat sich eine Stromzitrone gebastelt (hat er bei der Sendung mit der Maus gesehen..)

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Jaron springt jetzt von der SUPERMOLLI ins Wasser!!!

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...

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... !!! ...

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so vergeht ein Tag nach dem Anderen..

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Wir sind aber auch fleissig: Lina beim Paddelunterricht..

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.. und Jaron in der Bordschule.

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Hand in Hand

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Nach den paar Tagen im Pool macht Jaron doch tatsächlich...

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...sein SEEPFERDCHEN!!

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und auch noch so einigen anderen Quatsch

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.. mit Papa.

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Das lässt Lina natürlich nicht auf sich sitzen!

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Sie legt nach und macht am näxten Tag auch das SEEPFERDCHEN!!!!

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WOW Wir sind stolz!

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Trotz der Gefahren an Land, wagen wir uns auf einen kleinen Gang über die Insel.

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Malolo Leilei

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Wir klettern in der Mittagshitze über den Hügel und werden mit herrlichen Ausblicken belohnt.

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Ohhh

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Was schleppen die Kleinen denn nun schon wieder vom Strand an?

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Es ist eine faszinierende, Wasser spuckende Krabbe!

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IPad in the eye.. kicher...

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Klein Supermolli im Hintergrund

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Irrfahrt einer Yacht….

Irrfahrt einer Yacht ……. nimmt ihr vorläufiges Ende.

Wir wollten es so und haben Savu Savu mit Ziel “Paradies” Hals über Kopf  verlassen. Es fing schon so aufregend an, dass wir uns hoch am Wind Richtung Süden gekämpft haben, um dann unseren ersten Fiji Riff Pass bei 20 Knoten zu nehmen. Der Wind frischte dann auf ambitionierte 28 Knoten auf und nach der Lektüre einschlägiger   Handbücher der Region wurde uns immer klarer, dass wir es bei der Anfahrt unserer Lieblingsinseln mit der Königsklasse in Sachen seemännischer Navigation zutun bekommen werden.  Riffe und Korallenköpfe ohne Ende, viele davon nicht in Seekarten verzeichnet und das ganze dann bei Niedrigwasser, 2 meter Wellen und mit pech 30 Knoten Wind. Schnell drängte sich die Frage auf, wer von uns jetzt unbedingt dort hin wollte und überhaupt, warum wir uns diese Frage erst stellen wenn wir praktisch schon dort sind? Die schuldigen Suche wurde hektisch und ohne Ergebnis abgebrochen und sofort ließen wir energische Taten folgen. Ruder hart Backbord war die sofortige Antwort auf alles. Zwar schade, dass wir die Yasawa Group so schnell nicht sehen sondern uns ihr vermutlich später sehr vorsichtig, von der anderen Richtung aus, annähern werden. Alles aber allemal besser als brutale Adrenalinschübe bei Blindflügen durch unklares Flachwasser in miesen Bedingungen. Wir dann also ab durch die Mitte die Westküste von Viti Levu entlang und hier will ich unbedingt erwähnen, dass ich heute sehr stolz auf meine Kapitänin war. Während ich geschlafen, gekocht, mit den Kindern gespielt oder einfach durchgehangen habe, hat Nikola eine beachtliche, 30 Meilen lange, Riffpassage unter Vollzeug hingelegt. Gut, der Wind hat moderat mit 10 Knoten geblasen, was die Molli aber unter allen Segeln und flacher See auf gut 5,5 Knoten gebracht hat. Trotzdem war ordentlich zu trimmen und zu steuern und wir hatten in der Nacht beide nicht wirklich viel geschlafen. Also, sehr Amtlich gemacht das Ganze und ich hatte kurz den Impuls umzudrehen und Ihr einfach feierlich die Sache mit der Königsklasse in die Hände zu geben. So Freunde und nach schlimmen 7 Monaten geht es in den nächsten Wochen wieder an den Strand. Alle sind total heiß drauf und bei Nikola ist es so schlimm, dass sie heute schon die Strandsachen packt. Oh ha. Aber ich kanns verstehen wir haben den ganzen Kram schon auf google earth gesehen und bitte verzeiht mir diesen abschließenden Spaß ! es sieht nicht aus wie Timmendorf. Macht euch nen scharfen Sommer………

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Gerade aufgewacht..

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Viti Levis Westcoast

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eine von vielen engen Riffpassagen..

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Nur weil das vorgelagerte Palmenriff hübsch ist, ist es nicht weniger gefährlich!

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Die Abendsonne genießen!

 

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Bula

Bula heißt Hallo!
Ein kurzes Bula aus dem wunderschönen Savu Savu! Die letzten Tage waren ein Traum, aber wir wollen trotzdem weiter. Also gibts mal wieder eine kleine Planänderung: morgen segeln wir erstmal zur Yasawa Group im Westen und versuchen später nach Lau zu kommen. Der Wind will grad nicht so richtig aus der richtigen Richtung blasen und wir wollen so schnell wie möglich beachen 😉 Das Cruisingpermit ist in der Tasche, das letzte “gute” Internet wurde grad zum uploaden der Bilder genutzt (seit unserem Aufbruch aus Neuseeland), Molli ist wieder prall gefüllt mit frischem Gemüse und heut gehts früh ins Bett. Es sind ca 160 Meilen, ein paar Riffe müssen passiert werden und dann kommen wir übermorgen hoffentlich in Yasawa an!

..so long aus dem Paradies..

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Wir waren shoppen!

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aber als erstes haben wir das Kayak zu Wasser gelassen und Jaron macht den Ankerplatz unsicher..

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..wenn er sich auf einer seiner Touren auf einem Boot fest gequatscht hat, macht Lina sich sorgen, schnappt sich das Fernglas und sucht den Ankerplatz nach ihm ab...

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..aber auch sie nutzt mit Freude das Kayak!

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in the streets of Savu Savu

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die schönen Busse haben übrigens keine Fenster. Warum auch?

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Die Kids spielen Ball, ...

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..während Marcus mit den locals Kava trinkt.

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Jaron mit den locals unterwegs

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Die zwei "angeln" am Dock. Jeder ist sooo super feundlich gerade zu den beiden Kleinen! Voll schön!

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und es gibt sogar am Dock viele kleine bunte Fische zu bestaunen!

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Gute Nacht aus Suva Suva

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