räusper räusper

Bevor hier die ganze Geschichte mit dem Hai wieder in Vergessenheit gerät, möcht ich mich dazu auch nochmal äußern: Nachdem nun also der schwarze, furchteinflößende, 2 Meter Hai mit uns den ganzen beach entlang geschwommen ist (ich hab mich ein wenig wie bei einem Spaziergang mit Zorro = Hund gefühlt) und wir genug über den missglückten Videoversuch vom Carpitän gekichert haben, sind wir am näxten Tag natürlich wieder zu unserem Traumbeach geknattert. Wieder haben wir wunderschöne Muscheln gesammelt (keine Angst ich geh jetzt nicht ins Detail) und danach haben unsere Kleinen mir ihre neuesten Schwimm- und Tauchversuche präsentiert. Wegen meines Tattoos darf ich grad gar nicht ins Wasser und ich bin natürlich wachsam am Strand patrouilliert. Es ist mir auch ganz egal, dass sich immer alle über mich lustig machen 🙂 Ich gestehe es jetzt öffentlich: Ich habe Angst vor dem Meer und noch mehr vor den darin wohnenden Tieren. Ganz besonders vor Haien. Ich kann mal so gar nicht nachvollziehen, wie es jemand berauschend finden kann mit diesen Jenen schwimmen oder sogar tauchen zu gehen. Der ein oder andere hat vielleicht schon gemerkt, dass ich mich in dieses kühle Nass nicht unbedingt sooo oft freiwillig begebe…  

Aber zurück zum beach: Marcus ist also 25 Meter im Wasser vor Jaron her gelaufen, damit der Kleine doch die 25 Meter Freischwimmen üben kann, um doch bald das sehnlichst gewünschte Seepferdchen ausgehändigt zu bekommen. Marcus und Lina also 25 Meter links von mir, Jaron genau vor mir (alle im Wasser) und dann hab ich routiniert nach rechts geschaut. UND WAS SEH ICH DA??? Genau! ein HAI schwimmt hinter Jaron her. Ist nicht mehr weit weg und ist auch schwarz und etwa 1,5 Meter lang (ich übertreibe nicht). Mutterherz setzt aus. Die schlimmsten Albträume werden war. Ich stampfe todesmutig dem Hai entgegen (ich hab auch Angst vor Schlangen und gelernt, dass man da immer doll aufstampfen soll.. Schlange oder Hai – ist für mich in etwa das selbe). Und siehe da, es wirkt! Der Hai macht ne Biege und schwimmt ins dunkle Blau. Ich hab alle ganz ruhig aus dem Wasser gescheucht (ich bin ganz stolz, dass ich nicht wie eine Löwin gebrüllt habe) und für den Rest des Tages bin ich mit weichen Knien durch den Sand gestolpert. Für mich war der Hai komplett schwarz. Nix grau oder schwarze Spitzen oder was weiß ich, schwarz = böse. Egal ob Andere sagen, dass der bestimmt nur ganz harmlos war und nur spielen wollte.. Meine Kinder spielen nicht mir Haien… Punkt.

so long…

ich weiß das sind keine Haie, sondern Pilotfische, die sehen ganz merkwürdig aus und schwimmen fleißig um die Molli rum..

Südsee

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Ohne RRRRums zurück

so, wir haben es ohne erneute Kollision geschafft durch die Korallenköpfe zurück ins ruhige fahrwasser zu navigieren. Um auf Nummer sicher zu gehen hab ich für den totalen Überblick im Mast gesessen und Nikola hat gesteuert. Nach einer Stunde hatten wir das unangenehme Gebiet passiert und ich konnte wieder runter kommen. Bevor es los ging haben wir noch mit einem pfiffigen Manöver die Kette, die sich während den letzten Tagen bei bis zu 4o Knoten Wind unter einen Korallenkopf verheddert hatte, frei gefahren. Unsere Freunde von der Felice sind getaucht um das zu beseitigen, mir hat klar die Luft gefehlt! In Tahiti versuchen wir nun eine kleine Druckluftflasche zu kaufen, mit der man einige Atemzüge als Reserve hat um in solchen Fällen nicht total blöd da zu stehen. Macht schon sinn, da sonst nur bleibt die Kette durchrauschen zu lassen, den Anker(35Kg) über die Boje ins Dingi zu zerren und dann schön 75m Kette hinter her zu würgen. Muss ja nicht sein. Sonntag gehts dann weiter nach Tahiti, wo 2 sehr interessante ereignisse aufeinander treffen. Nikoa hat am 30ten Geburtstag und wir werden natürlich ordentlich feiern, sehr gut. Und unsere Freunde von der SY Miss Emily fliegen vorübergehend nach hause. eigentlich sehr sehr schade, aber wir wurden praktisch aufgefordert ihnen zu helfen die leider überzähligen Flaschen Grand Cru zu leeren. Bis Jo von der Sy Felice uns erzählt hat, dass es sich hierbei um Wein aus dem obersten Regal handelt hatten wir keine Ahnung um was es sich da dreht. Schöne Überraschung. Wir sind natürlich mehr als bereit in so einem dringenden Fall zu helfen. Und was is jetzt überhaupt mit der Neuseeland Passage die wir 3 Einträge vorher dezent angesprochen haben? Fehlt ihr bis auf einige wenige alle unentschuldigt? Na gut, mir liegt es natürlich fern mit Konsequenzen zu drohen, kündige aber hier schon mal an die heißesten Kandidaten morgen persönlich an zu schreiben. Ich werde gnadenlos sezieren und keine stümperhafte Ausrede akzeptieren;-) war bisher alles nicht möglich, da wir ohne Internet leider eure Adressen nicht hatten. Also Freunde………

bye bye Traumstrand!

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Spaziergang mit dem Hai

Schon verrückt hier an unserem Privatbeach. Heute bei unserem täglichen Muscheln sammeln Spaziergang, wurden wir doch glatt von einem Hai stattlicher Größe begleitet. Das Tier schwamm so ca. 3 Meter von Land entfernt neben uns her und machte keine Anstalten seine Richtung zu ändern. Nach ein paar Minuten fiel mir dann ein, dass ich ja unsere unterwasser taugliche Kamera dabei hatte! In reporter Manier an geknipst das Teil und todesmutig blitzschnell unter Wasser gebracht. Der Hauptdarsteller bleibt unbeirrt auf seinem Kurs und mein lecker Arm schien ihn absolut nicht zu reizen, geschweige denn zu irritieren. In freudiger Gewissheit gerade einen großartigen Film zu machen, den mir der National Geographics gegen ein horrendes Salär abkaufen würde, rieb ich mir schön die verbliebene Hand. Jo dachte ich mir, auch mir gelingt mal n Knaller in sachen bildlicher Urlaubskonservierung, als ich mir dann den filmerischen Traum vor Augen führte. Und Stopp, Pustekuchen 🙁 Akku alle nach Sekunde 2 der Zielfixierung und nur ein kurzer Moment, ein Schatten der Bestie von gut 2 Metern, war auf dem Display zu erkennen. Natürlich ist Nikola sofort aufgefallen, dass ich mal wieder eine dicke Chance vertan habe, einen großen Moment für die Ewigkeit fest zu halten. Scheiße, sie hat Recht. Allerdings spielt sie in dieser Disziplin auch in einer weit entfernten Liga. Ich geh morgen mal schön Trainieren, Kokosnuss Stillleben steht auf dem Programm. Klick Klick

Bilder vom Hai gibts ja nicht. Dafür aber von unserer Windanzeige. Wir hatten ne Menge Wind am Ankerplatz..

5 Tage Sturm im Paradies..

Die Brecher schwappen über die Riffe in das Atoll. Das bedeutet ne Menge Strömung raus im Tiputapass. Da ist grad kein entkommen möglich..

so siehts dann immer mal wieder aus, aber…

..nur kurz! Denn meistens scheint die Sonne und unser beach liegt wunderbar im Windschatten.

Da bietet sich ein Spziergang geradzu an!

oder doch besser Hütten bauen?

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Neuseeland

Damit hier keine unnötigen Längen entstehen, fall ich gleich mit der Tür durchs Haus. Nach langem hin und her, haben Nikola und ich einen konkreten Plan für die Hurricane Saison entwickelt und beschlossen den europäischen Winter in Neuseeland zu verbringen. Nicht die dümmste Lösung den Cyclonen im Pazifik die lange Nase zu zeigen und statt dessen schön die Schafe auf grünen Wiesen zu zählen. Zum Glück haben wir unseren guten Ofen nicht raus gerissen, der uns noch bis Spanien hübsch warme Füße gemacht hat. Irgend wie hab ichs gewusst, das wir uns über das teil noch mal freuen werden. Da werden wir schön die restlichen 200 Liter aus unserem verschmutztem Tank verbrennen, bevor ich ihn reinigen werde. Passt doch. Gut, worum es mir hier aber eigentlich geht wäre, ob es unter euch wen gibt, der Interesse hätte mit mir ab Anfang/Mitte Oktober von Fidji/Tonga über Kermadec Islands nach Neuseeland zu segeln. Die Passage könnte etwas, ich möchte sagen anspruchsvoller werden, weshalb wir eigentlich planen das Nikola und die Kinder die strecke mit dem Flugzeug machen. Alles in allem würde ich für die Passage 3 Wochen kalkulieren. Die reine Segelzeit dürften dabei ca. 10 Tage sein, wobei wir die restliche Zeit wohl auf passendes Wetter warten würden. Dabei gucken wir nicht in die Wolken und halten den angelutschten Finger in die Luft, sondern lassen uns von Professionellen Meteorologen die beste Zeit bzw. Route ansagen, wie es tausende Yachten vor uns gemacht haben. Falls sich das von euch also wer im entferntesten vorstellen könnte, würden wir uns richtig freuen wenn ihr euch bei uns meldet. Am besten geht das, wenn ihr einen lockeren Kommentar unter diesem Eintrag hinterlasst. Natürlich gäbe es da noch einige offene Frage, die wir dann zu bechatten hätten;-) Ich jedenfalls freu mich schon sehr auf die Passage und wir sind gespannt, ob es unter euch wen gibt der Lust hätte das mit mir zu segeln.

So, dann möchte ich an dieser Stelle noch mal schnell erwähnen, dass der letzte Artikel von mir und nicht von Nikola stammt. Im Grunde is das natürlich gehupft wie gesprungen!!! Geht d/d leserin aber davon aus, dass Nikola den Artikel geschrieben hat, stehen wir beide für unser Empfinden an manchen Stellen als eher Zweifelhafte Typen da. Muss ja nicht sein. Ab jetzt kennzeichnen wir uns besser und dann is Schluss mit der Verwirrung.

Macht gemütlich,

eure Green Racing Machine Crew

Pläne schmieden mit der confusion-crew Felice

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RRRRRRums im Atoll

Rrrrums hat es gemacht und ein Korallen Kopf erster Güteklasse stoppte die Molli bei gut 5 Knoten Motor Fahrt unter Autopilot. Unsere Dame hebte sich ab, wie ein Skispringer der gerade den Schanzentisch verlässt und kommt dann unter leichtem knirschen in unnormal aufrechter Position zum stehen. Sofort macht sich ungewohnte Hektik an Bord breit und allen, auch den Kindern, ist sofort klar das hier etwas gewaltig schief gelaufen ist. Der Käptn rennt wie angestochen an den Steuerstand und verlangt dem guten Perkins alles ab, in dem er den Hebel nach hinten auf den Tisch legt. Nichts passiert, auch bei voller Kraft zurück bewegt sich die Molli kein Stück aus ihrer unschönen Position. Stille. Gut, Taucherbrille auf und erst mal die Lage checken is nun angesagt. Volltreffer, die Molli liegt mit dem Kielansatz schön mittig auf einer bunten und bis zu diesem Ereignis schön geformten Koralle auf. Um dem/der entsetzten Leser/in an dieser Stelle etwas Luft zu verschaffen beschreibe ich kurz die äußeren Bedingungen. Wir befinden uns im Rangiroa Atoll bei herrlichem Wetter, spiegelglatter See und gefühlten 3 Knoten Wind. Hinter uns haben gerade unsere Freunde von der SY Felice eine bemerkenswerte Vollbremsung hin gelegt. Da ihr Lot, also Tiefenmesser ausgefallen war, baten sie uns vor zu Fahren, nicht die schlechteste aller Ideen. Nach dem sich alles also wieder etwas beruhigt hatte, haben wir eine dicke Trosse angeschlagen und sie der Felice rüber geschwommen, die sich schon in Schlepp Position gebracht hatte. Nun war die Ausgangsposition für den 2ten Versuch von der Koralle runter zu kommen klar besser, den es stand die geballte Power von 2 Perkins 4.236 Motoren zur Verfügung. Damit ist die Geschichte praktisch zu Ende erzählt, nach kurzem blubbern der gut 8 Liter Hubraum und 150 PS war unsere Molli wieder frei! Frenetischer Jubel erfüllte diesen Bereich der Welt und hätten wir Konfetti zur Hand gehabt, er wär geflogen. Natürlich hat sich der Käptn mit leichten Sorgenfalten sofort in die Fluten gestürzt um das Gesamte Ausmaß dieser Havarie in Augenschein zu nehmen. Und was sieht er da? Nichts sieht er da. Keine Beule sondern nur abgekratztes Antifouling im Bereich von einem DinA 4 Blatt. Unglaublich aber war. Hier sei zu erwähnen, dass wir wegen des präzisen Aufpralls eben nur mit der Kiel Unterkante unseres Langkielers getroffen haben und dort besteht die Molli aus unglaublichen 12mm!!! Stahl. Schwer auszumalen, was dort hätte sein müssen um tatsächlichen Schaden an zu richten. Natürlich wollen wir an dieser Stelle auch gleich mit der Schuldfrage reinen Tisch machen. Dem Käptn seine wars. Obwohl die Kapitänin mehrfach auf die gefahren dieses Gewässers aufmerksam gemacht und die berühmte Augapfel Navigation als absolut notwendig eingefordert hat, machte sich der Käpt rar auf dem Vorschiff. Hin und wieder kamen ihm andere Dinge in den Kopf die er fataler weise für wichtiger gehalten hat. Das war ein großer Fehler und er wird in Zukunft der überaus genialen Intuition seiner geliebten Frau noch mehr Aufmerksamkeit schenken, versprochen. Nachdem wir wieder frei waren, haben wir die nächsten Korallenköpfe sicher umschifft und den Anker vor einen traumhaften Palmen Strand in 7 Meter tiefen, türkisem Wasser fallen gelassen an dem wir morgen Linas 4 Geburtstag nach feiern. Das wird n geiler Tag und ich back jetz n Kuchen. Backmischung, is klar.

Supermolli im Atoll

Blau oder Türkis?

Blick nach links..

Blick nach hinten…

Blick nach vorne. Alles entspannt hier im Atoll.

Der Kapitän nimmt die Sache locker. Obwohl ich doch…***….

RRRRRRums im Atoll

Schnell hüpft der Kapitän ins sehr klare Wasser..

Die Felice zieht uns wieder raus. Wir haben beide den gleichen Motor an Bord und die Zwei schaffens dann auch (aber echt nur mit Vollgas). Puh.

..und jetzt mal kurz ein Paradebeispiel der Felice, wie man das eigentlich macht: Einer sitzt im Mast und der Andere ist hinterm Steuerrad.. Ja ja, ich weiß, die Witze sind jetzt auf unserer Seite 🙂

Sunset. Es ist immer schön, die Felice in unserer Nähe zu haben..

Nächster Morgen: Geburtstagsalarm!

Aber schon beim Frühstückskuchen knicken die Kleinen ein. Nix Party. Lesen ist angesagt! Na die haben noch viel zu lernen, schließlich heißen wir nicht umsonst Partyferry Supermolli..

Am strand sind sie aber wieder zu Höchstform aufgelaufen! Dosenschießen.

Bodypainting

Kidz happy, aber über was quatschen denn die Kerle dahinten?

öhem öhh ich glaub sie haben getratscht..*zwinker*

***

bäm

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