Jodhpur Rajasthan


Mit dem Flieger gehts weiter nach Rajasthan im Nord-Westen Indiens. Jodhpur, gegruendet 1450 ist mit ca 1 Mio. Einwohnern die zweitgroesste Stadt im Bundesstaat. Sie liegt im Osten der Wueste Thar und wird auch die “blaue Stadt” genannt. Urspruenglich durften nur die Brahmanen (das sind traditionell die Priester und Gelehrten, Angehoerige der obersten Kaste) ihre Haeuser blau streichen. Mittlerweile ist dies aber jedem erlaubt. Man sagt die blaue Farbe wuerde Moskitos fern halten… Die Haeuser sind ueber die Zeit mehrere Stockwerke hoch gebaut worden. So gibt es ein Leben in den engen Strassen und eines ueber den Daechern mit Blick auf das wunder schoene alte Fort Mehrangarh. Jodhpur war einst die Hauptstadt des Fuerstenstaats Marwar und die Festungsanlage war bis 1943 von der fuerstlichen Familie bewohnt. Heute koennen alle das historische und sehr gut erhaltene Fort besichtigen. Na klar haben wir uns auch die Zeit genommen und sind mit der MotorRikscha den Berg hoch gefahren.. Dort erwartete uns nicht nur eine militaerische Festung sondern auch ein Palast der Herrscher und ihrer Frauen, ein Zentrum der Kunst, Musik und Literatur, und mit seinen vielen Tempeln und Schreinen war Mehrangarh auch ein Ort ihrer Religion..
..so long… aus dem Wuestenstaat…
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Agonda

Zwei Monate Goa liegen jetzt hinter uns und heute Nacht gehts weiter nach Rajasthan. Wir sind vor allem wegen unserer Kleinen so lange geblieben. Sie sind eineinhalb Monate in die Vidya Aranya School und den Vrindhavan Kindergarten gegangen. Zum Abschluss gabs ein Zertifikat und zwei wundervolle Mappen. Beiden hats total gut gefallen und sie freuen sich jetzt schon maechtig auf die Schule in Hamburg. Da wird es dann na klar etwas anders aussehen… Hihi..
Mit dem Verkauf der Supermolli geht es nur langsam voran. Kurz vor unserer Abreise nach Hampi hat uns unsere Brokerin in Australien gesteckt, dass sie von jetzt auf gleich ihr Business schliesst. Toll! Allerdings ist auch kein einziger Interessent ueber sie gekommen. Alle hatten sich direkt bei uns gemeldet. Aber was tun, wenn man in Indien ist. Na wir waren erst mal sprachlos. Wir haben uns dann einen Neuen im Internet gesucht und sind ganz gluecklich mit ihm. Gestern hatte er einen Interessenten auf Molli und wir hoffen, dass sich wirklich bald ein neuer gluecklicher Besitzer findet.
Vor zehn Tagen gabs noch einen kleinen Zwischenfall auf unserer Veranda. Eigentlich wollte Marcus sich gerade ans bloggen machen und vorher noch mal schnell in die super hohen Wellen springen, Freude war riesig und er zu faul sich im Haus umzuziehen. So hat er es in der Hängematte auf der Veranda versucht. Also ohne sich was weggucken zu lassen. Das ist aber leider fehl geschlagen. Stattdessen ist er so blöd aus der Matte gefallen, dass er sich den Hinterkopf an dem Vorsprung der Häuserwand auf gehauen hat. Uffz. Nix mehr mit bloggen, Blut und ne hässliche Wunde am Kopf. Also ab mitm Taxi nach Margau ins Krankenhaus. 6 Stiche später haben ihn die giggelnden Aerztinnen wieder entlassen. Einen Tag hat er im Bett verbracht, lieft ganz schief durch die Gegend und hat sich vom Masseur Sergei aus Russland wieder aufrichten lassen. Dem vertraut er sehr und wie ihr ja Marcus kennt, nimmt ers tapfer mit einem Lächeln im Gesicht.. 10 Tage durfte er nicht ins Meer und naja jetzt sind die 10 Tage um, aber ab morgen gibts kein Meer mehr.. Hm.
Ein Highlight gabs aber auch noch: fuer fast zwei Wochen war meine liebe Freundin Frauke zu Besuch! Juchhee! Es war super super schoen. Ein Blogeintrag von ihr ist noch in Arbeit und den werde ich hier nachtraeglich einfuegen…
…so long aus India!!
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Hampi

Hallo zusammen, hier kommt mal ein Lebenszeichen der Gestrandeten.
Wir sind noch in Goa und alles ist gut, aber in diesem Blog geht es um einen 5 tägigen Ausflug nach Hampi, einer größtenteils ruinösen Telpelstadt aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Da Ich (marcus) diesen Blog schreibe, wird es leider nicht so spektakuläre Hintergrundinformationen geben. Aufgrund fehlenden Wissens muss ich mich leider auf einen Erlebnissbericht beschränken. Zu allem Pech ist auch noch der kleine Reiseführer abhanden gekommen, mit hilfe dessen wir uns durch die Ruienen geschlängelt haben und ich kann nur hoffen das Nikola das alles noch irgendwie zusammen bekommt und unter den Bildern erklärt.
Und los….. Im Nachtbus waren wir eine Nacht unterwegs.
Unaklimatisiert und anfangs noch ohne Liegefläche, das klärte sich dann aber. Ja, anstelle zweier Sitzreihen (4 sitze auf einer Seite des Ganges) gibt es eine Liegefläche und davoe zwei übereinander. Für eine Person mit Kind optimal, mit einer unbekannten Person wäre es zu eng und nicht zu empfehlen. Morgens dort angekommen haben wir uns gleich den besten Rikschafahrer rangerufen der uns erstmal zum relaxen in ein uns empfohlenes Resort gebracht hat. “Whispering Rocks” klingt leicht übertrieben, aber wer die Landschaft in Hampi sieht, versteht sogar solche Namen:-)
Alles sieht so aus als hätten Riesen dort mit Steinen gespielt und bestimmt auch wegen dieser unfassbaren Landschaft haben die alten Könige dort ihre Tempel gebaut. Sagenhaft.
In dem Resort angekommen haben wir uns eine Hütte geschnappt, die letztlich in eine Höhle gebaut war. Sehr rudimentär aber klimatisch extrem angenehm. Leider musste Nikola in unserer Höhle gleich eine Ratte im Schubladenschrank fangen, während diese dort genüsslich unser Brot essen wollte. Damit war dann aber ganz schnell schluss als wir den ganzen Schank vor die Tür getragen und langsam die Schublade geöffnet haben…….
Aber sonst haben wir da toll geschlafen und nicht nur für die kleinen war die Hütte ein Erlebnis. Jut, am nächsten Tag haben wir uns dann auf den Weg zu den Tempeln gemacht. Leider konnten wir uns an diesem Tag nur die Tempel um Hampi Basar ansehen und uns eine Unterkunft in der Nähe des Flusses suchen. Damit waren wir dann ziemlich im Zentrum von allem und konnten uns die nächsten beiden Tage dann ohne weite anfahrt alles ansehen. Es war tagsüber schon so heiß, dass wir nur morgens und abends mit unserem lieblings Rikschafahrer “Darwan” durch die Tempel tuckern könnten. Die Größe des gesammten Gebietes auf dem die Tempel stehen, würde ich mal auf 50 qkm schätzen. Zu Hochzeiten haben in Hampi bis zu 500.000 Menschen gelebt, heute sind es knapp über 2000 und mindestens genau so viele Affen leben dort. So und jetzt schaut euch am besten die Bilder meiner Frau Fotografin an. Mit Worten komm ich hier nicht wirklich weiter. Eine Geschichte muss ich aber noch schnell erzählen weil sie uns so beeindruckt hat. In der Hindu Mythologie gibt es eine sehr wichtige und lange Erzählung über das Schicksal einiger ihrer Götter: ” Sita ” die zu Lord ” Rana” gehörte, wurde vom Dämon ” Ravana” entführt und der Affengott “Hanoman” hat sie letztendlich aus der tristen Gefangenschaft befreit. Ok, es kann sein dass ich wichtige Passagen unterschlagen habe aber im Groben war es so. Die Geschichte stammt aus 400 v.Ch und wird in 7 Büchern mit 24.000 Versen erzählt. Ein Buch ist sehr groß, sehr dick und die Seiten sind sehr sehr dünn. Wir waren in zwei Tempeln in denen diese Geschichte von 2 Mönchen in abwechselndem Gesang vorgetragen wurden. In einem der Tempel wurde diese Geschichte seit 5 Jahren ohne auch nur eine kleine Pause gesungen und es sieht so aus als würden sie niemals wieder aufhören sie zu singen. Als wir diesen heiligen Leuten begegnet sind, war das eine zutiefst beeindruckendes Erlebnis. Auch ohne zu wissen was Sie da taten haben wir sie irgendwie verstanden.
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India, Goa


Ha! Wir sind wieder da, wo es warm ist! Sehr Gut!!! Einen etwas holprigen Start haben wir hingelegt, aber mittlerweile sind wir im bunten Indien angekommen.. Die Zeit vergeht wie im Flug, obwohl das stimmt ja gar nicht, im Flugzeug vergeht die Zeit mal so gar nicht. Find ich zu mindestens..
Die Goa Community hat uns herzlich aufgenommen und uns doch tatsaechlich noch einen Platz in der Schule und im Kindergarten organisiert. Vielen Dank nochmal Henny vom Sonho do mar, wo wir die erste Woche super gewohnt haben!! Leider hat uns erstmal eine fiese Mandelentzuendung heim gesucht, weshalb die Kleinen das Bett hueten mussten. Mittlerweile ist Jaron schon eine Woche super gluecklich in seiner englischen Schule. Lina hat heute ihren zweiten Tag im Kiga (auch auf englisch) und steckt mitten in der Eingewoehnung.. Wow! Die Kleinen machen das super!!
Der Scooter, DAS Fortbewegungsmittel ist schon lange gemietet, ein neues Haeuschen mit Kueche war auch schnell gefunden. Wir leben hier zusammen mit 1,5 Geckos (einer zaehlt nur halb, weil er noch so klein ist), einer Hundertschaft Ameisen, Katzen und na klar auch Hunden. So trotten wir nun durch die Tage. Die Kleinen haben so etwas wie Alltag im Paradies und uns beschert es bald FREIZEIT!! Es ist ja nicht so, als wuerden wir die gemeinsame Zeit mit unseren Kleinen nicht geniessen, aber seit 2,5 Jahren sind wir 24/7 zusammen und so tut uns allen eine kleine Pause ganz gut ;-)
..so long..
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Creek Ranch


Ja ich weiss der Blog ist jetzt hier nur rein geschummelt. Die Zeit, die Zeit wird auch nicht wirklich mehr, wenn man ohne Boot unterwegs ist.. Komisch eigentlich, haett ich anders erwartet.. New Mexico haben wir sehr genossen.. Marcus ist Mitte Januar zu uns geflogen, so hatten wir noch ne Woche gemeinsam auf der Ranch. In dieser Zeit haben wir die Kleinen noch zum Zahnarzt geschleppt und siehe da, der Luedde musste tatsaechlich, trotz intensiver Zahnpflege unsererseits, 3 mal gebohrt werden!!! Shit oder Shoot wie der Cowboy sagt: zwei Kronen, eine Fuellung. Puh! Der kleine Indianer hats easy gemacht und wird jetzt von allen bewundert! Hut ab!!
Tja und dann war Zahltag: Ein Pferd Namens Payday ist mir leider zufaellig auf den Fuss gehuepft.. Mittlerweile mein ich, dass nun auch mein zweiter kleiner Zeh fuer immer gebrochen ist, aber was solls, ist ein Andenken, das ich mit Stolz tragen werde!
Danke nochmal an die Creek Ranch, dass wir einen Monat Cowboy und Cowgirl spielen durften ;-)

so long….
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