Endlich Wochenende

Wir haben’s nun nach Colon geschafft und so schlimm ist’s hier gar nicht. Die Marina liegt zwar im Nirgendwo umgeben von Dschungel und einer Militärbasis der Amis, aber was soll’s? So können die Kindern die Affen im Dschungel und Camp begutachten und außerdem gibt’s noch einen Pool yeah. Mehr braucht das Kinderherz nicht. Die Molli ist amtlich vermessen worden und unser Termin für die Fahrt durch den Panamakanal ist auch amtlich: der 30. ist unser Tag. Uns erwartet ein 2 Tages Trip mit 3 Schleusen. Hui. Da die Behörden schon etliche Ehekriesen in den Locks erlebt haben, muss jeder Captain einen Advisor und 4 Linehands mitnehmen. Ein Linehands kann dann die Ehefrau sein. Wir versuchen uns zusammen mit der Felice durch zu schleusen, wir glauben eine Paartherapie bringt mehr. Meistens werden allerdings 3 Boote gleichzeitig geschleust. Von der Therapieform habe ich zwar noch nie gehört, aber wenn’s was bringt. Bitte schön.
Wir bereiten uns emsig vor. Dienstag wird die Molli aus dem Wasser gekrant, damit wir noch schnell die Muschelfarm am Unterwasserschiff vertreiben können. Haustiere sind zuviel Verantwortung in unserem Zustand.
Vielleicht gibts auch noch einen neuen Geber für unsere Geschwindigkeitsanzeige, mal sehen.. Das Neuteil hat ja noch nie funktioniert aber ob das näxte Teil dann besser ist?
Und die IPad Geschichte ist noch nicht aus der Welt, als Backup mit den Navionicskarten wär das ne feine Sache. Schließlich streikt unser BordPC ja des Öfteren. Wir überlegen auch unseren alten Plotter wieder zu reanimieren.. Viel Hirn-Computer-Kram..
In Panama City wartet unser neues Radar auf uns und einen neuen Außenborder brauchen wir auch noch. Dann muss Marcus noch das Schloss im Kinderzimmer an der Luke aufsägen, weil er nach unserem Columbia Trip den Schlüssel nicht zuordnen konnte und ihn frei nach dem Motto: wir wollen aufräumen, weggeschmissen hat *zwinker hihi*
Es wird nicht langweilig..
.. So long..

die Schleusen

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Endlich angekommen

Hallo Aussenwelt, hier kommt ein kleinere Beitrag aus dem inneren des Mikrokosmos Supermolli! Nach langem hin und her haben wir heute das “Richtige” La Iguana gefunden, wo meine Mutter, Tante und Tochter schon auf uns gewartet haben. Nicht ganz so einfach, da unsere Open CPN Seekarten nur ca. 10% der immerhin 365 San Blas Inseln mit Namen benennt und uns mal eben an den falschen Rand vom Paradies geführt hat, da es offensichtlich mehrere Inseln mit dem selben Namen gibt. Aaargh. Ein Grung mehr, dass wir es kaum erwarten können, die Navionics Karten auf unser neues I Pad zu spielen. Da gibt es leider einige Schwierigkeiten, die zu beschreiben ich aber leider nicht mächtig bin. Aber vielleicht erläutert Nikola hier mal in einer ruhigen Minute warum der gemeine Appstore gerade nicht unser Freund ist. Egal, San Blas ist traumhaft und nach ca. 50 Seemeilen irrfahrt incl. Anker schmeissen um nette Inselbewohner nach dem Weg zu fragen bzw. massive Hand und Geräuschzeichen um kleine schnelle Versorgungsboote um hilfe zu bitten hatte das Suchen dann ein Ende und alle waren Glücklich. Leider haben wir gerade keine Möglichkeit Fotos hoch zu laden aber San Blas kommt sowas von Postkarten mäßig daher, dass man es sich kaum spektakulärer vorstellen kann. Alles voller kleiner Inseln hier. Von 1 qKm bis 3fach Tischtennisplatte mit einer Palme drauf ist alles dabei. Na klar is das Wasser brutal türkis und der Schnorchel macht anstalten und möchte als vollwertiges Körperteil akzeptiert werden, da wir mehr im Wasser als ausserhalb unterwegs sind. Ach ja, gestern hatten wir einen Pilotwal und ne Schildkröte direkt neben der Molli am Anker. Schon verrückt so nah an der Unterwasserwelt:) Vermutlich werden wir jetzt noch eine Woche hier bleiben und schön gemütlich machen, bis es weiter nach Colon geht um dort alles vor zu bereiten, dass die Molli mit den ganz Grossen durch den Panamakanal darf. Leute, wenn dann die Schläusen auf gehen drehen die Carps geschlosen durch. Bis bald in diesem Kino, Ahoi.

nachträglich die Bilder

also diese La Iguana ists wohl eher nicht..

hier haben wir mal kurz geankert und gefragt, schließlich sind ja Hütten drauf, aber das war auch die falsche Insel

die da hinten vielleicht?? Nö..

Jetzt haben wir sie aber! Och schon wieder nicht.. Jetzt hab ich keine Lust mehr Fotos zu machen..

Jetzt haben wir sie endlich gefunden! Isla Iguana die 100ste..

und wer genau hinsieht, erkennt auch die 3 Damen, die da winken!

chillen..

der Papa mit seinen Kindern.. glücklich

wirklich eine schöne Insel

ohne Worte

was schwimmt denn da rum?

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Cayos Holandes

Nach einer Schoppingtour auf der Nebeninsel von Porvenier sind wir gestern nach Cayos Holandes gesegelt. Und wir waren zum ersten Mal schneller als die Felice. Das haben wir natürlich ordentlich abgefeiert 🙂 Halbwindkurs zwischen den kleinen Palmeninseln ohne Welle, dass mag unsere Molli gern und wir auch! Die Schoppingtour ist dagegen etwas mager ausgefallen. Kein Gemüse, außer Bananen kein Obst und auch sonst nur Milchpulver, Bier und Klopapier. Hm mal sehen wie weit wir damit kommen.. Dafür haben wir uns von den Kunas den typischen Armschmuck umbändzeln lassen.. Gestern am Strand gabs Familientreffen mit vielen Kindern aus der Schweiz, Frankreich na und wir Deutsche und Norweger. Jaron hat sich ein bisschen in das Schweizer Mädel verliebt… Hui.. Die Schweizer kamen mit der Idee um die Ecke, einen Wettkampf zu machen, wer am meisten Plastikmüll am Strand finden kann. Da waren wir natürlich begeistert. Es ist schon erschreckend, wie viel Plastikmüll auf diesen wunderschönen Inseln rumfliegt. Die Indianer haben nicht so wirklich ein Umweltbewustsein und fairerweise muss man auch sagen, dass wohl der meiste Müll angeschwemmt wird, oder von Seglern hier gelassen wird. Wir beschäftigen uns viel mit Müll, da wir in Zukunft im Pazifik nur noch Inseln ohne Müllabfuhr anlaufen werden. Wir haben uns entschieden unseren Müll immer mitzunehmen und auf den großeren Inseln zu entsorgen, wo er zumindestens verbrannt wird. Bis jetzt war das noch ganz einfach, aber ich glaube im Pazifik wird es etwas schwerer, weil die Distanzen so viel größer sind. Wir nehmen auch nur Plastik mit. Papier, Glas, Essensreste und Dosen schmeissen wir über Bord (natürlich nicht am Ankerplatz, aber auf hoher See schon). Na jedenfalls hat die Kindergruppe eindeutig gewonnen.. Später sind wir noch alle einmal um die Insel rum gelaufen und haben – ich weiß nicht wieviele – Säcke Müll gesammelt. Und trotzdem war noch alles voll. Die Schweizer waren vor 7 Jahren schon mal auf dieser Insel und damals gab es noch keinen Müll hier. Der Wahnsinn! Am End hat der Kuna Chef sich bei uns bedankt und wir haben alle Kokosnüsse bekommen. Die Schweizer Familie machen solche Sammelaktionen häufiger und wir fanden das so cool, dass wir das auch gerne weiterführen würden! check mal: www.expedition.toptotop.org ich schaus mir dann auch an, wenn wir mal wieder Internet haben. Handyempfang ist natürlich auch nicht.. . so long .. Liebe Frauke ich wünsch dir von Herzen alles Liebe zu deinem Geburtstag!! 1000 Küsse von hier zu Dir!!

nachträglich:

das Kunadorf

Porvenir

Dorf

wir werden von den traditionell gekleideten Frauen des Dorfes abgebändzelt

Columbianische Indio Tattobemalung zusammen mit der Kuna Perlenkunst (Marcus meinte ja ihm sei eine Schildkröte gemalt worden, aber ich hab eine eindeutige Blume erkannt..)

ein Papageienbaby

.. wir setzen auf die Perlenbänder noch einen drauf und bekleben die Shirts mit Glitzerperlen. Yeah!

Plastiksammeln mit der Top tp Top crew und allen Anderen vom Strand

Schatzsuche am Strand und Jaron vermutet ihn wohl auf einer Palme..

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San Blas – Porvenir

Yo wir sind im Paradies San Blas und es regnet. Mal ne schöne Abwechslung nach der Monster-Feuchte von der Seite, die uns im Dschungel überfiel – jetzt das Nass von oben.. 365 Inseln umfassen die San Blas Inseln und sie sind zum Teil Heimat der Cuna-Indianer. Viele sind aber auch unbewohnt, weil sie so klein sind, dass gerade mal eine oder zwei Palmen drauf passen. Gerade liegen wir an einer Mini Insel direkt vor dem Flughafen.. Das heißt, dass der Strand mit ein paar Sandsäcke verlängert wurde, um eine Landbahn zu schaffen.. Nun wird einklariert und sehnsüchtig auf die Felice gewartet.. ..so long..

die Bilder:

die Landebahn

San Blas

Übernachtungsbesuch von Birk

Körperpflege auf der Supermolli

San Blas

we sell diesel

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kleine Planänderung

Wir haben uns umentschieden und laufen doch noch die San Blas Inseln an.. Colon muss noch ein bisschen warten. Die SY Felice ist dicht hinter uns und wird uns in der Nacht bestimmt überholen. Die Wellen sind ganz ordentlich, aber is ja auch kein Wunder so am Ende des Atlantik bzw. des karibischen Meeres. Irgendwo muss das Wasser ja hin. Sonst alles tutti an Bord. Wir genießen den Halbwindkurs und konnten sogar den Besan lüften 🙂 In der Nacht nutze allerdings ein Vogel den Baum, um sich auszuruhen. Wir habens nicht übers Herz gebracht ihn zu verscheuchen, nur um unser schönes viertes Segel nochmal zu sehen. Nu is das Segel vollgekackt. Hmpf. …so long..

nachträglich Bilder:

und so sieht Halbwindkurs dann bei uns aus:

da fliegen die Sachen stetig zu Seite.. und wir auch!

endlich alle Segel hoch!

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