Der Dschungel hat uns ausgespuckt

Hui was für ein Abenteuer! Wir sind alle heil wieder zu Hause ähh zu Boot oder wie sagt man? Leider hab ich grad gar keine Zeit von unserer Jungletour am Pazifik zu schreiben, aber das kommt alles noch. Vorgestern Nacht sind wir wieder in Cartagena angekommen. Nach Wäschewaschen, viel Essen bunkern und Office-rennerei, gehts jetzt schon wieder weiter. Nach Panama. Wir haben unsere Nannys umbauen lassen, damit wir das Groß weiter öffnen können und einen neuen Inox Tank für das Wassermacherwasser hats hier auch noch gegeben. Das haben unsere kolumbianischen Kollegas super gemacht.. Jetzt gehts auf nach Colon – der die das Moloch von Panama.. Ca 300 sm (glaub ich), also sollte das in 2 Tagen zuschaffen sein..

..so long.. und Frauke, kannst du nicht einfach zurück kommen?..

die Bilder:

“Office-Rennerei” sieht hier allerdings so aus! Da würd ich auch arbeiten..

..hier lässt sichs gut auf die vielen Papiere warten..

in the streets of Cartagena

hier wohnt unser Nachbar von gegenüber

der neue Wassertank findet seinen Platz

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Angekommen

Wie zu erwarten war, sind wir in Cartagena angekommen und waren erschlagen von der Skyline und der größe der Stadt. Noch dazu kam, dass alle Marinas voll waren. Zum Glück haben wir noch eine Lücke in der Manzanillo Marina gefunden, aber erst nachdem wir 6 mal hin und her motort sind. Hier weht kein Lüftchen, wir sind im Industriegebiet gelandet, aber uns gefällts schon wieder! Morgen wollen wir mal in die Altstadt und übermorgen kommt schon meine Freundin Frauke angeflogen. Freude riesig! Und am 17. machen wir uns auf ins Hinterland. Wir lassen unsere geliebte Supermolli für 9 Tage allein und besuchen unseren Freund Kuki an der Pazifikküste. Kuki in Nuqui – hihi. Ob ich bis dahin überhaupt noch schlafen kann???? …so long..

nachträglich endlich die Bilder:

na wer ist denn da schon so früh wach und genießt den Morgen zusammen mit Pferd?

dahinten ist Cartagena

WOW

unsere Marina (Manzanillo – für uns das Richtige!)

Ein Hut gefällig?

meine Maus

das schöne Cartagena

Lina findet eine Ganzkörperspiegel und tanzt natürlich sofort!

Cartagena

ich weiß nicht, ob mans erkennen kann, aber hier unter dem Schirm werden die wichtigen Dokumente der Behörden für die Columbianer erstellt. Auf einer alten Schreibmaschine. Und was ich auch noch total beeindruckend fand, waren die kleinen Bauchläden mit 4 Handys angekettet – also eine colombianische Telefonzelle…

family

Im Chicken-Fast-Food laden: “Mama warum essen die Anderen Hühner? (Jaron ist strikter Vegetarier) Das versteh ich nicht. Wo kommen denn all die Hühner her? Ich mag sie lieber wenn sie rumlaufen.” Punkt…

…”Komisch was die Leute alles so machen” Ich ess lieber Pommes”..

…noch mehr Hüte..

Cartagena

der Eine liebt die Vögel…

… die Andere nicht so sehr..

nachdem Jaron eine geschlagene Stunde sich mit den Tauben amüsiert hatte,…

… musste ich jetzt ein paar mehr Bilder hochladen!

und so sah der Kleine aus, als sich der Vogel von seinem Kopf verabschiedet hat. Möp

Carta – we like!!

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durchs Brackwasser

Das Brackwasser ist passiert..

Es ging ganz ordentlich los. Wir habens tatsächlich geschafft um 10 Uhr die Leinen los zuschmeissen. Die ersten 6 Stunden hatten wir 23 Knoten Wind plus Böen plus ne kurze, steile 3 Meter Welle von der Seite und es war das erste Mal, dass wir uns tagsüber alle ne Rettungsweste übergeworfen haben. Angeleint waren wir auch. Die Molli hats zeitweilig ganz ordentlich auf die Backe gedrückt. Da haben wir nicht schlecht gestaunt! Ganz plötzlich färbte sich das Wasser brackig braun und damit waren wir dann wohl in der Flussmündung. Wegen der vielen Untiefen etc. sind wir 6 Seemeilen weit raus gesegelt, aber das Wasser war trotzdem plötzlich nicht mehr blau. Die Kreuzsee blieb aus und schwimmende Hölzer haben wir auch keine gesehen. Is uns auch egal, weil die Supermolli pflügt einfach durch alles durch.

Wir segeln durch die Nacht mit gerefftem Groß und der ausgebaumten Fock. So müssen wir noch nicht einmal vor dem Wind kreuzen.. Die Luken bleiben aber trotzdem geschlossen, die eine oder andere Welle schüttet sich doch über uns aus und vom Schlafen in nassen Betten halte ich mal so gar nix. Meine Nachtschicht fängt jetzt an. MC bringt grad die Kleinen ins Bett und nach 6 Stunden ist er dann an der Reihe. Vielleicht müssen wir aber vorher noch die Segel wechseln und dann darf ich immer schon eher ins Bett.. Jippieh das sind die kleinen Freuden des Seglers!!

so long..

nachträglich die bilder

vielleicht erkennt man die Linie zwischen Backwasser und dem schönen blauen Meer im Hintergrund?

ohne worte

Supermolli by night mit Mond da oben rechts

the morning

das wird dann meine näxte Fototapete *grins*

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Ab durch die Mitte

So nun denn, morgen solls losgehen. Wir wollen durch das viele Wetter nach Cartagena segeln. Familie Carp ist aufgeregt, denn hier am Steg gibts eigentlich kein anderes Thema, als die Passage und das Wetter. Ufz.

Letzte Nacht hatten wir 42 Knoten Wind auf der Uhr. Unsere Nachbarn zur Rechten sind mitsamt Fingersteg etwas abgedriftet, aber wir nicht. (Auf ihrem Platz lagen wir vorher, aber zum Glück hatten wir uns noch eine Box weiter nach links bewegt, weil wir lieber in den Seilen hängen, als gegen den Steg gedrückt zu werden. Diese Supermarina ist nämlich leider etwas falsch gebaut worden. Die Schiffe liegen nicht im Wind sondern alle quer zum Wind. Sehr schlau durchdacht.)

Zurück zur Passage morgen: Wir wollen zeitig starten, was bei uns Langschläfern schon mal nicht soo einfach ist. Gegen Abend müssen wir einer Flussmündung aus dem Weg gehen, weils dort fiese Kreuzseen, Untiefen und schwimmende Hölzer gibt, die es zu umrunden gilt. Dann kommt eine Strecke mit Wind von genau hinten, also kreuzen wir schön im Dunkeln rum und zu guter letzt, in der Zielgeraden gibts noch ein paar Felsen und eine schlecht bis gar nicht beleuchtete Minieinfahrt. Die Windprognose sagt viel Wind draußen, weniger unter Land. Also alles was das Seglerherz begehrt in 120 Seemeilen. Freude GROSS. ..so long….

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Colombia Sta Marta

Es ist ja immer ein bissi blöd, dass wir hier nicht direkt sagen, ob wir angekommen sind, aber das liegt daran, dass wir unterwegs über unsere SSB Anlage emails an diesen Blog schicken. Die SSB Anlage funktioniert aber leider nur nachts. Jaaaa das ist blöd, aber is nun mal so.. Da wir aber immer tagsüber ankommen, haben wir dann nicht die Möglichkeit zu schreiben. Und bis wir Internet im neuen Land haben, das kann dauern. Wir düsen in den näxten Telefonladen, besorgen uns ne Sim Karte, um die dann in unseren PC oder Apple zu schieben. Häufig ist die Verständigung aber sehr schlecht und wir bekommen nur ne Sim, die telefonieren kann oder irgendein anderer nerv, weil irgendwelche Codes, APNs oder weiß der Teufel was fehlt. Das nimmt immer Stunden in Anspruch. bäh.

Heut ists aber geschafft. Ne neue Sim sitzt, passt, wackelt und hat Luft.

Die Umrundung war mal wieder ne Kaffeefahrt. Wir sind praktisch durchmotort. Am Anfang sind wir ja noch mit gereffter Fock gesegelt und liefen trotzdem noch über 6 Knoten. Es ist ja immer so, dass wir versuchen tagsüber anzulanden. Das heißt wir müssen genau überlegen wie schnell bzw. langsam wir laufen können. Noch dazu kam, dass das “böse Wetter” am Ende der Passage liegen sollte. Also erstmal nicht zu schnell sein, damit wir dann bei VIEL Wind mit genug Speed durch die Wellen rauschen können und nicht zu früh ankommen.

Abends war dann die totale Flaute und die zog sich auch bis kurz vor Ende hin. Die letzten Meter gabs noch 30 Knoten Halbwind auf die Mütze. Molli hats locker genommen. Wir auch. Aber wir bekamen eine Vorstellung von dem, wie schlimm diese Passage sein kann. Also alles in allem sind wir ganz glücklich, dass es so ruhig geplätschert hat.

Santa Marta fluppt, aber die Marina ist die teuerste in der wir bisher lagen. Satte 40 Dollar kostet der Spaß. Plus ne Menge Agenten, die das Einklarieren für  uns machen MÜSSEN. Am Wochenende ist Karneval und da arbeitet niemand, somit müssen wir bis mindestens Mittwoch hier bleiben. Hübsch.

Den Kindern ists egal. Wir liegen direkt neben der Felice in einer eigentlich komplett leeren Marina (warum nur?). Dafür ist das Wasser sauber und Jaron und Birk springen abwechselnd oder gemeinsam vom Steg ins Wasser. Köpper wird weiter verfeinert und was wollen wir eigentlich mehr? Nüscht.

Heut haben wir uns natürlich mal in der südamerikanischen Stadt umgesehen. Bis ein gellender Schrei von hinten rechts ertönte. Ich schau mich um und denk wer flippt denn da so??? DER LENNY ISTS! Yeah unser Atlantik Kartoffelpuffer ist auch hier! Freude GROSS!! Cool.

Morgen wollen wir mal wieder karnevallen gehen und ansonsten ist Schwimmen angesagt und natürlich mal wieder ein bisschen Molli basteln. Die ausgetauschte VHF bzw. AIS Antenne zuckt gut. Wir sehen Schiffe bis 100 nm. Das reicht uns. Leider sehen wir die Felice so gut wie nie und sie uns auch nicht. Das ist irgendwie komisch. Und ein anderes Segelboot, dass den gleichen Törn gemacht hat, wie wir, wurde von unserem AIS glasklar entdeckt. Aber sie haben uns auch nicht gesehen. Gar nicht. ?? Häh?? Na da denken wir morgen drüber nach.. Das wichtigste ist aber für uns, dass wir andere Schiffe sehen können (bis auf die Felice halt).

Ich surf jetzt noch ein bisschen und MC durchforstet die geschenkte Musik HD von Deo & Z-MAN. Nochmal ein grooOOOsses DANKE!!!

..so la la la la long..

die Bilder nachträglich:

hups der lenny am start!

eine leere Marina

the kids are united

puppenspiele

köpper mit hilfe

dancing on the streets

party

Der kapitän streicht die kante, nachdem er sie ordentlich entrostet und mit “rost-egal” bearbeitet hat. Nu is sie wieder hübsch!

bye bye sta marta

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