An alle


Zwischenbericht der interstellaren Aussenstelle.
Tschuss Mazedonien, hi beloved Albania!
Kleiner Hinweiss an euch Alle. Kombi schlaefer, Endurofahrer, Busfahrer, Zeltexperten, Tramper, Camper, Outdoor Freaks, Albanien RRROULES.
Endlose, schmale Strassen in brutalem Zustand aber praktisch ohne Verkehr. Wir kommen uns in Sued Albanien vor, als wuerden wir im Bus spazieren fahren. Die durchschnittliche Reisegeschwindigkeit liegt unter 30 Km/h und wir koennten noch langsamer fahren denn hinter uns draengelt keiner. Wir fahren teilweise Stunden durch abgefahrene Natur ohne Autos zu begegnen.
Gnadenlos geil.
Nicht so geil war unser letzter Besuch auf einem Campingplatz an der albanischen Seite des Ohrid Sees. Ordentlich geregnet hatte es und ich wollte den Bus auf der Wiese parken. Fuer mich sah das alles oke aus, denn unter der Grasnarbe hatte ich Schotter ausgemacht. Nikola fand das alles unheimlich aber ich wusste es mal wieder besser. Naja, danach mussten schon 4 betrunkene Tschechen und ein reudiger Kleinlaster kommen um uns wieder aus dem Loch rauszuziehen.
Puh, jetzt weiss ich aber auch wie sich 7.5 Tonnen in ne Wiese druecken koennen…..
Wir dann sofort weiter, an nen malerischen Stausee und dort in sicherem Fahrwasser den Anker geschmissen.

Nach einer eher unspektakulaeren Ausgrabungsstelle haben wir mal wieder nen entlegenen Campingplatz angesteuert, weil in unserem Reisefuehrer beschrieben war, das die Kinder dort Pony reiten koennten. So ist es dann auch gleich gekommen und ein freundlicher Waldarbeiter hat die Kinder auf sein Pferd gesetzt und wir sind zusammen ueber Trampelpfade zu seinem Dorf gelaufen. Dort angekommen hat er uns die Zuegel in die Hand gegeben und meinte wir sollten alleine zurueck gehen, er wuerde das Pferd morgen frueh wieder abholen. So sind Albaner, kohle wollte er nicht, die musste ich ihm aufnoetigen. Er kannte auch 3 deutsche Woerter :
IFA, Mercedes und Stihl. Da passte es ganz gut, das ich mir vor unserer Abfahrt im affekt ne Stihl Schirmmuetze gekauft hatte. Die ist jetzt seine und er war natuerlich voll ausm haeusschen.

An naechsten Tag ist uns dann aufgefallen, das wir garnicht auf dem Campingplatz waren zu dem wir eigentlich wollten. Der war genau 2 Km weiter an der Strasse. Da hatte doch glatt einfach son Typ n Campingschild aufgestellt und n paar ahnungslose Freaks auf seine Wiese gelockt.
Wer es nicht checkt ist selber schuld…..war trotzdem cool.
Oke wir dann auf den naechsten Campingplatz wieder angehalten und die Kinder sind gleich wieder aufs Poni drauf. Auch schoen.

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Route vom Lake Ohrid in die Albanischen Berge

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Wir retten mal wieder eine Schildkroete

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Der erste Regen.. Ahhh! Unsere Dachfenster sind schwer undicht! Marcus bastelt eine Uebergangsloesung um das Regenwasser aufzufangen...

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Das Wasser wird umgeleitet, damit es nicht mehr in die Innenverkleidung laeuft und dabei wird zum Glueck klar, dass nur die Dichtmasse poroes geworden ist.

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Der Regen laesst nach und schwupps ist der Kapitaen auf dem Dach und dichtet ab. Und na klar macht er seine Sache perfekt. Es ist und bleibt dicht!

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Am Ohridsee erstehen wir noch eine sogenannte Ohridperle, die sich aus den Fischschuppen bildet. Na klar haengt sie jetzt in unserer Super Perle

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Festgesetzt. Hinten zieht der kleine Laster...

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Vorne druecken die netten Tschechen! Ohne die haetts nicht geklappt!

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Wir hinterlassen ein kleines Schlachtfeld..

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Zurueck auf der Strasse hoeren wir dann auch noch so ein merkwuerdiges Qietschen am Vorderrad. Mit Anleitung der Aussenstelle Kony testen wir das Radlager, aber da ist alles in Ordnung. Mit mulmigen Gefuehl fahren wir weiter. Zum Glueck unbegruendet, das Geraeusch verschwindet einfach wieder. So moegen wir das!

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Und wo wir schon mal dabei sind, wollen wir das Problem mit den zu kurzen Ventilen am Vorderrad loesen. Mit Haenden und Fuessen versuchen wir den netten Albanern das Problem zu erklaeren. Leider erfolglos. Immerhin nehmen sie das Rad mal ab und testen den Reifendruck, auch schoen!

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Die unspektakulaere Ausgrabungsstaette ist immerhin das groesste Huegelgrab Suedosteuropas, ca 5000 Jahre alt. Ueber 400 ringfoermig angelegte Graeber wurden ausgebuddelt. Ein grosser Teil ist aber noch gar nicht bearbeitet worden. Es ist auch fraglich, wann das passieren wird. Zur Zeit ist jedenfalls alles auf Eis gelegt..

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Die Albaner reiten im Damensitz los..

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..und kommen oft zu Fuss wieder zurueck.

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Blick aus unserem Fenster.. Hier bleiben wir eine Nacht, weils so schoen ruhig ist.

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Ankuft am Stausee am naechsten Tag.. Erstmal von der Strasse runter...

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Riesen Pusteblumen gibts hier. In den Eichen und Buchenwaeldern leben noch Baeren, Woelfe, Fuechse etc.. sehr natuerlich halt.

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Da kommt auch schon das erste wilde Tier vorbeigeflattert.

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Ahh!!

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Auf zur Expedition der naeheren Umgebung!

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Naklar ist die Mannschaft sofort im kuehlen Nass..

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Der kleine darf jetzt Macheten und bekommt direkt den Job des Kleinholzmachers aufgebrummt.

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Kurze Zeit spaeter.. Siesta!

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Ich sag doch "wilde Tiere"!

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Alles einsteigen! Wir fahren wieder los, obwohl is hier wirklich schoen war, zieht es uns am naechsten Tag weiter..

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Bauarbeiten! Aber wo gehts lang? Irrefuehrende Beschilderung..

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Es wird wohl eine neue Strasse gebaut!!

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Wir naehern uns dem gewaltigen Nemeckes-Gebirgsmassiv, mit dem 2.400 hohen Mali i Drites, auf dem noch ein bissi Schnee liegt!

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Aber erstmal Verproviantieren wir uns in Erseke. Auf 1.000 Metern Hoehe ist sie die am hoechsten gelegene Stadt Albaniens. Oestlilch erstereckt sich das Gramoz-Massiv mit dem hoechsten Grensberg Maja i Cukapecit, der 2.500 Meter misst.

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Wir bestaunen die Kaffeemuehle..

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Der Besitzer ist wie alle Albaner super freundlich und moechte unbedingt, dass wir ein Foto von ihm machen. Das halbe Dorf schaut uns dabei zu ;-)

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Kurz vor dem naechsten Pass mit 1100 Metern Hoehe durchqueren wir das Dorf Borova. Hier liegt ein spiralfoermig angelegter Friedhof. 1943 haben deutsche Soldaten 116 Maenner, Frauen und Kinder hingerichtet.

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Blick wieder nach vorn! Huegel runter und da ganz hinten gehts dann wieder rauf..

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Fast unten im Tal..

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Blick wieder zurueck. Da ganz hinten sind wir runter gekommen..

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Uiuiuiuiuiiii

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Oben!

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Der nette Albaner Piedro.. Noch mit seiner alten Muetze..

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Er geht noch ein Stueck mit uns..

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Sein total braves Pferd Kerre.

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..mit neuer Muetze..

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und dann zockeln wir alleine weiter..

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Voll schoen hier!

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Am naechsten Tag beim naechsten Camp ziehen wir mit "Beatle" los!

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Hier gibts sogar einen Pool und freilaufende Pferde ziehen vobei!

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Jupp das wars fuer heut!

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