still aruba

Wir sind immer noch in Aruba und warten auf weniger Wind, um nach Colombia zu segeln. Eigentlich wollten wir heute aufbrechen. Die Grib files und passageweather haben nicht mehr als 25 Knoten angesagt. Die Felice hat nochmal ihren Meteorologen befragt und dieser hat dringend abgeraten. Laut seinen Berechnungen erwarten uns bis zu 40 Knoten Wind und eine steile See aus verschiedenen Richtungen am Cap. Hm also bleiben wir erstmal hier. Das passt mir ganz gut, da ich gerade etwas krank werde. Marcus, Jaron und Lina haben die Grippe mittlerweile ganz gut überstanden. Bei mir fängts jetzt erst an.

Der Plan ist, morgen nach Sta. Martha zu segeln (300 sm), dadurch stoppen wir vor der gefürchteten Zone. Die letzten 100 Seemeilen bis Cartagena können wir dann kurzfristig hinterherschießen.

Wir sind ganz schön aufgeregt, da das Cap eine der 5 schlechtesten Segelpassagen der Welt sein soll. Welches die anderen 4 sind, wissen wir nicht, aber das reicht auch schon, um einen flauen Magen noch vor der Abreise zu bekommen.

Das Wasser aus dem Atlantik trifft hier auf Land. Und das recht plötzlich. Somit erklären sich die steilen Wellen, die laut Cornell einem kleinen Schiff auch mal gefährlich werden können. Wieder einmal sind wir sehr froh über unser Supermolli. Früher wurden solche Schiffe (Colin Archer) gebaut, um andere Schiffe aus schwerer See zu retten. Da wo die anderen in den Hafen kamen, fuhren die Colin Archers erst raus. Seeehr beruhigend!

So nun leg ich mich erstmal lang und versuch das Fieber abzuschütteln..

..so long..

ein paar bilder hinterher:

..hier gehts direkt in die Shoppingmeile, wir konntens nicht lassen und sind mit unserem Dingi reingefahren. Ein höllen Lärm mit unserem Aussenborder und die feine Gesellschaft hat uns leicht entsetzt betrachtet.. ARUBA eine Insel, die stolz darauf ist, alles von Gucci bis Prada zollfrei verkaufen zu können. Ganz unsere Welt!

DA haben wir dann auch gleich zugeschlagen und uns ein neues Dingi gekauft. Yeah! Alle glücklich!

Endlich mal wieder Pflaster under dem Reifen!

Ohne Ende Leguane. Echt!

Für Jaron gabs im Schlaraffenland einen neuen Vogel. Wie man sieht ist er überaus glücklich. Die Attrappe heißt natürlich Francis – genau wie sein überalles geliebter Vogel der Nausicaaaaa !!

Irgendwie sind ein paar Aruba Fotos verschütt gegeangen, egal..

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