Cap O:K:

War da Was? 2/3 der Passage haben wir hinter uns und den größten Teil sind wir unter Motor unterwegs, weil der Wind einfach nicht zum segeln reicht. Komisch, der norwegische Wetterexperte den unsere Freunde von der Felice angeheuert haben, hat mal was ganz anderes raus orakelt. Macht ja nix Jo und Maria, nächstes mal liegt ihr bestimmt richtig. Alles halb so wild, wir haben euch trotzdem ganz doll lieb. Fing ja auch alles ganz witzig an, im ausklarierungs Hafen von Aruba haben wir erst mal an einem Kolumbianischen Mini Frachter fest gemacht und der Capitano hat uns gleich die beste Route gezeigt um ohne große Wellen und sonstwas ums Cap nach Santa Marta zu kommen. Die Crew auf seinem Schiff war absolut nett und über unserer ausrangierten Paddel haben sie sich richtig gefreut. Als wir dem Capitano für die Tips und den tollen Liegeplatz dann noch die Flasche Portwein geschenkt haben, die wir von der “TRES HOMBRES” für große Verdienste zum Wohle der Menschheit überreicht bekommen hatten, waren alle voll ausm Häuschen. Später kam dann noch die Felice längsseits, perfektes Päckchen möchte ich sagen. Als wir da so lagen und auf unsere Abfahrt warteten, klopfte eine Zoll delegation an und fragte höflich, ob sie an Bord alles hübsch aufräumen dürfte… Ne Ne, die Dame hat ein paar Schaps inspeziert und in den Kühlschrank geschaut. Hätte sie sich da n kühles Bier gegriffen, wäre auch hier ein Lacher drin gewesen, so blieb die Aktion recht trocken und war nach 5 min. beendet. Hatten wir eigentlich erwähnt, dass wir n neues Dinghi haben? Ganz schnittiges Teil mit feststoff Boden und dicken Schläuchen. Die alte Comtess hatte ihr erstes Loch und nun ja, die ganzen Korallenstrände die jetzt kommen, Jaaaaaaaaaa!!!!! hätte sie einfach nicht vertragen. Ich also kurzen Prozess und nun liegt die alte als Schutz zerschnitten unter der Neuen. Wenn wir jetzt noch in Kolumbien oder Panama nen gebrauchten, größeren Motor finden haben auch diese lästigen Demütigungten unserer norwegischen Freunde ein Ende. Es ist nicht schön, wenn die mit der ganzen Familie in einem brutalen Tempo winkend im Dingy an uns vorbei brettern. Nein, ist es nicht. O.k., zurück zum jetzt. Wir werden Donnerstag Mittag in Santa Marta ankommen. Die Inshore Route erweist sich als äußerst angenehm. Mal wieder sind ohne Ende Delphine unterwegs und alle stehen auf dem Vorschiff, machen große Augen und freuen sich über ihren Besuch. Heute Nacht soll der Wind noch mal zunehmen, wir sind gespannt und essen erst mal gemütlich Abendbrot um dann schön gesättigt der Dinge zu hadern, die da kommen. Hoffentlich geht es dann auch meiner geliebten Frau wieder besser und sie muß sich nicht weiter mit ihren Kopfschmerzen rum plagen. Einen Wunsch frei? Den nehm ich…

nachträglich die Bilder:

hach

der Große und der Kleine

the beatiful coast of columbia

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