Orkan auf der Molli

..und mit Orkan mein ich nicht das alltägliche Chaos, dass die Kinder jeden Tag hier veranstalten! Aber ich fang am Besten mal von vorne an. Wir sind gestern Morgen hier in Tongatapu angekommen und auf den Ankerplatz bei einer kleinen Insel gegangen. Es hieß hier ist guter Ankergrund und im kleinen Hafen würde uns nur Dreck, Ratten und Med-Style ankern erwarten. Der Wind kam aus Nord-Ost aber wir erwarteten abends einen Windshift auf Süd-West und einen Trog mit angegebenen 25 Knoten Wind (aus unseren Gribfiles). Auf 14m Tiefe haben wir erst nur 30m Kette gelegt, um nach dem Windshift weitere 30 rauszulegen. Natürlich haben wir vorher das Ankerfeld abgefahren, da wir nah am Riff und nah an den 5 Wracks geankert haben. Den ganzen Tag über hatten wir weniger als 10 Knoten Wind, aber Abends kam der schwere Regen und der Windshift folgte schnell. Wir mussten also schon bei 30 Knoten (das ist 7 Bft) die Kette nachlegen. Für alle Nicht-Segler: die 70 meter lange Kette ist im inneren des Schiffes mit einem Seil am Rumpf verbunden. Um zu vermeiden, dass die volle Kraft mit der das Boot am Anker zieht, ausschließlich von der Ankerwinde abgefangen wird, verbinden wir zusätzlich ein Seil mit der Kette und belegen es auf einer Klampe. Verstanden? Ich hoffe. Na jedenfalls war das Nachlegen bei Bft 7 schon eine heikle Angelegenheit. Hat aber bestens geklappt. Motor wieder aus. Dann fällt Marcus plötzlich auf, dass unsere Sprayhood nicht ganz ordentlich festgemacht ist und ordentlich im Wind schlackert. Da hatten wir dann wohl so 40 Knoten Wind (Bft 8). Nach dem Festzurren sind wir wieder ins Boot und gerade trocken gerubbelt in Unterbüx, da hör ich unsere Ankerkette durchrauschen. Oh what the fuck! Ich renn zum Ankerkasten und seh die Kette nicht mehr, nur noch das Seil am letzten Ende auf Zug. Gleichzeitig rennt Marcus raus und sieht, dass das andere Seil, mit der die Kette entlastet wurde, komplett verschwunden ist. Dabei blasen mindestens 54,7 Knoten Wind!!!!!!!!!!!!! Ahhhh!!!!! Das ist gerade noch WINSTÄRKE 10!!! Und wenn man mal berucksichtigt, dass unser Windmesser ein wenig lahm ist.. ab 55 Knoten ist das Windstärke 11!! Das heisst übersetzt: orkanartiger Sturm! Gleichzeitig natürlich Regen, der so krass gegen den Körper peitscht! Ich kann Marcus vorne fast nicht mehr sehen, geschweige denn hören! Ich mach schnell den Motor an, den Plotter und seh uns 100m vom Riff und Wrack plus Insel entfernt. Wir sind nicht geslippt, aber alles hängt jetzt auf der Ankerwinde und an dem Seil, dass die restlichen 3 Kettenglieder in der Rundung der Kettennuss der Ankerwinde hält. WOW!! Marcus arbeitet hart an einer Lösung: er benutzt eine Reserve Ankerkralle (danke Felice), diverse Schäkel (die er noch mit der Akkuflex passend macht) plus unserem ultra-starken-fetten Ankerseil – schäkelt alles zusammen und legt es über die Kette auf die beiden Klampen am Vorderschiff. Die Bomben-Monster-Ankerwinde hält alles ohne Probleme aus (Kony! Bft 11 !!! WOW) UND zieht dann auch noch die Kette bei ein wenig Fahrt voraus wieder hoch! Wow wenn irgendjemand mal ne Winde braucht, die Sturmstärken aushalten muss, wir wissen wer so was herstellt: Kony the man!! Und auch unsere Sprayhood hats ohne zu zucken überlebt, “Segel Raap” auch WoW! Aber zurück ich hatte echt einfach nur noch Angst. Meine Knie und mein ganzer Körper schlotterten. Ich saß im Cockpit Blick auf das Ankerfeld und das Wrack neben uns, um sofort Gas geben zu können, falls unser Ankergeschirr nicht hält. Es war soooo kalt! Den Kleinen hab ich gesagt, sie sollen ihre Rettungswesten anziehen und mir Meine und Regenzeug geben. Danach fragte Jaron: “und was jetzt Mama?” Ich sagte “alles gut, einfach weiterspielen”. Das haben sie auch getan. In der Molli haben sie von dem Ganzen nix mitbekommen. Etwas irritiert waren sie vielleicht, weil der Kapitän ständig reinrannte, um irgendein Werkzeug zu besorgen (er war ügrigens die ganze Zeit nur in Buxe unterwegs).. Wenn er vorne war konnte ich ihn wirklich nicht hören, egal wie laut er gebrüllt hat, wir konnten uns nur mit Handzeichen verständigen. Das Wetter war soo krass, so was hab ich noch nie gesehen! Zum Glück haben wir etwas abseits der anderen Boote geankert, denn irgendwann sah ich das erste Boot auf die Insel zu slippen. Sie konnten zum Glück gegenan motoren und nach dem Sturm woanders ankern. Unsere Freunde von der SY Oda sind auch ca 15 m geslippt. Für sie war es auch hart, da letzte Woche ihr Bowdenzug gerissen ist und sie nur über Autopilot und Notpinne steuern konnten. Zum Glück ist keinem der Boote etwas passiert! Wir haben nach ca einer Stunde noch einmal die 50 Knoten auf dem Anzeiger gesehen und dann hat sich alles beruhigt. Das war also ein Trog (Michael, ich musste danach schwer ans Wetterseminar denken.. so theoretisch gesehen sieht so ein Trog im Bild ja ganz hübsch aus, aber in Echt ist das der totale Horror..). Unser Wetterguru Bob hat uns pünktlich davor per email gewarnt. Nachher schrieb er uns, dass dieser Trog in Aukland auch mit 55 Knoten einiges verwüstet hat. Jetzt sind wir um eine Erfahrung reicher und ich freu mich umso mehr, dass ich nicht nach Neuseeland segeln muss! Ha! (Ich glaube Rolf sitzt jetzt schon im Flieger und kann nicht mehr zurück). Den Tag heut haben wir genz entpannt in Nukualofa verbracht, aber die Erinnerungen an die letzte Nacht sind noch nicht so ganz abgeschüttelt… Wow.. so long..

ohne Worte

Es fing ganz harmlos an. Jaron war glücklich im Regen..

Und dann sehr enttäuscht, als der Regen aufhörte..

Also haben wir noch schnell einen Besuch auf der Insel Pangaimotu gemacht. Cooler Spot mit Wrack vor der Bar von Big Mama.

 

 

 

 

 

 Pangaimotu

Molli und das Wrack

Also hier sieht man die Entfernung zum Wrack und Riff ganz gut, als der Wind drehte lagen wir aber noch dichter dran.

Mein Blick in den Ankerkasten. Keine Kette mehr zu sehen, nur noch das schwarze Seil. Uffz.

Konstruktion an Deck. Die Bilder hab ich natürlich alle erst am näxten Tag gemacht..

extra Entlastung für die Kette

Reserve Ankerkralle mit Schäkel Kompott. Hat gehalten.

Am näxten Morgen brühtet der Kapitän schon wieder über dem näxten Rätsel. In Vava’u, am Strand hat er diese merkwürdige Boje gefunden. Leider etwas kaputt (also mit Wasserschaden), aber vielleicht ist ja noch was taugliches drin?

Alles Schrott nur eine kleine Solarzelle funktioniert noch, also ein erfolgreicher Fund! Wer weiß wofür man die noch benutzen kann. Die Jungs sind jedenfalls glücklich!

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SY FELICE

yo diesen Blog widme ich mal ganz klar der Felice. Heute haben wir uns leider von ihnen verabschieden müssen. Möp. Sie nehmen Kurs auf Fidji und wir, ja wir machen uns morgen früh auf nach Tongatapu, der Hauptinsel im Süden, um Rolf an Bord zu nehmen. Die Felice wird ihr Boot verkaufen und noch einen finalen “Sommer” an Land in den tropics verbringen. Seit Spanien und nach mehr als einem Jahr zusammen segeln, fällt uns der Abschied natürlich sehr schwer. Kein “Felice for Supermolli” wird mehr über Funk ertönen. Oh nee.. Aber was mir dabei gerade einfällt: Heute morgen beim ersten Kaffe haben wir mal wieder versucht die Felice anzufunken. Marcus und ich saßen draußen mit der Handfunke. Dann hören wir den selben Funkspruch von einer Kinderstimme: Felice for Supermolli. Wir waren etwas irritiert und dachten es ist bestimmt eines ihrer Kinder am Funk. Also haben wir nachgefragt: Who is speaking? but no answer. Nach einer Weile kam dann: Marcus bist du das? Und zwar in deutsch!!! Aber Birk von der Felice kann wirklich ganz gut deutsch sprechen. Also hat MC in klarem, einfachem Deutsch gesagt: W e r  b i s t  d u? und dann kam die Antwort: Ich bins Jaron hihi.. und es war tatsächlich Jaron, der sich unten in der Supermolli die Stationsfunke gegriffen hatte. Wir habens echt nicht gecheckt, aber dafür umso mehr gelacht!!!

Die letzten Tage waren schön und anstrengend zugleich. Wir haben viele, beeindruckende Wale gesehen und ungefähr 15 mal den Anker an den schönen Inseln fallen lassen. Mit der SY Duende haben wir uns ein spannendes race in der Inselgruppe geliefert. Und ich muss sagen, dass sie uns mit einem Supertrick der Sieg genommen haben (Vivian hat mit dem Pekhaken auf den letzten Metern ihr Vorsegel ausgebaumt und yeah sie haben die Pasta gewonnen!). Wow segeln hier macht einfach nur Spaß. Bei unserem race waren wir so nah an der Duende, dass wir uns beim Kreuzen unterhalten konnten (Bilder folgen). Angekommen am näxten fantastischen Beach gab es noch einen skurrilen Zwischenfall: Beim Lagerfeuer verabschiedete sich ein Pärchen mit den Worten (von der Dame des Bootes): sorry now we have to leave, because i will fuck his brain out. OUOUOHHHH. Alle waren irgendwie geschockt und bei unserer großen Goodbye Party mit der Felice und der Duende haben wir natürlich bis ins kleinste Detail besprochen, ob es neben diesem Statement noch einen anderen Sinn des Lebens gibt. Na ja ich kann mich nicht mehr so richtig erinnern, aber es war wirlich eine der lustigsten Partys, die wir zusammen hatten. Natürlich war das Gekicher riesig, als wir gestern wieder in Naiafu angekommen sind und die Felice doch tatsächlich neben dem “fuck your brain out” Catamaran lag.. Hihi.. Wir werden wohl mit die ersten sein, die Tonga Richtung Neuseeland verlassen (oder besser gesagt Marcus und Rolf), aber eigentlich reden alle nur noch über den gefürchteten Trip. Und jedem dem ich erzähle, dass ich nicht mit segeln werde sondern den Flieger nehme (zumindestens jede Frau an Bord) wird leicht grün vor Neid und redet danach hektisch auf den Kapitän ein.. Die Duende jedenfalls wirds genauso machen, Vivian und die kleine süsse Flora werden auch in Tongatapu bleiben und vielleicht können wir ja zusammen rüber fliegen. We will see. Zwischen Vava’u und Tongatapu liegen aber noch 180 Seemeilen, für die wir so ca 36 Stunden brauchen.. so long aus dem Königreich..

Unsere Supermolli = big love

Felicitas we will miss u

Mikkel die Discoqueen 🙂

Privatrace mit der Duende.

Hier fehlen noch ein paar Bilder von der Molli, die ich grad nicht da hab..

Vivians Super Trick!

mit der Duende vor Anker

Marcus schwimmt an Land. Wir nehmen lieber das Dingi..

Eine meiner Lieblingsinseln

Lina macht sich jetzt selber die Haare..

Ich bin raus aus der Nummer.

Auch irgendwie ein ganz schönes Schiff 🙂

Näxter Ankerplatz. Hier treffen wir uns noch einmal mit der Felice, Duende und der Zoomax

Ein mehr oder weniger guter Ankerplatz, aber für eine Nacht gehts..

Man hier ist es aber auch schon wieder super schön!

erwähnte ich bereits, dass ich auch hier bleiben würde?

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa

Lina, Jaron, Flora (Duende)

Ich glaub den Kleinen gefällts auch.

..

Ein letztes Lagerfeuer in Vava’u

Supermolli, Duende, Felice. Wir werden die Felice vermissen!

bye bye Vava’u – wir kommen wieder!

the next morning. Die Kapitänin ist ein wenig am schwächeln.. Zu viel Socialising in der letzten Zeit?

Der Ozean hat uns wieder. Im Hintergrund sieht man die Vulkaninseln auf dem Weg nach Tongatapu

Mein letzter Törn bevor ich mal ein wenig Landluft schnuppere..

.. und dann noch so ein Sonnenuntergang..

.. ich glaube jetzt werden wir melanchollisch.. so long..

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der sommer kommt

Das Winterfell muss weg.

Ja wir merkens langsam: der Sommer kommt, es wird wärmer und schwüler, die Sonnenstunden werden gezählt und immer häufiger regnet es auch mal. Cyclone season startet im Oktober. Wir sind immer noch in Vava’u Group und tingeln von einer Insel zur Anderen. Sehr viele der Inseln sind unbewohnt oder ein paar Familien leben noch in ihren kleinen hübschen Häusern zwischen ihren wunderschönen Gärten. Gerade sind wir in Taunga Island, eine der Grösseren, umsäumt von vielen, weissen Stränden, an denen leider viel Plastikmüll angesschwemmt wird. Gestern haben wir einen Mann am Strand kennengelernt, der vor 42 Jahren von dieser Insel nach Amerika ausgewandert ist. Jetzt ist er für ein halbes Jahr zurück gekommen. Wie alle Tonganer, war er ausgesprochen freundlich und erzählte uns, dass es nur noch 2 Familien hier gibt. Sie kommen allerdings nur am Wochenende aus der “Hauptstadt” Naiafu angetuckert, um zu Ihrer Kirche zu gehen. Der “service”, wie er hier genannt wird, ist den Christen sehr wichtig. Alle Tonganer gehen Sonntagsmorgens in die Kirche, zum Mittagessen sind sie wieder zu Hause, danach geht es wieder in die Kirche und Viele gehen nach dem Abendessen nochmal in die Kirche. Der Sonntag ist für Gott, wie sie sagen und Arbeit ist strikt verboten. Es fährt kein Taxi und Samstagnachts schliessen die Bars um 12, weil dann ja Sonntag ist. Fast alle wohnen in Naiafu, da es auf den anderen Inseln keine Arbeit gibt. Früher haben sie Copra gemacht (getrocknete Kokosnuss), wovon eigentlich alle Inseln im Pazifik leben, aber jetzt kommt kein Schiff mehr, um es abzuholen. Wie wir ja schon vermutet haben, tauschen die Japaner Solarpaneelen gegen die Fangrechte in Tongas Fischgründen. Erst einmal hilft das den Menschen natürlich, aber wie wohl jeder weiß, fischen die Japaner mit ihren Fabrikschiffen das Meer radikal leer. Vor 40 Jahren schwammen noch u.a. große Schwertfische bis nah an die Inseln ran. Jetzt gibt es kaum noch Fische zum Angeln. Das ist alles sehr traurig. Wir sammeln fleissig Müll am Strand, aber das alles ist wohl die Kehrseite dieser wunderschönen Trauminseln. Ich hab gefühlte 1000 Bilder vom Königreich Tonga gemacht, leider ist die Internetverbindung hier so schlecht, dass das Hochladen wohl noch warten muss, bis ich mit den Kleinen Urlaub in einem Guesthouse mache… Nebenher pimpen wir die Molli für den Neuseelandtörn. Das Lenkgetribe hat zum Beispiel einen Ölwechsel bekommen und der Autopilotmotor ist offengelegt für nahezu neu befunden worden. Aber unsere neueste, super-dooper Installation ist ein weiteres Anzeigegerät des Autopiloten, das jetzt unseren Salon ziert. Das heißt wir können jetzt unter Deck sehen, wie stark der Wind ist, aus welcher Richtung er kommt,… UND wir können den Autopilot von hier unten steuern! Also eigentlich müssen wir jetzt gar nicht mehr raus.. Hihi.. In den näxten Tagen kommt die ganze Rasselbande, die wir in dem letzten Monat überholt haben. Fast alle machen sich im Oktober/November auf nach Neuseeland. so do we! Sobald es der Wind zulässt werden wir nach Tongatapu segeln, um unseren Freund, den extrem erfahrenen Profisegler Rolf “der Mann der mit dem Sturm tanzt” an Bord zu nehmen! Yeah die Freude ist riiiiiiiiiiiiiesig!! … so long (so long = das bin immer ich, die Fru an Bord)

Buckelwal mit Baby

summertimeTonganisches Wohnzimmer. Hihi.

Eine Beerdigung

Jaron und Lina waren ganz traurig. Jaron so sehr, dass er den Rest des Tages geweint hat, weil ihm die Angehörigen so leid getan haben..

Traditionelle Kleidung zur Beerdigung (aber auch sonst sieht man diesen Wickelrock sehr oft). Es heißt es ist eine alte Tradition, zur Ehrung / Achtung Anderer. Die Fischer früher hatten keine Klamotten. Wenn sie aber in die Stadt mussten, um ihren Fisch zu veräußern, mussten sie etwas am Leib tragen. So wickelten sie ihre Segel um die Hüfte und fertig war das Outfit.

Sonnenuntergang in Naiafu

beautiful sailing

Das neue IPadapp: Malen ohne Papier zu verbrauchen. Der neue Hit unter Deck!

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da kann man schon mal ins träumen kommen..

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Cyclon sichere Mooring. Mit Ankern in alle Richtungen festgesetzt. Aber beim Cyclon möcht ich trotzdem nicht soo gerne hier hängen..

Das Lenkgetriebe wird mal wieder rausgenommen und bekommt neues Öl,

.. die Rettungsweste haben wir aus versehen ausgelöst und jetzt werden alle Westen überprüft und neue Gasbuddeln eingesetzt ..

und da oben links ist unsere neue Atopilotanezige. Yeah!

Neue Dunstabzugshaube a la Marcus (allerdings eher um bei Regen die Molli gut zu durchlüften)

Die Kombüse ist renoviert! Alle Fugen erneuert und das Holz fein gemacht..

Jetzt aber mal wieder entspannen..

Der Beach bietet sich dafür an. Hier treffen wir auch den netten Tonganer.

Den Kleinen gefällts auch.

Müll vom Traumbeach.. Den bringen wir morgen nach Naiafu.

jep.

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Vava`u we Love

Yo, tonga rulez!!! Seit einer Woche sind wir nun hier und es ist traumhaft. Am eindrucksvollsten sind natürlich die Buckelwale. Leider konnten wir sie bisher nur aus größerer Entfernung beobachten aber das reicht uns schon. Anfangs hatten wir noch überlegt, mit einem der Whalewatch Boote mit zu fahren, da sie Schnorcheltouren mit den Giganten anbieten. Aber als wir gesehen haben wie so was abläuft, haben wir uns das schnell anders überlegt. Die verfolgen doch glatt über Stunden Muttertiere mit ihren gerade mal schwimmfähigen Kälbern und werfen praktisch im 10 Minuten Takt Leute raus, die sich dann von den Walen überholen lassen. Nach 2 min. werden sie wieder eingeladen und dann geht der Wahnsinn wieder von vorne los. Angeboten wir das ganze von 10 zertifizierten Whalewatchern. Is klar. Wir tingeln dann doch lieber von einer, der 100 zumeist unbewohnten Inseln, zur anderen und lassen es uns gut gehen. Das tun wir gerade zusammen mit der SY MUKTUK, einer Östereichischen Megasegler Famile, die seit 20 Jahren auf den Weltmeeren zu hause sind, Wahnsinn. Karl und Ali haben unterwegs Kinder bekommen und Noah und Jan sind absolut aufgeweckte Buben von 7 und 9 Jahren. Jaron und Lina sind Feuer und Flamme und genießen es mal wieder mit deutschsprachigen Kindern zu spielen. Die letzten Tage haben wir zusammen auf einer süßen Insel verbracht auf der nur eine Familie mit 11! Kindern wohnt. Jaron und Lina sind natürlich ausgeflippt und bei unserer Ankunft wurden wir gleich fürs große Festmal eingeladen. Nur blöd, das sie auf ihrer Insel kein passendes Schwein für den Grill hatten und so haben sie uns gefragt, ob sie denn das Schwein in unserem Dingi von der Nachbarinsel abholen könnten. Klar, wir sind ja erklärte Freunde von Tiertransporten unter windigen Bedingungen…… Als sie dann ohne Schwein zurück kamen und das Essen auf die Nachbarinsel verlegt hatten, war es uns auch recht. Gut, dann sind wir am Sonntag noch schön rausgeputzt in die klapprige Kirche gegangen und haben danach mit den fünf dort lebenden Familien zusammen gespeist. Gab auch lecker vegetarische Sachen, denn auch bei den Kindern hat das Spanferkel nicht gerade für grenzenlose Begeisterung gesorgt. Wie auch immer, wir sind mit dicken Bäuchen abgezogen und haben es genossen für einen Tag teil einer Dorfgemeinschaft zu sein, die im Garten Eden zu hause ist. Traumhafte Gärten, alle möglichen Arten von Gemüse und Obst vor der Tür und Solaranlagen Sponsored by „ People of Japan“ vor jedem Haus. Strom gegen Fangrechte würde ich sagen, was auch erklärt das es hier nirgends frischen Fisch zu kaufen gibt. Was solls, Tonga ist unglaublich schön und wir sind froh schon hier zu sein. Alle unsere Seglerfreunde sind noch weit hinter uns und nachdem wir immer weit abgeschlagen waren ist es auch mal ganz schön das Feld hinter sich zu haben:-) Ahoi.

 

 

 

 

 

 Naiafu

Naiafu

Schwertfisch

Islandgroup Vava’u

Eine Insel ist schöner als die Andere

Ein anderer schöner Ankerplatz

Muktuk ist auch schon da..

Jaron steht total auf Socken. Am liebsten würd er immer Socken anziehen, weil wir die hier aber wirklich nicht gebrauchen können, zieht er sie jetzt also zum segeln an. Zu mindestens Eine.

Das sieht doch ganz schön aus. Hier bleiben wir mal ne Nacht.

next to Lape Island. Davids Insel. Hier bleiben wir mit der Muktuk und feiern auf der Nachbarinsel den Gottesdienst etc..

Aber erstmal wandern wir über die kleine Insel auf die andere Seite.

wirrwarr

Ganz oben angekommen finden wir dieses Schild:

WARNING LOW TECH TSUNAMI WARNING DEVICE IF FLOTING – CLIMB TREE

Jetzt wissen wir bescheid.

Yeah klettern..

.. und auch mal hinfliegen. Aber wir werden belohnt:

Ohh hier würd ich auch wohnen wollen!

ahh

ohh

Das Gestein ist monster hart. Fühlt sich wie Metall an..

I like

..

Ich weiß  nicht genau was er da macht, aber ich will ihn auch nicht stören. Es sieht irgendwie spirituell aus..

Kein Wunder bei der Schönheit dieser Inseln werd ich auch ganz duselig..

..

So. Das musste jetzt auch mal sein, schließlich teilen wir uns die schönen Strände ja mit ihnen.

Einfach paradiesisch hier!

Ein anderer Mitbewohner.

..

Bei Ebbe geht das Wasser soweit zurück, dass man vorsichtig auf dem Riff laufen kann..

Alles voller blauer Seesterne..

Näxter Tag ist besagter Sonntag = Kirchtag = service day

Familie Carp versucht sich fein zu machen (besonders unangenehm bei der Hitze lange Klamotten tragen)..

Ali (SY Muktuk) wird fein gemacht.

Die Kirchenglocke wird geläutet. Es ist hier so üblich, dass dafür eine olle Gasbuddel im Baum hängt.

Vorher wurden alle Seglerkinder von uns mit Anti-Läuse-Mittel eingesprüht. Die Kleinen sind mächitg stolz in der ersten Reihe sitzen zu dürfen!

David übernimmt heute den “Service”. Lina kommt irgendwann zu mir gelaufen und fragt mich warum der Anführer da vorne denn so rumschreit? Aber der Gesang ist wirklich traumhaft schön und entschädigt sie schnell wieder..

Danach gibts dann das Schwein und viele andere vegetarische Köstlichkeiten..

Abends schlafen die zwei Buben von der Muktuk bei uns (Jan und Noah) und ich bin echt geflippt: Erst haben sie von ganz alleine alles aufgeräumt und dann lesen sie auch noch den Kleinen die Gute Nacht Geschichte vor. Am näxten morgen machen sie Pfannkuchen und Kaffee. Ich flippe immer noch! WOW! Vielleicht ist ja was auf JAron und Lina abgefärbt?

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Naiafu Vava’u Tonga

Yo angekommen.. Morgen gehts zum Einklarieren.. Heut sitzen wir erstmal an ner Mooring in Naiafu fest. Vava’u ist der Wahnsinn.. Beim Einlaufen in die Inselgruppe hat uns direkt ein Buckelwal begrüßt! Wow! Und dann sind wir noch kurz zur SY Oda gesegelt, die hier vor Anker liegt. Die Oda ist mit der Felice und uns durch den Panamakanal gebrummt und seit dem haben wir sie nicht mehr gesehen.. Die Buschtrommeln trommeln hier wildes Zeug, zum Beispiel, dass ich mir 4 Finger in Galapagos angequetscht bzw. angesäbelt hab, während wir den Scheißetank ausgebaut haben, weil er ein Loch hatte.. Hihi der aufmerksame Leser erkennt hier natürlich Ähnlichkeiten zur wahren Geschichte.. Hihi. so long…

Lina checkt, ob die Segel gut getrimmt sind..

.. und Jaron setzt sein Spezial- Leichtwindsegel, damit wir noch schneller nach Tonga kommen.

Lina klettert ganz nach vorne und jaaa…

… jaaaa da ist es! The Kingdom of Tonga!!!

Auch der Kapitän ist aus dem Häuschen!

von Lina gibts erstmal ne Kusshand..

Sonnenuntergang in Naiafu. Alle relaxen, nur..

.. bei uns ist mal wieder die Seewasserpumpe kaputt gegangen. Das heißt..

.. mal wieder die komplette Bilge ausräumen und sauber putzen.. So hatten wir uns unseren ersten Abend eigentlich nicht vorgestellt, aber besser hier am Haken, als auf hoher See, ne?

Malo e Lelei! Hi und Hallo, wie man hier in Tonga sagt! Am näxten morgen sehen wir uns erstmal in Neiafu um..

Wir sind auch gar nicht neugierig.. Nee nöö

Ist aber auch so schön hier!

Hill Top Hotel

So könnt ich auch wohnen!

Apotheke

Kirche

Graffiti

immer noch alles in Naiafu

Super Clean

in the streets

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