Ziellinie erreicht

So es ist 4:31 Deutsche Zeit. Ich hab den ganzen besch**nen Kram in 3 Tagen organisieren, besorgen und auch noch in meinen Rucksack stopfen können. Mein Dank geht an den www.shipshop.de der hat mir sehr geholfen! Voll der süsse, chaotische Schiffszubehörladen im Pott, der glaub ich irgendwie alles besorgen könnte!

Mein Fazit aus Deutschland: meine rechte “Maus” Hand hat glaub ich ne Sehnenentzündung mitgenommen, durch den ganzen Stress (ob alles pünktlich per Post kommt, bzw. rechtzeitig zur Abholung da ist), hab ich mir Lippenherpes gezogen, mein Arsch ist beim Autofahren durch halb Deutschland eingeschlafen und mein Hirn ist glaub ich leicht entrückt.. Ich glaub ich brauch Urlaub! Jetzt gehts auf nach FMO, dann über Frankfurt und Houston weiter nach Quito. Ich hoffe wirklich schwer, dass die Fluggesellschaften mir keinen Ärger mit dem Gepäck machen und der Zoll in Ecuador begreift, dass ich nix schmuggeln, sondern nur die Supermolli wieder heile machen will! Nach einer Nacht in Quito gehts wieder auf die Galapagosinseln… Und dann bin ich endlich wieder heim!

Vielen Dank liebes Deutschland für die coole Party und die vielen Eratzteile, die ich in 2 Werktagen besorgen konnte. Geil!

..so long..

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Deutschland

Wir konnten in letzter Zeit nix schreiben, da das Internet auf Galapagos es nicht zulässt und leider funktioniert unser Bord Computer auch nicht mehr.

Unsere Einspritzpumpe ist gereinigt und läuft wieder, aber das Problem war ein ganz anderes. Wir haben uns in Ecuador, beim zweiten Mal tanken, anscheinend schlechten Diesel abgeholt. Nun ist unser Tank verunreinigt und deshalb lief der Motor nicht. Es ist dazu auch noch Wasser im Tank. Wir könnten den Tank abpumpen und säubern, wenn da nicht das Problem wäre, dass wir keinen externen Dieseltank haben, statt dessen ist unser Tank der Kiel des Schiffes. Das heißt eine Reinigung können wir zur Zeit mehr oder weniger ausschließen.

Eine neue Einspritzpumpe als Ersatz, ein neuer Tank und ein Bordcomputer muss her. Es ist nicht möglich sich Sachen nach Galapagos schicken zu lassen, da der Zoll sie meistens festhält und die 20 Tage Aufenthalt, die uns zugewilligt worden sind, abgelaufen sind, bevor der Kram eintrudelt. Abgesehen davon kostet eine Einspritzpumpe in Ecuador 2600 Tacken, in Deutschland 300. Noch Fragen?

Tja also bin ich mal eben nach Deutschland geflogen. Ich hab ein rauschendes Fest in der Wagenburg mitgenommen und bin nun dabei alle Sachen zusammen zu bekommen, bevor ich in 3 Tagen wieder zurück fliege. Kony the Man hat den Flug besorgt, eine Einspritzpumpe organisiert und ein Zeugs gefunden, das wir in den Tank schütten können, um eventuell die Verunreinigung zu beheben. WOW ohne unsere Supermolli Aussenstelle Kony sähen wir mal wieder ganz schön alt aus!

Marcus checkt derweil einen neuen Tank, falls die Reinigung nicht möglich ist. Soweit erstmal.. Hier ists kalt und sowieso ist es schon komisch wieder in Deutschland zu sein! Ich vermisse meine Supermolli und meine Supermolli Crew..

..so long..

edit: ich wollt noch mal kurz was zu den netten Menschen in Ecuador bzw. Galapagos schreiben:

Wir konnten nur einen Flug ab Quito in Ecuador im Internet buchen und ich musste am näxten morgen auf die Nachbarinsel fahren, um da direkt am Flughafen einen Flug von Galapagos nach Quito zu kaufen. Wir sind ganz früh aufgestanden und konnten dann auch einen Flug am Flughafen kaufen und während ich so gewartet habe, hat mich der nette Mensch vom Schalter aufgesucht, um mir zu berichten, dass die Maschine verspätung hat und eventuell nicht rechtzeitig in Quito ist. Er hätte mitbekommen, dass ich einen Anschlussflug dort hätte. Wenn ich das möchte, würde er meinen Flug stornieren, mir das Geld zurück geben und mir bei der Konkurrenz einen Flug besorgen, der rechtzeitig in Quito ist. WOW ist das nicht krass?

unsere Einspritzpumpe: an Deck und auf dem Weg zur Reinigung

Marcus erkundet mit den Kleinen die Insel, waehrend ich in Deutschland bin

Puerto Ayora

und staendig liegen die Viecher im Weg 🙂

Fregattvogel

Kaktusbaum. Den gibts nur hier. Er ist zum Baum geworden, damit die Leguane nicht mehr so leicht an seine Fruechte kommen kann!

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Galapagos puh!

Finally we drop anchor at Isla Santa Cruz. Our engine did a good job so we could use the anchor as well. We didn’t need the help of the friendly coast guard and now we are happy that after 14 days on the ocean we found the archipelago of colon (Galapagos). we anchored between the catamaran “la media noche” of Mareike and the SY “Perla Alba” of Pietr and Pavlina. So now the Panama Canal Crossing Crew is together again. HiHi. On Mareikes cat Lina saw our first See lion lying on her steps.. Yeah now we are were we wanted to be! The captain is upside down in the engine room and i will take a beer after this frightening last 2 days. Skol! ..so long..

Mareikes Robbe

Pelikane am Boot und ueberall

Hups wer sitzt denn da im Weg?

Seeloewe

..und alles so schoen bunt..

Galapagos at its best

Lina reitet halt gerne.. und uebrigens ist das ein Eisstiel in ihrem Mund.

Puerto Ayora – Sta Cruz

..und ueberall doesen die Robben rum..

Also wenn ich das richtig in Erinnerung habe, sind Seeloewen, die mit Fell und aus der Antarktis und Robben, die ohne Fell und aus der Arktis (oder eben umgekehrt) und beide Arten sieht man hier!

Wir haben eine kleine Robbe versteckt, findest du sie?

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Li La Leck

Wir haben ein Leck an der Einspritzpumpe entdeckt. Es sieht so aus, als würde eine Dichtung nicht das halten, was sie versprochen hat. Nämlich Diesel. Dann könnten wir schon mal alles Andere ausschließen, das wäre immerhin was. Wir wollen aber gerade nicht an dem Jockel rumoperieren, aus Angst vor einem Totalausfall. Die Capitaneria in Sta Cruz ist über unser Einlaufen morgen informiert. Sie wissen, dass wir mit kaputtem Motor reinsegeln und eventuell Hilfe benötigen. Das und viele weitere wichtige Informationen haben unsere Freunde von der SY Felice für uns organisiert. Danke nochmal! Schade, dass wir sie erstmal nicht mehr sehen werden. Ihr Aufenthalt ist fast vorüber, das heißt sie müssen weiter zu den Marquesas. Wir dagegen werden voraussichtlich morgen Mittag in Galapagos sein. Mal wieder ist auflandiger Wind mit Strömungen bis zu 3 Knoten. Gerade segeln wir mit halben Wind satte 7,5 Knoten. Der Motor läuft nur sporadisch mit. Eigentlich wäre heute ein Traumsegeltag: die Intertropische Konvergenz Zone hat sich nämlich in Luft aufgelöst. Ein “alter” Hurricane, der südwärts gezogen ist, hat sie leergesaugt und die ganzen Wolken mitgenommen. Wenn wir das alles doch nur genießen könnten.. Möp. so long

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mist

yo gestern ist die Maschine nicht mehr angesprungen. Eingentlich fast die selben Symptome wie beim letzten Mal. Wir waren echt down. Langsam ist das nicht mehr witzig. Nach 2 Stunden ist das Teil dann auf einmal wieder zum Laufen gekommen. Wir haben keine Ahnung wieso. Nun sind wir total angespannt. Wir machen die Maschine nicht mehr aus und haben gerade unsere Pläne geändert. Wir werden statt Isla Isabella, Santa Cruz anlaufen. Keine Pinguine (schnief) dafür aber vielleicht einen Mechaniker. Man hat eigentlich 2 Möglichkeiten auf den Galapagos. Entweder man sucht sich eine der 3 Hauptinseln aus und verweilt nur dort für ca 20 Tage für ca. 700 US oder man kauft sich ein Cruising Permit für 1000 US extra und darf dann mitunter nur mit einem Guide auch zu anderen Ankerplätzen. Seit ca. einem Monat ist Isla Isabella als Einklarierungshafen dazu gekommen. Alle unser Freunde sind da und berichten nur traumhaftes. Wir müssen jetzt aber nach Santa Cruz. Zum Glück liegt die SY Perla Alba da. Wenigstens ein paar bekannte Gesichter. Och wir sind jetzt echt mal gefrustet.

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