Schatz ich will heim!

Also wenn mein Mann zu mir sagt: Schatz ich will heim, dann steckt er mal wieder im Masttop und will, dass ich ihn runter kurbel.. Dagegen hab ich natürlich nix..

Uns geht’s hier saugut! Wir stecken zwar immer noch auf den Kanaren, aber was solls? Wir haben leider das Wetterfenster verpasst und nun warten wir geduldig auf genug Wind aus Nordost, der uns zu den Kap Verden pusten soll.. Im Gegensatz zu manchen anderen Segelbooten brauch unsere Lady nämlich ein wenig mehr Wind, um richtig in Fahrt zu kommen. Motorfahrten finden wir langweilig und Wind auf die Nase gilt es auch zu vermeiden. So warten wir also hier..

Vor Anker in Valle Gran Rey.. Schweinebucht (ausm Dingy fotografiert)

Sailing around Gomera

Eines Tages in der Bucht von Valle Gran Rey sahen wir, wie sich das Dingy unserer netten, französischen Nachbarn selbstständig machte. Es trieb geradewegs aufs offene Meer.. Wir riefen und pfiffen was das Zeug hielt, aber am End musste sich Marcus doch in unsere Comtess schwingen und das Dingy heldenhaft retten:

Die Freude war groß! Ein paar Tage später wehte uns ein kräftiger Wind um die Ohren. Wir steckten vorsorglich ein wenig Ankerkette, um bloß nicht durch die Bucht gegen die beeindruckenden Felsen zu rutschen und blieben sicherheitshalber an Bord. Auch die wenig übriggebliebenen anderen Boote suchten sich einen sicheren Ankergrund. Unserem überraschten Nachbarn erzählten wir von der Wettervorhersage (up to 35 knots). Aber am Abend sah Marcus dann zufällig, wie die französische Yacht (die direkt neben uns gelegen hatte) durch die Bucht slippte. Wir pfiffen wieder, aber blieben unerhört. Es ging alles ganz schnell und die Yacht nahm immer mehr Fahrt auf. PANIK machte sich breit. Wir hievten in Windeseile unseren Außenborder ins Dingy und Marcus raste bei 6 Beaufort rüber. Er schaffte es zum Glück noch rechtzeitig und half dem Papa, der mit Kind allein an Bord war, das Schiff wieder zurück zu bringen. Puuuuuhhh. Er hatte vergessen seinen Ankeralarm einzuschalten.. Die restliche Nacht blieben wir mit ihm in Funkverbindung. Unsere Molli litt in dieser Nacht auch: Die Ankerkette scheuerte mehrfach am Wasserstag, da sich die Kette um einen Felsen gelegt hatte. Nicht schön!

So weit slippte die französische (weiße) Yacht!

Und unten winkt Marcus – der Retter – beim wiederholten Anker schmeißen..

Eigentlich ist die Bucht wirklich wunderschön. Fast jeden Abend gibts fantastische Sonnenuntergänge…

Und es gibt auch bezaubernde Regenbögen!!!! Die Kleinen genießen alles in vollen Zügen. Sie lieben es vor allem am Strand zu spielen und dort haben sie auch Marie plus Familie kennengelernt. Die Langzeiturlauber (zwinker), die ihre Elternzeit auf den Kanaren verbummeln. Auch ein guter Plan! Die Kleinen sind ganz verliebt in Marie und ich freu mich auch ganz doll, dass wir so nette Berliner kennengelernt haben!

Jaron im Tauchanzug – fertig für den Strand!

Beachen

auch am Strand

Yeah Bordbesuch!!

Lisa und Sina

Kindergarten im Meer

So einen schöner Tag! Alle glücklich! Während sich die Kinder also vergnügen, und das Leben genießen, arbeitet der Papa natürlich fleißig am Kahn. Das Problem mit dem Antislip-belag an Deck ist endlich gelöst! Marcus hat tagelang das Deck abgeschliffen und mit Epoxy und Sand wieder neu bespachtelt (voll die Scheißarbeit). Wir haben ihn sehr bedauert!

Halb abgeschliffen

Wenigstens ist die Kulisse beim streichen, spachteln und Sand schütteln traumhaft.

Aber was ist das? Wer schruppt und schleift denn da am Fenster vorbei????? Oh jee eine Dose Epoxy war wohl so schlecht, dass sie gar nicht aushärten wollte. Also wieder runter mit dem Scheiß und nochmal nachgebessert!

So siehts jetzt aus. Is Bombe und bekommt nur noch einen hübscheren Farbanstrich. Aber vielleicht auch erst auf den Kap Verden…

Zur Belohnung sind wir in der Schweinebucht bei den Hippies essen gegangen. Super lecker mit Blick auf unsere schöne Molli! Wir haben  versucht so lange wie möglich an dem schönen Ort zu bleiben, sind aber leider schon bald raus geschmissen worden.. Als wir abends im Dunkeln wieder an Bord gegangen sind, haben wir im Taschenlampenlicht super viele, merkwürdige, blaue Fische gesehen (ca. einen halben Meter lang)..

Jaron hat sie sich ganz genau angeschaut, ist dann unter Deck geschossen und hat den Fisch mal eben in unserem 727 Seiten starken Fische-bestimmungsbuch rausgesucht. Ich war total baff! Die Größe stimmt zwar nicht, aber ich hab auch keinen Besseren gefunden!

A pro pos Fisch – ich versuch mich ja auch immer mal wieder im fotografieren.. Der arme Kerl lag einfach vor meinen Füßen..

(Ach da fällt mir noch ein, dass die Delfinwale, die wir zwischen Teneriffa und Gomera gesehen haben, doch tatsächlich PILOTWALE waren!!!)

Jetzt liegen wir wieder im Hafen in San Sebastian und was seh ich da? Marcus muss mal wieder den Besanbaum ein Stück abflexen. Ich hoffe sehr, dass das jetzt nicht zur Gewohnheit wird und wir irgendwann keinen Baum mehr haben.. Schluck..

Jaron wollte auch mal was abschneiden und hat sich an seinen Haaren versucht. Nun musste also die Haarschneidemaschine die gröbsten Schnitzer vertuschen. Ich finde man sieht auch fast nix mehr..

Er hat sich gewünscht, dass Hasi mit Kopflampe im Blog zu sehen ist.. Und dem Kleinen kann ich leider nix abschlagen..

Jetzt noch ein heißer Tipp, den ich von Yanini dem segelndem Eisverkäufer bekommen habe: Wäsche statt mit der Hand, mit einem (sauberen) Klopömpel waschen. Is DER Hit!

Und zu guter Letzt noch ein Rätsel (vor allem an Nauti Bernd). Das sehen wir jetzt fast immer, wenn wir unseren Bord PC anschalten. Nach einem Restart ists meistens wieder gut.. Hmm..

Ach ja und heute haben wir Francis auf unserem Nachbarboot besucht! Jaron, der Papagei-liebhaber war seelig!

Wir halten hier die Stellung und haben uns schwer vorgenommen, demnäxt mal öfter zu schreiben, dann sind die einzelnen Blogs auch nicht so monster lang..

..So long..

Posted in Allgemein | 13 Comments

Valle valle malle valle

So, da sind wir wieder.

Wer abtaucht kommt immer zurück an die Sonne.

Ich möchte nicht den Eindruck erwecken als würden wir hier kurz vorm Burnout nach Luft schnappen und den ganzen Tag damit verbringen uns von den Strapazen der letzten Zeit zu erholen.

Nö, aber es war und ist schon einiges los hier und nicht zuletzt die stetigen 30 Grad strengen höllisch an:) Grausam sag ich und der Zeitpunkt fürs erste Bicicleta, so nennen sie hier in der deutschen Bastion das Radler, verschiebt sich konsequent in Richtung Frühstück.

Was solls, spätestens wenn wir es Anfang der nächsten Woche endlich schaffen in Richtung Kap Verden ab zu dampfen is wieder schluß mit dieser Episode des lotterns und das Meer kommt wieder nach vorne. Wir sind uns einig, dass Gomera angezählt in der roten Ecke taumelt und der Wunsch nach etwas tollem neuen wächst stätig. Leute, die Gewissheit das es so kommen wird ist was ganz großes.

In den letzten Tagen waren Mika , meine Mutter und Anke zu Besuch und neben amtlichen Strand und Pool tagen, haben wir auch ein paar Ausflüge mit dem Auto gemacht. Gerade ist es hier sehr trocken und die Insel sieht recht karg aus. Verstärkt wird dieses Bild durch die heftigen Brände der jüngsten Vergangenheit. Es ist uns unvorstellbar, wie Menschen ticken die Feuer legen. Natürlich gibt es noch tolle Ecken hier und ich komm nicht umhin unseren ober komischen Ausflug zum Eselpark Gomera zu erwähnen. Bernardt ohne h der Selbsternannte Eselflüsterer von Gomera hat uns mit seiner Frau durch die weite Asphaltsteppe seines Tales geführt und uns dabei mit seinen Sprüchen und seiner, an manchen Ecken doch sehr zweifelhaften, Weltanschauung so massiv penetriert, dass wir uns noch Tage nach diesem Event vor lachen vs. entsetzen auf die Schenkel geklopft haben. Naja, mit unter schwingt auch noch etwas Mitleid mit. Der Eselpark war süß und den Tieren ging es verhältnismäßig gut. Jedoch mit Bernhardt ohne h am Zügel war der Treck zumindest so zweischneidig, dass wir nicht sicher waren ob diese Existenz eine Zukunft hat. Und wen triffts bei so einem Kollaps zuerst? …Genau und das ist sehr traurig.

Trotzdem hatten wir ne menge Spaß in letzter Zeit und ich hab mich so gefreut meine große Tochter wieder zu sehen.

Nach deren Abreise ging es dort weiter, wo es vor ihrer Ankunft aufgehört hat. The never ending Story about the Deck. Nach zermürbenden 3 tagen Schleifen mit !Akkuflex! kommt jetzt die Lösung die wir hier auf nem Fischerboot gesehen haben. Schön Epoxy erst mit Spachtel dann mit Rolle auf dem Deck verteilen und dann versuchen mit einem überdimensionierten Salzstreuer gleichmäßig Sand aufstreuen. Leider gibt es hier nur Epoxy aus Kanarischer Produktion und das Zeug macht nicht den Besten Eindruck. Wenn dann noch klar wird, dass die Firma in erster Linie ganz groß im Wandfarbengeschäft ist, bleiben begründete Zweifel ob das Kapitel Deck nun wirklich abgeschlossen ist. Wir werden berichten……

Nach solchen Tagen gibt es doch nichts schöneres, als mit den beiden kleinen ein schönes Fußball Training vor der Hafenkneipe abzuhalten. Natürlich in den Richtigen Trikots und mit alters entsprechenden Raffinessen wie Übersteiger und blinden Pässen. Die Sache läuft und die Beiden entwickeln eine ungewohnte Begeisterung für sportliche Betätigung. Es ist also noch nichts verloren.

Apropos verloren, diese dunkle Annektode wäre hier fast unerwähnt geblieben und ich muss mich echt überwinden sie im Detail zu schildern. Die Wucht des Einschlages war so heftig, dass ich ihn für einen kurzen Augenblick verlor, den glauben an das gute in meinen Kindern. Meine Erinnerung an diesen Tag ist sehr nebulös und alles ging unglaublich schnell. Ich saß unter Deck und plötzlich hörte ich meine geliebte Frau mit zittriger Stimme in meine Richtung sagen: Schatz, die Kinder haben die Scheiben der Sprayhood mit einem EISENSCHWAMM geputzt. Ich bin erst 10 Minuten Später mit Beinen hoch und einem kühlen Lappen auf der Stirn in meiner Koje zu mir gekommen und der Tag war gelaufen.

Nach unendlichen blicken durch milchiges Plastik und vielen Küssen hab ich verziehen.

Denn sie wissen manchmal nicht was sie tun.

Liebe.

 

 

Posted in Allgemein | 9 Comments

Kanarienvögel

Auf zu neuen Ufern! Wir haben uns wieder auf den Weg gemacht. Eigentlich wollten wir ja schon läääängst auf den Kap Verden sein, aber Hurrikan Nadine spielt nicht richtig mit. Nun haben wir uns entschieden die näxten 2-3 Wochen bei den Kanarischen Vögeln zu bleiben, um hier mit unserem Familien- (und vielleicht auch Freundes-) besuch die Sandkörner zu zählen. Wir sind also in La Gomera in Puerto San Sebastian gelandet! Mir gefällt’s! Aber erst mal gedanklich zurück nach Gran Canaria:

Wir warteten in der Marina eigentlich nur noch auf ein Paket aus Deutschland (was leider bis jetzt nicht angekommen ist), da beschlossen wir wenigstens das Deck mal wieder zu streichen. Das Dritte mal in diesem Jahr! Aber es war halt immer noch zu rutschig. Wir also ordentlich am Pinseln und Sand einstreuen, aber leider nur mit mäßigem Erfolg. Jetzt rutscht man zwar nicht mehr so, aber dafür kleben einem kleine Sandkörner mit 1K-Lack unter den Füßen. Arrgh! Das heißt dann wohl, dass wir demnäxt das ganze Deck nochmal abschleifen müssen und mit gutem 2K-Lack unser Glück versuchen. Yo es soll uns ja auch nicht langweilig werden..

Als näxtes untersuchte Marcus unsere ..hm..ja wie soll ich sagen? Motor-Wellen-Aufhängung oder so. Es vibrierte etwas zu viel und tatsächlich musste mal wieder alles auseinander geschraubt werden und der Motor neu justiert werden. Mit Hilfe von John (dem SuperSchrauber von Gran Canaria) ging es dann auch. Das ganze hat Marcus fast 3 Tage volle Arbeit gekostet, aber ich bin ganz stolz, dass er mittlerweile solche Sachen alleine erkennen kann. Wow. Ganz nebenbei bemerkten wir dann noch ein klitzekleines Loch in unserem Trinkwasser Edelstahltank. Groß genug allerdings, um den Tank leer zu tröpfeln. Danke! Natürlich konnte man den Tank nicht im eingebauten Zustand schweißen, nein, das wäre viiiiiel zu einfach gewesen. Der Tank musste natürlich ausgebaut werden, damit er rundum neu geschweißt werden kann. ABER: der Tank passte leider nicht durch unsere Luke raus! Hm! Irgendwie hätten wir uns das auch denken können. Er ist genau 0,8 cm zu breit. Da haben die Holländer (die unsere Supermolli gebaut haben) sich bestimmt was bei gedacht, aber wir kommen einfach nicht drauf was es sein könnte. Nun musste also der Tank unter Deck geschweißt werden. Leider nicht einmal rundherum sondern nur an dem Stück der aufgeplatzten Schweißnaht. Wenn wir nicht mitten auf dem Atlantik ein neues klitzekleines Loch entdecken wollen, müssen wir da nochmal dran. Aber erst mal ist er wieder dicht. Seit dem spinnt allerdings die Wasserpumpe. Marcus hat heut einen Pumpen aus und ein und aus und ein -bau tag eingelegt. Ich glaube ehrlich gesagt die Neue ist auch hinüber, aber ich wollte ihn vor dem Schlafen gehen nicht mehr fragen. Mir ist seine pumpende Halsschlagader aufgefallen. Die funktionierte einwandfrei 🙂

Die Überfahrt nach La Gomera hat mir mal wieder etwas Seekrankheit beschert. Wir starteten die 110 Seemeilen abends mit 18 Knoten und Welle von vorn. Bäh das mag ich einfach nicht. Marcus hat die Nachtwache übernommen und am näxten Morgen, schön ausgeschlafen, war bei mir wieder alles gut. Wir haben Tenerife rechts liegen gelassen und durften ein paar Wale oder Delfine sehen (wir wissens immer noch nicht). Jedenfalls waren es sehr große Tiere und sie bewegten sich gaaanz langsam, zu mindestens im Verhältnis zu den Delfinen, die wir bis jetzt gesehen haben. Sie haben sich sowieso ganz anders verhalten. Sie blieben in Gruppen auf einer Stelle und man konnte ihre Finnen im Wasser stehen sehen. Oh sooooo schöne Tiere!!!

Und zu guter Letzt hat Marcus kurz von La Gomera mal wieder einen Thunfisch geangelt. Der war aber viiiiel zu groß für uns. So haben wir ihn dem Barbecue bei unseren Stegnachbarn beigesteuert und einen feucht-fröhlichen Abend spendiert bekommen. Jupp so gefällt uns das 🙂 Morgen wollen wir wahrscheinlich in Valle Gran Rey ankern, aber man weiß ja nie, was manana so passiert…

..so long..

Supermolli in Gran Canaria

Marcus versucht Traumfänger zwischen unsere Wanten zu knüpfen

Die Kidzgang macht den Steg unsicher

Lina legt Fotopatience. Sooo süüüß.

we are painting

Sieht hübsch aus. Is aber leider sch***e.

Motor-Wellen-Aufhängung oder so.

..derweil versuchen sich Lina und Jaron an französischer Lektüre.

Loch im Wassertank

..mit Brunos Hilfe ist das Beast endlich raus.

Wassertank passt nicht durchs Loch

Wassertank wieder drin. Hübsch bei uns, nicht?

Klitzekleine Momentchen siehts auch mal so aus..

Tenerife an Backbord

Relaxen towards La Gomera

Delfinwale

ohh

Eine Gruppe der Delfinwale

La Gomerrrrraaa!!!

Thunfischli

und tschüß..

 

Posted in Allgemein | 10 Comments

..abtauchen..

SOOO nu bin ich mal wieder dran… Wir stecken immer noch in Las Palmas  – Gran Canaria.

Jaron und Lina spielen den ganzen Tag mit ihrer geliebten, deutschen Stegnachbarin und wir sehen sie eigentlich nur, wenn sie Durst und Hunger haben oder wenn einer von Beiden mal wieder einen Platscher ins Wasser gemacht hat. Was nicht weiter schlimm ist, da sie ja trotz der bomben Hitze brav ihre Schwimmwesten tragen. Es ist schon echt hart zu wissen, dass sie in der näxten Zukunft keine deutschen Spielfreunde mehr haben werden.. Hmmmm… Naja aber erstmal bleiben wir noch ein wenig hier und lassen ihrem Spieltrieb freien lauf..

Wir sind ansonsten wieder ganz gut im Rennen: Ein neuer 5,50 Meter Spibaum ziert unser Deck und unsere Vorsegel haben einen frischen Sonnenschutz verpasst bekommen. Ich hab den Kleinen neue dünne Decken genäht und versucht tolle Motive drauf zu nähen. Jaron hat seinen Totenkopf lachend entgegen genommen… Unser Außenborder, der seit Monaten zu heiß läuft und den wir schon fast verscherbelt hätten, gleitet nun wieder durch den Hafen. Es fehlte doch tatsächlich nur eine kleine Schraube, damit das Wasser nicht mehr heraus laufen kann (there is a hole in the border, the border, the border,…) Bei der Reparatur ist leider ein kleines Metallstück ins Hafenbecken gefallen. Marcus versuchte es todesmutig wieder hoch zu tauchen, aber die 7 Meter waren einfach zu tief, um da unten zu suchen. So haben wir kurzerhand unsere Freunde vom Steg hinten links gefragt, ob sie uns helfen würden. Gandalf ist (fast) Tauchlehrer und hat netterweise gleich die Sauerstoffbuddel besorgt. Marcus durfte mit abtauchen und ich fing an zu vermuten, dass er das Teil extra versenkt hat, nur um endlich einmal tauchen gehen zu können. Lina meinte wörtlich: das wird nix.. Den ersten Tauchversuch hab ich zum Glück filmen können: guckst du unbedingt hier Der zweite war erfolgreicher 🙂

Und um mal zu sehen, was unser Jaron so macht einfach hier klicken..

Sonst nix neues hier am Steg…  so long..

Abtauchen

Presswurst 🙂

Nähversuche

..das belächelte Resultat. Aber ich gebe nicht auf..

Liebe groß..

..und Jaron mit raspel kurzen Haaren.

Der Außenborder rennt wieder! Yeah!!!

und Lina malt fleißig ein Bild nach dem Anderen..

 

 

Posted in Allgemein | 5 Comments

Struupi, Struuupi….

 

…aufm Dorf gibt’s den Hahn, hier machts uns der Franzose von gegenüber. Jeden morgen pünktlich um 8 ruft der Kerl seinen abgehauenen Hund und der Tag beginnt. Passt aber alles ganz gut zusammen, denn hier sind wir auf eine Spezi Mensch getroffen, vor denen uns unsere Eltern zwar nicht ernsthaft gewarnt haben, wohl aber erwähnten Sie, wie auch ne menge anderer Läute, das wir ihnen auf unserer Reise wohl begegnen würden. So richtig haben wirs nicht geglaubt und Zack, stecken wir mitten drin.

Die Typen kriegen den Absprung nicht und hängen mit ihren durchaus Seetauglichen Booten nun hier in der Marina und pflegen sich selbst, ihr ramponiertes Image aber niemals ihr Boot. „Zu deutsch“ meinte doch glatt der Kollege von nebenan als ich wagte vor seinen Auge eine Roststelle an unserer Molli zu Bearbeiten. Richtig dachte ich. Seine Kiste ist n Seelenverkäufer aller erster Güte und hätte mal n Tick Aufmerksamkeit verdient. Aber jeder wie er will, hauptsache glücklich.

Wir ziehen durch und basteln munter weiter. Ein Bekannter hat uns ne anständige Formel mit auf den Weg gegeben, wie man dem stetigen Abbau seines Schiffes entgegen wirken kann. Pro Tag eine Stunde fürs Boot. Da machen wir mit.

Vor unserer Weiterfahrt nach Gomera warten wir dann auch noch auf ein Paar Ersatzteile und der Kapitän hat den GONG gehört und befindet sich ab sofort in einem überaus harten Trainingslager. Mitunter erträgt er es nicht, dieses schlimme Wort MANANA. Ich weiß, wir sind hier noch in Europa und alles wird noch viel schlimmer. Meine nerven liegen aber jetzt schon blank. Mann ey, was sind die hier träge. Wir wollen was Kaufen und er will uns was verkaufen aber es klappt irgendwie nicht. Manana heißt morgen, soweit so gut. Aber es scheint als wäre selbst morgen keine verlässliche Größe. Sie haben mich schon so weit, dass ich nicht mal mehr nach einer Urzeit frage, sondern in kauf nehme den ganzen verdammten Tag auf unserem Boot auf den Typen zu warten, während alle um mich rum Eis am Strand lutschen. Und das alles in dem absoluten Wissen das er nicht kommen wird. Nicht komisch so was.

Vielleicht sollten wir noch nen Jahr hier bleiben und wir sind weich gekocht. dann kann der Rest der Welt ruhig kommen. Och nö, wir regen uns lieber noch n bißchen auf und freuen uns über witzige Kommentare, wie die eines Franzosen mit dem wir nie gesprochen haben. Das Ding kam in broken english und zwar ungefähr so :

Ey, seit ihr nicht die Deutschen die ohne an zu halten 3 mal um die Welt wollen?

Was haben wir gelacht.

Und ich Wette er hat in der Zeit Lanzarote 2 mal im Fernglas gesehen 🙂

Welt wir kommen lieber jetzt.

Gran canaria im Anflug

Ganz schön hübsch

Guten Morgen Welt. Erstes Mal halb wach in Gran Canaria

Prost Toni:)

Die dicken Wachsmaler außer Rand und Band…….

!!!

Meine geliebte Frau hat zurecht angemahnt, dass ich einfach zu wenig Fotos von ihr mache.

Scheiße, sie hat recht. Ich werd jetzt richtig Gas geben und demnächst mit hübschen Pics trumpfen.

Aufgepasst.

Posted in Allgemein | 3 Comments